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Eine Schildkröte als Souvenir aus einem Urlaub in einem Ferienhaus in Suvereto

- Ein Reisebericht -

Es war schnell klar, welches Reiseziel wir in diesem Jahr ansteuern, als wir uns über unseren diesjährigen Urlaub unterhalten haben. Und so fuhren wir am ersten Ferientag der Sommerferien wieder einmal in die südliche Toskana, in das Gebiet der Etrusker, nach Suvereto. Bereits dreimal sind wir bei Ivana Ranieri und ihrem Mann Alberto, die ein wenig außerhalb von Suvereto eine Art Agriturismo betreiben, zu Gast gewesen. Und es war immer eine sehr erholsame Zeit in dem kleinen Häuschen auf dem Hügel, wo man bei guter Sicht sogar das Meer am Horizont erkennen kann.

So kamen wir, d.h. meine Frau, unsere zwei Kinder und Hunde nach einer Zwischenübernachtung im Hotel Felsenkeller in Kufstein am frühen Sonntagabend an und waren froh, dass wir nach einem kurzen Zwischenstopp beim Discounter Conad doch das eine oder andere kühle Getränk trinken konnten angesichts der zu dieser Tageszeit noch hohen Temperaturen.

Und das Wetter sollte uns die gesamten zwei Wochen nicht im Stich lassen mit Ausnahme des einen oder anderen Regenschauers, der aber kaum zur Abkühlung beitrug. Und so gestalteten sich unsere Urlaubstage entsprechend: Meist blieben wir morgens zu Haus oder fuhren Einkaufen in die nahe gelegenen Städte Follonica oder Venturina. Und nach einer ausgiebigen Siesta ging es am Nachmittag nach San Vincenzo zum Strand. Hier konnten unsere Kinder Sandburgen bauen oder am Ufer des Mittelmeeres in den warmen Wellen planschen. Da allerdings gefühlt jeder zweite Italiener dort seinen Urlaub verbringt, war es entsprechend voll. Das hatte für uns zur Folge, dass wir mitunter auch einmal die Nachmittage am Pool verbrachten. Dort war das Wasser zwar nicht so warm, aber längst nicht so voll, zumal wir dann auch unsere Hunde dabeihaben konnten, die in Italien am Strand bekanntermaßen verboten sind.

Ebenfalls nicht mit dabei waren sie in Pisa, dem einzigen von der Entfernung her weiteren Ausflug während unseres Aufenthaltes in der Maremma. Meine Frau kannte Pisa von früher, während ich den schiefen Turm allenfalls von Bildern her kannte. Und so fuhren wir trotz der Hitze die 100 Kilometer nach Norden und waren einerseits beeindruckt vom Torre und der Basilika, aber andererseits auch erschrocken über das Treiben der Händler rund herum. Es war eine Erfahrung, die prägenden Charakter hatte und es erinnerte mich spontan an die Bibelstelle, in der Jesus die Händler aus dem Tempel vertrieb. Ich denke, er hätte es bei diesem Anblick ebenso getan. Wer aber schon einmal in Lourdes oder auch in Rom war, wird sich über Pisa ganz sicher nicht wundern.

Und so war Pisa auch unser einziger größerer Ausflug mit Menschenansammlungen, wenn man mal von den obligatorischen Marktbesuchen in Piombino oder Suvereto absah. Letztlich war das neben dem Wetter auch unseren Kindern geschuldet, die man mit vier und zwei Jahren nun einmal nicht von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten kutschieren kann. Letztlich waren wir auch alle zufrieden mit unserem Urlaub bis auf unseren Sohn, der allen Ernstes eine zugelaufene Schildkröte mit nach Hause nehmen wollte. Dabei sei nichts gegen Schildkröten gesagt, sondern die Abneigung ist lediglich der Tatsache geschuldet, dass sie sich in den Weiten der Maremma ganz sicher wohler fühlt als in einem noch so gut gemeinten und großzügigen Terrarium zu Hause mit Auslaufmöglichkeiten im Garten. Aber Lali, so hat er sie getauft, kam zwei Tage vor unserer Abreise plötzlich über den Weg gekrochen. Und hätte unser Terrier nicht die halbe Toskana zusammengebellt, hätten wir das Tier gar nicht bemerkt. Aber es war um Leo geschehen; die Schildkröte musste überall mit hin und alle Überredungsversuche, dass das Tier doch bitte wieder in die Landschaft zurückgesetzt werden solle, scheiterten bis zuletzt. Erst am frühen Morgen unserer Abreise hat Leo seine Lali unter Tränen „ausgesetzt“. Und selbst unser gutes Zureden half nichts. Erst als wir sagten, dass wir Lali nächstes Jahr besuchen werden, konnte das seinen Kummer ein wenig mildern. Und zu Hause angekommen, erzählte er jedem von seiner Lali und davon, dass wir morgen (ein zeitlich sehr dehnbarer Begriff für einen Vierjährigen) wieder nach Italien fahren und Lali besuchen werden.

stefan2007

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