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Blindflight nach Mailand

- Ein Reisebericht -

Wenn einer, eine Reise tut, dann weiß er in der Regel wohin. Nicht so bei dem relativ neuen Angebot von "Germanwings". "Blind Booking" nennt es sich und ermöglicht einen preiswerten Flug zu ausgewählten Orten innerhalb Europas, die nach einer frei wählbaren Kategorie (Kultur, Party, Strand) unterschiedlich ausfallen können. Von Barcelona bis Sarajevo, finden sich so gut wie alle Metropolen Europas, die eine Reise wert sind. Der "Haken" an der Sache, wenn man so will, ist, dass man bis zum Abschluss des Buchvorgangs nicht weiß, wohin die Reise geht. Es ist zwar möglich bestimmte Reiseziele im Vorhinein auszuschließen, aber dies kostet pro Reiseziel extra.

Als wir, d.h. meine Freundin und ein Freund, von dieser Aktion hörten, waren wir begeistert. Eine günstige Reise, selbstorganisiert, mit einer kleinen Portion Nervenkitzel. Also zögerten wir im September 2010 nicht lange und buchten einen 5tägigen Aufenthalt in, naja, das wussten wir erst, nachdem es quasi kein zurück mehr gab. Wir schlossen "Barcelona" aus, da wir die spanische Großstadt erst wenige Wochen zuvor besuchten und waren angenehm überrascht, als dann schließlich "Mailand" als Reiseziel ausgewählt wurde. Niemand von uns war zuvor in der norditalienischen Domstadt, weswegen die Vorfreude doch relativ groß war. Nicht so exotisch wie das ebenfalls zur Auswahl stehende "Istanbul", aber auch alles andere als zu verachten.

Und so ging es los. Unser Flug ging früh morgens, was jedoch bedeutete, dass wir noch Nachts per Zug zum Flughafen Köln-Bonn fahren mussten, um uns dort die Nacht um die Ohren zu schlagen. Aber das war halb so wild, die Vorfreude erstickte die Langeweile des Wartens und der Flug kam schneller als befürchtet. Nach knapp einer Stunde waren wir auch schon da! Ein weiß-blauer Himmel erwartete uns und das italienische Flair war sogar am, zugegebenermaßen visuell nicht besonders beeindruckenden, Flughafen spürbar. Wir organisierten einen Bus vom etwas außerhalb gelegenen Airport zum Hauptbahnhof, von dem wir dann wiederrum per Bus und Straßenbahn zum Hotel gelangten.

Das Hotel kam ohne übertriebenen Luxus aus, an der Rezeption, bestehend aus Herren über 50, mit typisch südländischem Charme und Gastfreundschaft, wurden wir freundlich und gut gelaunt begrüßt. Unser Zimmer war spärlich eingerichtet, aber sauber und gemütlich. Kein Grund zur Klage. Nach einem kleinen Nickerchen ging es auf in die Stadt. Und was wir nicht wussten, war, dass gerade zu dieser Zeit die "Mailänder Fashion-Week" stattfand. Fotographen, Kamerateams, Models, schräge Vögel und wir mittendrin. Gerade um den Mailänder Dom, ein überwältigendes Bauwerk, noch imposanter als der Kölner Dom, war einiges los.

Der Mailänder Dom schien der Dreh- und Angelpunkt Mailands zu sein. Das Zentrum so zu sagen, von dem alles andere gut erreichbar ist. Wir hielten uns nicht lange damit auf, die typischen Touristen-Attraktionen abzuklappern, sondern wollten ein wenig vom Original-Mailand sehen. So stießen wir in kleine Gassen vor, in denen sich verschiedene Bars und Restaurants häuften. Zu unserer Überraschung gab es dort zahlreiche „All You Can Eat“- bzw. Buffet-Angebote, zu einem kleinen Preis, plus einen zusätzlichen, kostenlosen Cocktail. Von Pasta über Meeresfrüchte gab es alles, was man sich in einem italienischen Restaurant so vorstellt. Man saß draußen auf der Terrasse, genoss die warme Abendluft und lies sich das Essen und den Cocktail schmecken. Das Gebiet rund um „Naviglio Grande“ ist sehr zu empfehlen!

An den nächsten Tagen streiften wir weiterhin durch verschiedene Gassen, saßen in Cafès, bestaunten das bunte Treiben der Fashion-Week und entspannten an den vielen Sitzmöglichkeiten rund um den Dom. Ein Abstecher durch Mailands Shoppingmeile musste natürlich auch drin sein und der obligatorische Besuch in China-Town durfte nicht fehlen. Abends suchten wir regelmäßig verschiedene Plätze auf, an denen sich Jugendliche und Studenten en masse trafen, um draußen zu sitzen und ein paar Drinks zu genießen. Umgeben waren die Plätze von verschiedenen kleinen Bars und Kneipen, die ebenfalls vergleichsweise günstige Angebote im Programm hatten. Etwas angetrunken versuchten wir auf der Rückfahrt zum Hotel dem Taxifahrer weiszumachen wir seien Italiener, indem wir auf der Rückbank des Taxis irgendwelchen murmelndes Kauderwelsch von uns gaben, von dem wir dachten, der Taxifahrer würde es sicher für italienisch halten. Nun denn, ich bezweifle inzwischen, dass er es tat.

Abschließend kann gesagt werden, dass Mailand auf jeden Fall eine Reise wert ist. Die Menschen sind gastfreundlich, kulinarisch gibt es einiges zu erleben, das Nachtleben macht Spaß, die Stadt schien sicher und die Preise waren erstaunlich niedrig, wenn man denn die typischen Touristenspots meiden konnte. Wir werden sicher nochmal zurückkehren.

Mailand

Lukas L.

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