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Costa Blanca (Spanien) - Ideal für Unternehmungslustige

- Ein Reisebericht -

Calp

Unsere Reise begann in Memmingen (Allgäu-Airport). Von dort hatten wir "nur" ca. 2,5-stündigen Flug bis Alicante. In Alicante angekommen mietet man sich am besten einen Leihwagen. Wie wir leider erst während unseres Aufenthalts in Spanien mitgeteilt bekamen, ist es besser, erst in Spanien einen Wagen zu mieten, da dieser dann nur einen Bruchteil dessen kostet, was man von Deutschland aus bezahlt. In unserem Kleinwagen fuhren wir direkt von Alicante aus auf die Schnellstraße bzw. Autobahn. Nach ca. einer Stunde erreicht man Calpe. Dort haben wir uns eine kleine Ferienwohnung gemietet. Der Ort Calpe ist im Moment etwas chaotisch. Überall wird gebaut. Daher kommt man mit dem Auto sehr schlecht voran. Im Gegensatz zu dem Straßenchaos sind die Strände und Strandpromenaden ein Traum. Die Strände und das Wasser sind überwiegend sauber. Für schlechte Strömungen, bei denen Algen ans Ufer gespült werden, kann niemand etwas. Dies kam in der Woche, die wir in Calpe verbracht haben, jedoch nur zweimal vor. Die Menschen in Calpe sind sehr freundlich. Zwar kommt man mit der deutschen Sprache nicht sehr weit, aber mit einem Mix aus Englisch und Spanisch erhält man alles was man zum Leben benötigt. Für Selbstversorger gibt es eine große Auswahl an Supermärkten. Darunter befinden sich auch Einige aus deutschen Marktketten. Deutsche Bäckereien und Metzger haben sich zusätzlich in Calpe angesiedelt. Sollte man mal keine Lust aufs Kochen haben, kann man sich in einem Restaurant an der Strandpromenade oder in der Stadt kleine Snacks, Tapas und tollen Fisch gönnen.

Empfehlenswert ist auch ein Besuch in dem Naturpark des Berges "Penón de Ifach". Dort kann man Möwen mit ihren Jungen beobachten, tolle Bilder von der Küste machen oder den Gipfel des Ifach erklimmen. Dies ist jedoch nur machbar, wenn man mit festem Schuhwerk und Mut ausgerüstet ist. Der Weg entlang des Berges hinauf ist gut befestigt. Dies gilt jedoch nur bis zur Hälfte des Ifach. Dann werden die Steine glatt und man muss genau aufpassen, dass man nicht ausgleitet und den Halt verliert. Erfahrene Berggänger werden aber mit einem wundervollem Blick über das Meer und das Land belohnt.

Denia

Unsere erste Fahrt führte uns in das 40 Minuten entfernte Denia. Denia hat einen wundervollen Hafen. Die bunt gestalteten Restaurants, Bars und Geschäfte gaben uns eher das Gefühl in der Karibik gestrandet zu sein. Überall stehen Palmen und spenden Schatten. Sträucher wie Oleander, Hibiskus und Enzian, die in unseren Gefilden eher mühsam wachsen, werden dort als Sichtschutz und Hecken genutzt. Zahlreiche Yachthändler stellen inmitten der Gebäude kleine und mittlere Schiffe aus. Yachten, so groß wie 4-Zimmer-Wohnungen liegen vor Anker und lassen einen kleinen Einblick in die beeindruckende Ausstattung werfen. Wer einen günstigen Snack für zwischen durch zu sich nehmen will, ist hier jedoch an der falschen Stelle. Die Preise sind, den Schiffen angeglichen, mächtig.

Guadalest

Guadalest liegt hoch oben eingebetet in den Bergen. Die Fahrt dorthin ist nichts für schwache Mägen. Die Strecke ist sehr kurvenreich. Dafür bekommt man aber zahlreiche Citrusfrucht-Plantagen zu sehen, die beeindruckend an den Hängen angelegt und mit Planen, so groß wie die Fläche eines Fussballfeldes, abgedeckt wurden. Oben angekommen, kann man sein Auto auf dem einzigen großen Parkplatz des Ortes abstellen. Parkgebühren werden erst gegen Mittag verlangt. Guardalest ist ein kleines Örtchen, das jedoch sehr vom Tourismus profitiert. Zahlreiche kleine Museen laden ein, um die Geschichte Spaniens und des Ortes kennen zu lernen. Viele kleine Läden bieten ihre Waren zu verhältnismäßig günstigen Preisen an. Sehr interessant in Guardalest ist ein altes originalgetreu eingerichtetes Herrenhaus das besichtigt werden kann. Der Hinterausgang des Herrenhauses führt zu den Burgruinen von Guardalest. Dort kann man sich auf einem alten Friedhof umsehen und den alten Kreuzweg bewundern. Von den Ruinen aus hat man einen tollen Blick auf den türkisfarbenen Stausee und die Täler und Berge der Umgebung. Leider machen die Museen und Shops erst gegen Mittag auf. Daher ist eine frühere Anfahrt zwar wegen der schönen Gebäude und Aussicht dennoch lohnenswert, es wird aber mit der Zeit langweilig.

Altea

Auch einen Ausflug wert ist die Stadt Altea. Diese liegt ca. 16 Fahrminuten (12,5 km) von Calp entfernt. Altea ist, wie man sich spanische Städte vorstellt. Enge und kunstvoll gepflasterte, mit Girlanden überspannte Gassen große Marktplätze mit kleinen Cafés und Bars, altertümliche Kirchen und einen wahnsinnig schönen Blick auf das Meer und die angrenzenden Küstenorte. Bei unserem Ausflug nach Altea haben wir die Kirche La Mare de Déu del Consol besichtigt. Diese ist nicht nur für Gläubige und Kirchenbegeisterte sehenswert. Mit ihren blau-weiß gekachelten Dächern macht sie bereits von außen ein gutes Bild. Auch das Innenleben ist ziemlich beeindruckend. Das riesige Hauptschiff lädt zum Staunen ein und in den Seitenschiffen gibt es zahlreiche Nebenaltäre zu entdecken. Selbst eine kleine Kapelle fand in der Kirche Platz. Wieder draußen angekommen, kann man in einem nebenliegenden Café bei einer kleinen Erfrischung beobachten, wie die Händler zur Marktzeit ihre Waren anpreisen. Negativ aufgefallen ist uns, das auf der Hauptstraße durch Altea sehr viel Verkehr herrscht. Bei ständigem Stop-and-go wegen der vielen Ampeln und Fahrzeuge kamen wir nur schleppend wieder aus der Stadt heraus. Nervenaufreibend sind auch die Roller- und Motorradfahrer die sich immer wieder an den Autoschlangen vorbei drängen um einen der vordersten Plätze an der Ampel zu ergattern. Sobald man jedoch die Stadt verlassen hat, ist dies bereits wieder vergessen und man kann an den schönen Teil von Altea zurück denken.

Wer sich, wie wir, einen Mietwagen nimmt, muss sich erst einmal umstellen. Stopschilder und Schilder für Geschwindigkeitsbegrenzungen sind natürlich die selben wie auf unseren Straßen. Vorfahrtsschilder haben wir jedoch keine entdecken können. Auch mit den Wegweisern wird anders umgegangen. Zeigt ein Schild beispielsweise in die linke Richtung, meint der Spanier damit, man soll geradeaus der Straße folgen. Wichtig ist auch: Auf den Autobahnen gilt grundsätzlich eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h. Laut unserem Informationsmaterial werden Verkehrsdelikte teuer bestraft. Wenn man sich aber an die Regeln hält und nicht durch rüppelhaftes Fahrverhalten auf sich aufmerksam macht, muss man sich nicht vor der Polizei fürchten.

Alles in allem ist Calpe etwas für Unternehmungslustige Menschen, die gerne das Land besichtigen in dem sie Urlaub machen. Natürlich kommen auch Badegäste voll auf ihre Kosten. Aber es wäre Schade, wenn man die kurze Zeit nur am Strand verbringen würde, da die Costa Blanca einiges mehr zu bieten hat, als nur Sand, Sonne und Salzwasser.

Anonym

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