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Eine Reise in die Hauptstadt

- Ein Reisebericht -

Endlich Urlaub, also muss man jeden freien Tag ausnutzen und genießen.... Aber wohin, die Frage stellt man sich wohl jedes Jahr.

Nach langem überlegen schaute meine Frau und ich die Deutschlandkarte an und kamen beide auf die selbe Stadt, nämlich '' Berlin''. Da wir nur einen Kurztrip wollten, entscheiden wir uns mal für 3 Tage in die Landeshauptstadt zu reisen. Also haben wir es gleich selbst organisiert ohne irgendetwas im Internet zu buchen, außer das Hotel. Ja das musste man schon buchen, es war zwar ziemlich kurzfristig, aber wir hatten das Glück, dass Ostern war.

Also dann mal ran und fix die Koffer gepackt, das Auto voll getankt, und die Stimmung ist auch da, was kann da schon schiefgehen?.

Da wir in Rastatt wohnen und ca. 700 km vor uns haben, müssen wir uns auf eine lange Nachtreise wohl einstellen müssen. Es sind immerhin knappe 7 Stunden Fahrzeit, quer durch Deutschland.

Die Straßen sind Nachts sehr ruhig, wenn nicht sogar zu ruhig, das wiederum wirkt sich auf die Müdigkeit aus. Wir sind um 00 Uhr losgefahren und schon nach wenigen Minuten waren wir schon auf der Autobahn A5 Richtung Karlsruhe.

Die ersten 2 Stunden verliefen tadellos. Das Hauptproblem war aber immernoch die Müdigkeit. Was hilft wohl dagegen?

Kaffee?, häufige Pausen oder doch lieber Energy Drinks. Wir haben uns geeinigt der letzten Möglichkeit eine Chance gegeben.... '' Red Bull'' es verleiht ja Flügel und tatsächlich bei 2 Dosen innerhalb von 5 Minuten merkt man sofort deren Wirkung.

Der Weg ist sehr gut zu fahren erst auf die A5(Karlsruhe), danach auf die A6(Heilbronn/Nürnberg) nach der A6 am Nürnberger Kreuz die letzte und gute alte A9, die bis direkt nach Berlin führt. Den ersten Zwischenstopp gab es an der Bergstraße und da mussten wir sogar schon Tanken, sodass wir Berlin mit genügend Benzin erreichen. Somit hatten wir noch knapp 4 Stunden Fahrzeit noch vor uns.

Um circa 7,30 Uhr morgens erreichten wir das Hotel, das ich am Vortag gebucht hatte. Es war direkt am Kurfürstendamm (Knesebeckstraße) Kurfürstendamm, ein sehr edles 5 Sterne Hotel. Einen super Ruf hatte es auch, da die Lieblingsarchitekten von Brad Pitt entworfen hatten. Es hieß Hotel Q! Berlin und ist ein sehr modernes und luxuriöses Designerhotel.

Nachdem wir eingecheckt sind und unsere Koffer ausgeräumt hatten, gab es erstmal eine frische Dusche.

Das Zimmer war sehr sauber und ganz modern eingerichtet. Mit IPhone Dockingstation, Badewanne war sogar im Bett eingebaut, Fußbodenheizung in der Dusche und im Zimmer, einer Minibar und einem kleinen Flatscreen TV.

Nach der Erfrischung war erstmal Berlin kennenlernen angesagt. Wir holten einen Stadtplan von der Rezeption und machten uns auf dem Weg Richtung KaDeWe. Dort schauten wir uns um und bummelten von Geschäft zu Geschäft. Das Schoppen kann ziemlich anstrengend sein, also suchten wir ein Restaurant, um unseren Hunger zu stillen.

Ein Paar Meter weiter holten wir uns eine Pizza, die unserer Meinung nach nicht gerade die beste war, da die Zutaten alle aus der Dose waren. Aber bei 4€ kann man da nichts falsch machen. Gut gestärkt ging dann weiter zum Brandenburger Tor, hier sind wir ebenfalls mit dem Auto gefahren. Lässt sich aber auch sehr gut mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

Auch das Kanzleramt war ein muss, so füllten wir unsere Digitalkamera mit sehr schönen Bildern. Leider konnten das Kanzleramt von innen nicht besichtigen, da die Menschenschlange viel zu lange war, somit haben wir es aufgegeben und haben Berlin genau unter die Lupe genommen. So ging es dann zum Checkpoint Charlie und haben uns die alte Geschichte von Anfang bis Ende durchgelesen.

Nach so einer langen Autofahrt und einem ewigen Fuߟmarsch begaben wir uns dann Richtung Hotel, da es um 20 Uhr schon das 3 Gänge Menü gab. Die Tische waren schön geschmückt mit edlem Silbernen Besteck und frischen Blumen. Es gab als Hauptspeise einen sehr leckeren Salat, dazu ein Rumpsteak und Portion Kroketten dazu. Das Dessert war leckere Eiscreme und ein kleines Stück Kuchen mit Kaffee. Satt macht das essen auf jeden Fall.

Nach dem essen ging es dann zurück ins Hotelzimmer, nur noch schnell wieder duschen und dann ab ins Bett, denn der nächste Tag steht schon bereit.

Tag 2: Shoppingtour in Berlin:

Um 7 bis 11 gab es ein reichliches Frühstücksbuffet, es gab nichts, was es nicht gab, Sekt, Frischgepresster Orangensaft bis Lachs, die Auswahl war sehr groß. Vorallem es war alles Frisch und der Kaffee wird an den Tisch durch eine Servicekraft gebracht.

Am zweiten Tag haben wir uns vorgenommen mal richtig einkaufen zu gehen. Aber vorher nicht vergessen zum Starfriseur Udo Walz zu gehen, das kostete zwar 2 Stunden wartezeit aber für knapp 180€ hat man eine Vollausstattung auf höchstem Niveau. Im Anschluss fuhren wir zum Alexander-Platz und zum Sony Center um reichlich Geldauszugeben. Die Einkaufsmöglichkeiten in Berlin sind super. )]

Alexanderplatz

Nach der Shoppingtour ging es dann zu einer Bustour quer durch Berlin mit Cabriobus und einem Reiseleiter, der Berlins schönste Ecken Präsentierte. Auch das ist ein muss, wenn man das nicht mitgemacht hat, dann hat man da echt was verpasst. Ca 2 Stündige Fahrt mit Zwischenstopps sind absolut Stressfrei und bieten ausreichend Informationen über die Hauptstadt.

Auch die Bootstouren sind nicht verkehrt, diese dauern zwar knapp 45 Minuten, aber auch die Spree sollte man auch kennenlernen, wenn man schon in Berlin ist.

Tag 3: Tiergartenbesuch in BerlinTiergarten Bezirk

Am dritten, dem letzten Tag verbrachten wir fast den halben Tag im Tiergarten, es ist nur knapp 1,5 Kilometer von unserem Hotel entfernt, also sind wir gleich mal zu Fuß dahin spaziert um den Berliner Tiergarten mal zu erkunden. Sehr große Distanzen muss man gewohnt sein, der Zoo ist nämlich gigantisch groß und wer so etwas nicht gewohnt ist, der wird am nächsten Tag seinen Muskelkater auf jeden Fall spüren.

Um 18 Uhr sind wir dann auschecheckt, da wir nicht so spät zu hause sein wollten. Und dieser selbstorganisierte Kurztrip hat sich auf jeden Fall gelohnt, ich würde jeder Zeit wieder gerne Nach Berlin fahren, wenn aber bloß nicht die lange Reise wäre.

A. Luboja

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