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Brasilien: Weihnachten und Silvester im Tropenparadies

- Ein Reisebericht -

Weihnachten wollten wir einmal anders erleben. Deshalb flohen wir im Dezember 2010 aus dem kalten und verschneiten Deutschland und flogen von Paris nach Sao Paulo in Brasilien. Dort ist der heiße Hochsommer erst am Ende und am Anfang des Jahres. Unsere Rundreise umfasste zwei große Stationen. Zunächst flogen wir in den Bundesstaat Paraná, der im Süden des Landes liegt. Hier besuchten wir die Iguaçu-Wasserfälle. Die nächste Station war Rio de Janeiro. Die Reise hatten wir zusammen mit Freunden selbstorganisiert.

Zauberhafte Wasserfälle: Iguaçu

Nach einem fast elfstündigen Flug flogen wir weiter zu unserem ersten Zwischenstopp. In Foz do Iguaçu im Bundesstaat Paraná wollten wir den Heiligabend verbringen. Es war bereits ein tolles Erlebnis, die Stadt im Dreiländereck Brasilien, Argentinien und Paraguay mit dem Flugzeug zu überfliegen. Wir flogen über den Regenwald und ich wunderte mich über die großen Bäume, an denen Blüten in sattem Gelb blühten. Es waren die Blüten des eines Baumes namens Brasilholz, der auf portugiesisch "Pau-brasil" heißt. Der charakteristische, jedoch leider vom Aussterben bedrohte Baum gab dem Land seinen Namen. Aus der Luft konnten wir bereits unser traumhaftes Hotel "Hotel das Cataratas" und die riesigen Wasserfälle sehen. Das Hotel liegt direkt gegenüber des Wasserfalls, der neben den afrikanischen Victoriafällen zu den größten Wasserfällen der Welt gehört. Hat man sich nach einer kurzen Fahrt durch den Nationalpark zum Hotel frisch gemacht und den dortigen kolonialen Stil bewundert, kann man hinunter zu den Iguaçu-Fällen gehen. Die ohrenbetäubende Lautstärke und der feine Sprühnebel des Wassers sind ein eindrucksvolles Erlebnis. Es ist traumhaft, beim abendlichen Sonnenuntergang auf der Terrasse zu essen und von weitem den Wasserfall tosen zu hören. Bei Live-Musik genossen wir so unseren Weihnachtsabend, wobei wir nachmittags bei leckerem Kokoswasser im Hotelpool plantschten und nicht glauben konnten, dass zu Hause, 10.000 Kilometer entfernt, Freunde und Bekannte im verschneiten Deutschland klassische Weihnachten feierten.

Am nächsten Tag unternahmen wir eine selbstorganisierte Fahrt im offenen Wagen durch den Regenwald. Vorher konnten wir uns an einer Station mit Citronella einreiben, um uns vor den Mücken zu schützen. Während der Fahrt konnte man einige besondere Tiere beobachten, zum Beispiel einen Tukan mit buntem Schnabel. Schließlich kamen wir ans Ufer des Flusses Iguaçu. Dort stand bereits ein Boot bereit, das uns ganz in die Nähe der Wasserfälle fahren sollte. Ausgerüstet mit Schwimmwesten bestiegen wir das Boot und saßen ganz vorne. Die Fahrt war schnell und sehr aufregend: Der "Kapitän" steuerte mehrmals voll auf die hinunterstürzenden Wassermassen zu! Trotzdem genossen wir die Fahrt als Abkühlung, wenn auch schreiend und schließlich pitschnass. Ein weiterer Ausflug führte uns auf die argentinische Seite des Wasserfalls. Mit einem Mini-Zug fuhren wir durch die Landschaft, vorbei an hunderten Schmetterlingen, die aufflogen, als wir vorbeikamen. In Argentinien genossen wir auch ein typisches "Asado", eine Grillmahlzeit mit hervorragendem Fleisch.

Rio - Traumstadt in der Meeresbucht

Keine Brasilienreise ohne die berühmteste Stadt des Landes zu besuchen: Rio de Janeiro ist ein Muss. Nach einem selbstorganisierten Anschlussflug gelangten wir in unser Hotel Porto Bay Rio Internacional. Das Hotel liegt direkt am berühmten Strand Copacabana. Der Blick vom Restaurant über die Strandpromenade war etwas ganz besonders. Nachdem wir uns am reichhaltigen Frühstücksbüffet gestärkt und vor allem die frischen tropischen Früchte verkostet hatten, begaben wir uns auf eine Busrundfahrt durch die Stadt. Wichtigste erste Station war die berühmte Christusstatue auf dem Berg Corcovado. Mit einer kleinen Bahn fuhren wir hoch und genossen den atemberaubenden Blick über die Bucht von Rio. In der Christusstatue "Cristo Redentor" ist übrigens eine kleine Kapelle versteckt. Nachdem wir auch den Zuckerhut besichtigt hatten und die Seilbahnfahrt besonders genossen, tranken wir abends am Strand von Ipanema eine originale Caipirinha. Sie wird mit fein gemahlenem Rohrzucker hergestellt, nicht, wie in Deutschland üblich, mit grobem braunen Zucker.

Silvester verbrachten wir am Strand. Alle Menschen trugen traditionell weiße Kleidung, sodass die Stadt sozusagen "weiß vor Menschen" war. Das Feuerwerk am Strand mit Sekt an einer warmen Sommernacht anzusehen, war ein wunderschönes Erlebnis.

C.Wilken

Foz do Iguaçu

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