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Ein selbstorganisierter aktiver Kurzurlaub in Oberstdorf

- Ein Reisebericht -

Sie legen Wert auf Aktivität, Fitness und wollen die Gestaltung Ihres Urlaubs selbst in die Hand nehmen? Ohne großen Zeitaufwand in der Vorbereitung und mit wenig Geld einen erholsamen Urlaub verbringen? Für Interessierten die einen aktiven Kurzurlaub erleben möchten hat Oberstdorf viel zu bieten.

Anreise

Am Start unseres Kurzurlaubes fahren meine Frau und ich mit dem Auto – der Flexibilität zuliebe- bis nach Oberstdorf. Es gibt auch günstige Angebote der Bahn, die nicht nur der Umwelt zuliebe zu empfehlen sind.

Ankunft

Aufgrund der Vorplanungen haben wir uns für den Berggasthof Fellhornstuben direkt an der Fellhornbahn entschieden. Der Ausblick auf die Bergkette und das Stillachtal soll die tägliche Ausgangsbasis unserer Aktivitäten bilden. Es erwartet uns dort ein alteingesessener Gasthof – 3 Generationen unter einem Dach – der eine gemütliche und familiäre Atmosphäre ausstrahlt. Ausstattung und Zimmerpreis inkl. Frühstück und Walser Card sind angemessen und auch empfehlenswert. Die Walser Card erlaubt uns die tägliche Nutzung aller Bergbahnen. Aus zeitlichen Gründen nehmen wir nur das Angebot der Fellhornbahn in Anspruch. Das Auto parkt gratis direkt neben dem Gasthof und stand so jederzeit, für weitere Aktivitäten in der näheren Umgebung, zum Einstieg bereit. Nach der Anreise stand noch ausreichend Zeit zur Verfügung um ein wenig Höhenluft zu schnuppern und die vielfach angepriesenen Aussichten zu genießen. Schnell eingecheckt, die Koffer auf das gemütliche Zimmer abgestellt, etwas frisch gemacht und schon konnte es losgehen.

Tag 1

Wir fahren mit der Fellhornbahn bis zur Mittelstation und erholen uns bei einer guten Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen von der Fahrt. Ein kurzer Umstieg in eine weitere Gondel und wir befinden uns auf der Gipfelstation. Der Blick vom Fellhorngipfel auf die Mädelegabel, auf den Hohen Ifen mit Gottesacker, und das Allgäuer Alpenvorland sind die ersten beeindruckenden Aussichten in 1.967 m Höhe. Das Wetter spielt mit und die Fernsicht ist einfach unbeschreiblich. Wir entscheiden uns für einen 30 minütigen Abstieg zu Fuß zurück zur Mittelstation und freuen uns schon jetzt auf den nächsten Wandertag. Vor der Talfahrt genießen wir noch ein Weizenbier auf der Mittelstation und anschließend ein gemütliches Abendessen in unserer Gaststätte.

Tag 2

Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es gleich mit der ersten Bahnfahrt – täglich ab 8.30 h – hinauf zur Mittelstation. Der 2–Länder-Panorama-Rundweg Fellhornbahn-Kanzelwand ist das erste erklärte Ziel. Über Bierenwang und die Obere Alpe gelangen wir zur Kanzelwand und genießen auf der Sonnenterasse des Panoramarestaurants einen herrlichen Blick in das Kleinwalsertal. Über die „Rote Wand“ geht es zurück zur Fellhorn-Gipfelstation. In etwas mehr als 3 Stunden durch Blumenwiesen und vorbei an wundervollen Aussichtspunkten haben wir den ersten Teil der Wanderung ohne große Anstrengungen geschafft. Etwas mehr Anstrengung verlangt uns die Wanderung zum Fellhorngipfel und anschließendem Abstieg zum Schlappold-See auf 1.719 m ab. Wir werden entlohnt mit wundervollen landschaftlichen Eindrücken und Aussichten in das Tal. Fünf Stunden Wanderung – ohne Pausen – sind Anstrengung genug und wir lassen den Tag mit einem gemütlichen Abendessen und einem wohlverdienten Weizenbier ausklingen

Tag 3

Nachdem wir die fünfstündige Wanderung des Vortags ohne Probleme gut überstanden hatten entscheiden wir uns für eine Tagestour zur Enzianhütte einschließlich einer Hüttenübernachtung. Es erschien uns ratsam früh am Morgen mit einem der ersten Busse von der Fellhornbahn bis nach Alpe Eschbach zu fahren. Von der südlichsten dauerhaft bewohnten Siedlung geht´s hinauf zur Enzianhütte auf 1.800 m Höhe. Die Aussicht auf das Allgäuer Hauptmassiv, der Trettachspitze, der Mädelgabel und der Hochfrottspitze ist nur der erste beeindruckende Ausblick des Tages. Als ungeübte Wanderer haben wir die Einkehrmöglichkeiten am Berggasthaus Einödsbach und Peter´s Älple gern für kleinere Pausen und auch zum Fotografieren genutzt. Der erste Teil der Tour war ohne große Anstrengung absolviert. Ab Peter´s Älple geht´s dann markant ansteigend – ca. 500 Höhenmeter - über Steinstufen und teilweise herausfordernden Wanderwegen hinauf zur Enzianhütte. Die Eindrücke und Bilder werden uns noch lange in lohnender Erinnerung bleiben. Wiesen, Gebirgsbäche, kleine Wasserfälle und vieles mehr haben diesen Ausflug zu einem besonderen Erlebnis werden lassen. Oben angekommen, haben sich die Mühen Dank eines herrlichen Weitblicks ins Rappenalptal, ins Allgäu und der Rundblick auf die umliegende Berglandschaft mehr als gelohnt. Von hier aus sind viele Wanderwege erreichbar und regen die Phantasie zu weiteren Tagestouren an.

Auf der Enzianhütte erfahren wir einen Komfort den wir so nicht erwartet hätten. Wir setzten unsere neuen Bekanntschaften des Aufstiegs fort und genießen einen sonnigen Nachmittag auf der Terrasse. Von der gesunden Bewegung an der frischen Luft zieht es uns zum Abendessen. Wir strecken die müden Glieder in einer gemütlichen Stube von uns und ein kulinarischer Alpenschmankerl der Extraklasse rundet einen eindrucksvollen und unvergesslichen Wandertag ab. Sowohl Bettenlager, Zimmer, sanitären Einrichtungen als auch die zusätzlichen Angebote – Massage, Sauna usw. – lassen keine Wünsche offen. Es liegen vier anstrengende Stunden des Aufstiegs aber auch urige und unvergessliche Stunden auf der Hütte hinter uns. Der Schlaf ist sicher.  

Tag 4

Ein ausgiebiges Frühstück und ermunternde Worte für die Wanderung talabwärts stärken uns für den letzten Teil unseres Kurzurlaubes. Der erwartete schwere Abstieg ins Tal gestaltete sich wesentlich einfacher und entspannter als angenommen. Wir lassen uns mehr Zeit als die veranschlagten 1,5 Stunden und nehmen viele neue Eindrücke mit auf den Weg nach unten. Nach 2,5 Stunden sind wir wieder im Tal und blicken zurück auf die wunderschöne Aussicht des Allgäuer Hauptmassivs. Wir fahren mit dem Bus zurück und sind nach kurzem Zwischenstopp in unserer Gaststätte wieder auf den Weg zur Mittelstation des Fellhorns. Bei strahlend sonnigem Wetter genießen wir die Ruhe auf der Sonnenterrasse und erholen uns von den wohltuenden Anstrengungen der letzten Tage. Ein selbstorganisierter Urlaub den wir nicht so schnell vergessen werden.

Neugierig geworden?

Es gibt so viele Möglichkeiten den Kurzurlaub auch anders zu gestalten. Wir haben nur einen sehr geringen Teil des Angebotes gesehen. Bei schlechtem Wetter sind ausreichend Alternativen und Zusatzangebote vorhanden. Oberstdorf ist eine Reise wert, nicht nur im Winter!

Anonym

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