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Campingurlaub in Novalja, Kroatien

- Ein Reisebericht -

Im Sommer letzten Jahres haben meine beste Freundin und ich uns zu einem etwas anderen Sommerurlaub entschieden. Es sollte nach Kroatien gehen, einem bei deutschen Urlaubern eher weniger beliebtes Land.

In der Nähe von Novalja haben wir uns daraufhin für einen zwei wöchigen Aufenthalt auf einem kleinen Campingplatz direkt am Meer entschieden.

Die Anreise mit dem Bus bildete den Startschuss unserer Reise. Vom Frankfurter Flughafen aus, ging es einmal quer durch Deutschland, Österreich und Slowenien. Bereits 18 Stunden später, am frühen Morgen, konnten wir die ersten Sonnenstrahlen über dem Mittelmeer bestaunen.

Die Busfahrt empfehle ich jedoch nur Reisenden mit einem knappen Urlaubsbudget oder dem Wunsch nach dem typischen Gruppenerlebnis, das eine Busreise mit sich bringt. Eine schlaflose Nacht, zu viele Süßigkeiten im Gepäck und der, durch die Fahrt verlorene Tag der Reise machen aus dem etwas teureren Flug eine empfehlenswerte Alternative.

Auf dem Zeltplatz angekommen, bezogen wir zunächst unser Super Deluxe Wohnhaus, dass sich sogar als recht komfortabel mit Doppelbett, Wohnküche und kleinem Duschbad herausstellte. Verwöhnt von deutschen Standards, hatten wir uns für diese Unterkunft entschieden, da wird den kroatischen Sanitäranlagen nicht sonderlich viel Vertrauen entgegen brachten. Völlig zu unrecht, wie sich kurze Zeit später herausstellte. Die Sanitäranlagen des Campingplatzes war frisch saniert und wurden mehrmals täglich gereinigt.

Auch die Verpflegung gestaltete sich günstig und abwechslungsreich. Ein kleiner Supermarkt bot die gängigsten Lebensmittel und Getränke, zu humanen Preisen, und an der kleinen Promenade entlang des Strandes gab es diverse Restaurants. Pizza für 4€, Crêpes für 1,50€ und Eiskugeln für 1€ bewegten sich durchaus im überraschend günstigen Preissegment.

Leider hielt der Campingplatz auch noch ein paar böse Überraschungen auf Lager. Der versprochene Kieselstrand befand sich entlang der Promenade und war dementsprechend tagtäglich überfüllt von Familien, Animateuren und Bananabootanbietern. Der angeblich an unseren Platz angrenzende Kieselstrand entpuppte sich als steile Klippen mit vielen Seeigeln und zwei verrosteten Leitern als Zugang. Daher blieb uns entweder die Wahl, jeden morgen mit Sack und Pack fast 1,5 km zur Promenade durch Hitze und Nadelwald zu maschieren, oder uns vorsichtig mit Badeschuhen ins Meer voran zu tasten.

Im Endeffekt entschieden wir uns für die Kletteraktion über die Klippen und lustigen Tänzchen durch die Seeigel.

Trotz dessen, bot das Meer täglich angenehme 24°C Wassertemperatur und wunderschöne Sonnenuntergänge.

Unseren ersten Ausflug absolvierten wir am frühen morgen auf zwei klapperigen Fahrrädern des Campingplatzverleihs in das Stadtzentrum Novaljas, eine kleine Stadt am Mittelmeer.

Hier finden sich nicht nur günstige Restaurants, Eisdielen und Cafés, sondern auch etliche Souvenirstände, sowie ein Marktplatz und ein kleiner Hafen, der sich wunderbar für Spaziergänge anbietet.

Auf der anderen Seite Novaljas, gut 10min mit dem Fahrrad vom Campingplatz entfernt, bot sich ein großer Supermarkt zum Kauf von günstigen Lebensmitteln an. Leider gestaltete sich nur die vollbepackte Rückfahrt etwas schwieriger als gedacht.

Ein weiterer Ausflug stellte die Fahrt in den Nationalpark Krka dar. Wunderschöne Naturlandschaften, Bäche, Flüsse, Seen und Wasserfälle in mitten einer grünen Oase, die nicht nur Möglichkeiten zum Wandern und Spazieren bot, sondern auch im warmen Wasser des Wasserfalls zu baden. Ein absolutes Highlight im trockenen und eher wüstenähnlichen Kroatien. Unbedingt empfehlenswert!

Unser letzter Ausflug hatte die Stadt Zadar zum Ziel. Nicht nur eine kilometerlange Hafenpromenade mit Bademöglichkeit, sondern auch eine wunderschöne Altstadt bot uns dieser Ausflug in die Hafenstadt.

Leider gab es in der Altstadt nicht sonderlich viel zu entdecken, außer architektonischen Highlights, wie den, mit weißen Steinplatten gepflasterten Wegen, sowie der historischen Kirche.

Souvenirläden oder ähnliches sucht man hier vergeblich. Außer einem Supermarkt, einer Drogerie, sowie einer Eisdiele und ein paar kleinen Pizzaläden gab es hier leider nur wenig zu sehen.

Trotz dessen lohnt es sich für die Aussicht vom Hafen und dem Panorama über die alten Stadtteile Zadars eine Ausflug hierher in Erwägung zu ziehen, falls das Urlaubsziel in erreichbarer Nähe liegen sollte.

Der letzte Tag unseres Aufenthalts gestaltete sich leider etwas unübersichtlich, dadurch dass die Unterkünfte bereits am Morgen geräumt werden mussten, unser Bus jedoch erst gegen 18 Uhr starten sollte. Während unsere Koffer in der Sonne, fast unbewacht, brüteten, genossen wir die letzten Stunden am „Strand“.

Auch die anschließende Rückfahrt empfehle ich bei der Unterkunft auf eine private Dusche zu verzichten und das Geld in einen Flug zu investieren.

Insgesamt gesehen ist kroatischer Campingurlaub nur jener Sorte Urlaubern zu empfehlen, die mit der utopischen Hitze und dem Dauerlärm durch Grillen klarkommen. Auch wer sich mit einem Kiesstrand und Seeigeln anfreunden kann, kann hier nicht nur einen sehr günstigen Strandurlaub verbringen, sondern auch im Landesinneren wunderschöne Landschaften und Städte entdecken.

Novalja

Zadar

Krka

von E.Link

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