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Ein Wochenende in Rom

- Ein Reisebericht -

Sehenswürdigkeiten ohne Ende, elegante Einkaufsstraßen und schicke Menschen, dazu „Dolce Vita“ und „Ars vivendi“, italienische Lebenslust- und Kunst, das verspreche ich mir von einer Städte-Reise nach Rom. Wir buchen im First Reisebüro einen Hotel-&Cluburlaub und einen Flug mit der italienischen Fluggesellschaft „All Italia“ ab Frankfurt.

Freitag, 12.00 Uhr

„Himmel und Hölle“

Landung auf dem römischen Flugplatz Fiumicino. Weiter geht es mit dem überfüllten Leonardo Express, vorbei an Müllhalden, zum Hauptbahnhof „Stazione Termini“.

Enttäuschend! Zunächst ist der Anblick der Stadt nicht gerade überwältigend, von italienischem „Dolce vita“ ist in einer überfüllten U-Bahn wenig zu spüren. Vorsichtshalber klemme ich meine Tasche mal lieber fest unter den Arm.

Unser Hotel, das „Aleph“, liegt direkt am Piazza Bernini. Ein kleines Luxushotel, das in Ausstattung und Dekoration mit dem Thema „Himmel und Hölle“ spielt. Der Service ist nett, die Zimmer sind schön und sauber, die versprochene Wellness-Anlage leider außer Betrieb. Weder Himmel noch Hölle, aber - großer Vorteil - in total zentraler Lage.

Freitag, 17.00 Uhr

Das „Dolce vita“ beginnt!

Wir nehmen einen Aperitif am Piazza Bernini, bewundern die schicken Menschen und spazieren Richtung Collosseum, vorbei an vielen Denkmälern. An jeder Ecke gibt es in Rom etwas zu entdecken.

Langer Weg mit großer Belohnung: Abendessen im „Felice da Testaccio“. Das Restaurant wird als Geheimtipp gehandelt und ohne Reservierung ist kein Tisch zu bekommen. Das Personal ist sehr freundlich. Unser gesprächiger Kellner erzählt uns, dass er tagsüber als Grundschullehrer, nachmittags bei der Stadtreinigung und abends im Restaurant arbeitet. Das Leben in Rom ist teuer. Er empfiehlt uns die Spezialität des Hauses: Spaghetti Caccio e pepe. Die Pasta wird unter einer dicken Schicht aus Olivenöl, Pecorinokäse und Pfeffer an den Tisch gebracht und, vor den Augen des Gastes, vom Kellner solange vermischt bis sich eine cremige Sauce entwickelt hat, ungewöhnlich, aber lecker. Wir nehmen noch Fisch und Fleisch zum Hauptgang und runden das Menü „kalorienarm“ mit Tiramisu ab, die mit Schokoladensauce gekrönt ist.

Für den Rückweg zum Hotel ordern wir ein Taxi, das ist günstiger als man denkt, aber schneller als einem lieb ist. Es ist kein Klischee, römische Taxifahrer rasen wie die Irren durch die Stadt.

Samstag, 10,00 Uhr

Mal prominent fühlen!

Sightseeing mit Bus 109. Der Bus hält an allen Sehenswürdigkeiten und, wer will, kann jederzeit aussteigen. Das verschafft einen ersten Überblick: Pantheon – Vatikan – Engelsburg – Collosseum ... Wir steigen am Piazza del Popolo aus, nicht wegen der Sehenswürdigkeiten, nein, hier wartet unser Mittagessen im Restaurant „Bolognese“, eines der bekanntesten Restaurants in Rom. Am Tisch neben uns sitzen Sandy Mayer-Wölden und Oliver Pocher. Spezialität ist natürlich Bolognese, die beliebte Fleischsauce, entweder mit Spaghetti oder als Lasagne. Lecker – wir bestellen gleich einen Tisch für unseren letzten Abend.

Samstag, 18.00 Uhr

Bodenständig bleiben!

Abends ist Rom noch bunter und lauter, denn überall treffen sich die Leute zum Aperitif auf der Straße. Den Aperitif nimmt man nicht im, sondern vor dem Restaurant ein.

Uns zieht es in den Stadtteil Trastevere, hier soll es, bei „Ivo“ , die beste Pizza geben. Der erste Eindruck: Bahnhofshalle mit Papiertischdecken. 100 Personen haben Platz, 150 sind darin. 30 verschiedene Pizzasorten stehen auf der Karte. Wir wählen eine klassische Margherita und eine Pizza bianca, ohne Tomaten wird sie, wie ein Brot, nach dem Backen mit Mortadella belegt. Vorweg gibt es Bruschetta, das sich als Bauernbrot, mit Speck und Käse überbacken, entpuppt und Arancine die riso, kleine frittierte Reisbällchen. Alles ist einfache, italienische Küche, sehr bodenständig, doch noch heute träumen wir von dieser Pizza!

Sonntag, 9.00 Uhr

Lieber lecker essen als stundenlang Schlange stehen!

Römisches Pflichtprogramm: Besuch im Vatikan.

30 Minuten Wartezeit vor dem Sicherheitscheck: Alles ist überfüllt von Touristen.

Wir besuchen die Katakomben, erklimmen die Kuppel des Peterdoms, stehen vor dem Vatikanmuseum an. Mir wird heiß in der prallen Sonne und ich ziehe die Jacke aus – Schultern unbedeckt, sofort kommt eine Rüge von der Schweizer Garde!

Schluss mit Sightseeing! Wir gehen ins jüdische Viertel. Essen im Restaurant „Al Pompiere“, hier sollen die „carciofi alla giuda“ ,Artischocken auf jüdische Art, kreiert worden sein. Heute zählen sie zu den Klassikern der römischen Küche. Ein Klassiker ist auch das Restaurant, in die Jahre gekommen, zehrt es wohl noch von alten Erfolgen. Das Essen ist gut, aber ich hätte mehr erwartet.

Gleich um die Ecke, im Haus Nr. 8 gibt es die Konditorei Boccione mit dem besten Gebäck der Stadt. Auch der Papst wird von ihr beliefert.

Wir bummeln Richtung Pantheon, nicht ohne vor zwei Cafés zu stoppen, die im Wettstreit um den Titel „Bestes Café“ liegen. Links das „Tazza d´Oro“, Spezialität: „Latte freddo“ (geeister Espresso mit Sahne), rechts das Café „Eustacchio“, Spezialität ist ein Kaffee mit karamellisiertem Zucker und einer geheimnisvollen Zutat. Wir probieren beides und könnten den Wettstreit nicht beilegen. Aller guten Dinge sind drei: Die Eisbar „Giolitti“ gibt es seit über 100 Jahren mit über 100 Eissorten. Riesige Eisbecher werden von livrierten Kellnern serviert. Schon wieder eine Entscheidung, die schwer fällt!

Sonntag, 20.00

Wozu fährt man nach Rom?

Unser Tisch im „Bolognese“ wartet. Wir laufen vorbei an der spanischen Treppe durch die Via Veneto zum Piazza die Popolo. Heute wird im „Bolognese“ Bolito misto serviert. Mitten im Restaurant steht ein dampfender Kessel mit verschiedenen Fleischsorten. Dazu gibt es diverse Saucen und Beilagen. Nach viel Vorspeise, viel Dessert und zuviel Wein fragen wir uns: Was haben wir in Rom eigentlich gemacht – außer essen.

Montag, 10.00 Uhr

Rom – es war einfach lecker!

Shopping am letzten Morgen. In der Via Veneto findet man alle namhaften Designer und etwas abseits, in den kleinen Seitenstraßen, kleine Boutiquen mit bezahlbaren Angeboten. Wir kaufen Schuhe und, witzig, statt Rabatt zu geben führt uns der Boutiquebesitzer in ein Café auf der anderen Straßenseite und lädt uns zum Aperitif ein. Woher er wohl weiß, dass wir vor dem Abflug dringend noch etwas essen müssen?

Das „Riscolo“ darf man nicht versäumen – eine Bäckerei mit angeschlossenem Edelimbiss. Der Römer nimmt hier seinen Mittagsnack. Wir genießen die Pizza bianca und kaufen Backwaren ein.

Montag, 17.00 Uhr

Rückflug – Rom wir kommen wieder, auch wenn der Gürtel um die Taille drückt – es war toll!

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