Buchen Sie Ihr Ferienhaus oder Ferienwohnung bei tourist-online.de - Über 761.200 Ferienhäuser und Ferienwohnungen bei tourist-online.de

0800 32 32 4 32

(kostenlose Hotline)

+49 251 38480 800

(aus dem Ausland)
Heute von 08:00 - 22:00 Uhr telefonisch erreichbar!

Einmal quer durch Rom: Sightseeing in der Ewigen Stadt

- Ein Reisebericht -

Anlässlich der Deutsch-Italienischen Hochzeit eines befreundeten Paares verbrachten mein Mann und ich ein verlängertes Wochenende in Italiens beeindruckender Hauptstadt.

An einem sonnigen Tag im Mai landeten wir in den frühen Abendstunden in Rom-Fiumicino, dem größeren der beiden römischen Flughäfen. Wir wählten den komfortablen Schnellzug „Leonardo-Express“ als Transfermöglichkeit, der uns in einer etwa 35minütigen Non-Stop-Fahrt zum römischen Hauptbahnhof (Roma Termini) brachte. Von dort aus fuhren wir noch einige wenige Stationen mit der U-Bahn, bevor wir unser Hotel im Stadtzentrum erreichten und müde ins Bett fielen.

Am darauffolgenden Tag machten wir uns in aller Frühe auf, um den Mythos Rom auf eigene Faust zu erkunden. Zunächst stand das sogenannte „Alte Rom“ mit Kolosseum und Forum Romanum auf dem Programm – zweifelsohne ein Muss für jeden Touristen.

Unmittelbar nach Verlassen der U-Bahn-Station sprang uns gemeinsam mit dem Tageslicht auch schon gleich das Kolosseum ins Auge. Beim ersten Anblick wirkte es auf mich noch etwas unwirklich und auch deutlich kleiner als angenommen. Bei näherer Betrachtung packte mich dann allerdings doch recht schnell die Faszination des antiken Amphitheaters. Man kann hier durchaus von einer architektonischen Glanzleistung für damalige Verhältnisse sprechen. Weniger Begeisterung hingegen löste die ellenlange Warteschlange vor den Eingangstoren des Kolosseums auf uns aus. Wir entschlossen uns daraufhin, das imposante Wahrzeichen nur von außen zu betrachten und uns stattdessen lieber ausgiebiger dem Forum Romanum zu widmen.

Eine gute Entscheidung, denn im Forum Romanum ging es in Punkto Besucherandrang wesentlich beschaulicher zu. Dies war sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass das Gebiet deutlich weiterläufiger ist. Bei strahlendem Sonnenschein flanierten wir über den historischen Haupttreffpunkt der alten Römer. Unser Weg führte uns vorbei an den Ruinen der alten Tempelanlagen, der großen Gerichtshalle Basilika Julia und dem Hauptgebäude des römischen Senats, der sogenannten Kurie. Dabei spürte man förmlich wie das Leben hier in früheren Zeiten einmal pulsiert haben muss.

Nach unserer ersten Stadterkundung überkam mich der Hunger. Man sollte allerdings nicht den Fehler machen und an den Snack-Wagen mit den netten bunten Fähnchen etwas kaufen. Diese finden sich überall in der Stadt an nahezu jeder Touristenattraktion. Trotz berechtigter Skepsis meines Mannes, beginn ich genau diesen Fehler und bezahlte bei den freundlich heranwinkenden Herren einer dieser Bude vor dem Kolosseum für ein toastähnliches Stück Pappe mit Käse und einer PET-Flasche zugefrorener Cola stolze zehn Euro.

An unserem zweiten Tag in der Stadt der sieben Hügel widmeten wir uns dem Pantheon. Nicht nur Architekturliebhaber geraten beim Anblick des Tempels mit seiner gewaltigen freitragenden Kuppel ins Schwärmen. Das Pantheon wurde in seiner heutigen bestehenden Form von Kaiser Hadrian erbaut. Ein für Touristen ganz besonderer Eyecatcher ist die kreisförmige Öffnung in der Mitte der Kuppel, durch die das Tageslicht majestätisch in die Halle scheint.

Natürlich führte unsere römische Sightseeingtour auch zum weltbekannten Trevi-Brunnen. Der größte Brunnen Roms ist nicht nur aufgrund der einzigartigen barocken Figuren eines der schönsten Fotomotive der Stadt. Allerdings herrscht auch hier ein relativ großer Andrang. Nichtsdestotrotz gelingt es uns die berühmte Münze mit der linken Hand über die rechte Schulter zu werfen. Der Sage nach kehrt man nach diesem Ritual in jedem Fall noch einmal in die Ewige Stadt zurück.

Tag Drei stand dann ganz im Zeichen der Hochzeit unseres befreundeten Paares. Nach der Trauung in einer kleinen Kirche im Stadtzentrum, ging es in einem eigens für die Hochzeitsgesellschaft angemieteten Reisebus raus aus dem Trubel der Metropole. Unsere Freunde hatten – wie für italienische Hochzeiten üblich – keine Kosten und Mühen gescheut und eine luxuriöse Villa auf einem Hang in der Nähe von Castel Gandolfo, der Sommerresidenz des Papstes, für die Feierlichkeiten ausgewählt. An diesem idyllischen Ort am Rande der Albaner Berge verbrachten wir bei einem opulenten Mahl und viel gutem italienischen Wein gesellige Stunden.

Am Tage nach dem rauschenden Fest schliefen wir zunächst einmal aus. Da wir es den Rest des Tages ruhiger angehen wollten, besuchten wir den malerischen Park rund um die Villa Borghese. Rom verfügt über zahlreiche Parkanlagen und Grünflächen, die im erholsamen Kontrast zur ansonsten doch recht hektischen Stadt stehen. Dabei gilt der Park der Villa Borghese als einer der beliebtesten – insbesondere bei Familien mit Kindern. Auch wir machten einem ausgiebigen Spaziergang durch das große Areal. Als besonderes Highlight gönnten wir uns eine romantische Ruderbootsfahrt auf dem See des Parks.

Den letzten Tag unserer Reise widmeten wir der Besichtigung der Engelsburg (Castel Sant’Angelo). Ursprünglich als reines Mausoleum angedacht, wurde die herrschaftliche Burg im Laufe der Jahrzehnte primär als Zufluchtsort für sich in Gefahr befindende Päpste genutzt. Durch einen geheimen Gang im Vatikan gelangten das jeweilige amtierende Kirchenoberhaupt und seine Gefolgschaft in die gut abgesicherte Engelsburg. Bei unserem Rundgang lässt auch uns die düstere Atmosphäre der Burg zugegebenermaßen ein wenig erschaudern. Man fühlt sich in den verwinkelten Gängen auf spannende Art und Weise in die damalige Zeit zurückversetzt. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, die alten Wohnräume des Papstes zu begutachten.

Aufgrund der doch sehr knapp bemessenen Zeit unseres Aufenthaltes war es uns nicht mehr möglich, den Vatikan zu besichtigen. Hierfür sollte man schon alleine aufgrund der längeren Wartezeiten einen ganzen Tag einplanen, den wir leider nicht mehr in unserem Zeitbudget hatten. Da wir aber in jedem Fall für einen längeren Urlaub wiederkommen werden, hielt sich unsere Enttäuschung in Grenzen.

Abschließend sei noch gesagt, dass wir alle Stadtfahrten mit der römischen Metro zurücklegten. Eine äußerst schnelle und preisgünstige Alternative zu Taxi oder Mietwagen. Gerade auch im Hinblick auf die Schonung der Nerven: Die Italiener pflegen ja bekanntermaßen einen äußerst dynamischen Fahrstil. Sie bremsen wesentlich weniger als Deutsche und ziehen es eher vor, den Hindernissen auszuweichen. Auch diese Fahrweise mag ihre Berechtigung haben, allerdings mutete uns das Ganze doch etwas sehr temperamentvoll an, so dass wir uns in der Metro besser aufgehoben fühlten.

Alles in allem verbrachten wir ein paar wundervolle Tage in Rom und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen mit unserer neuen europäischen Lieblingsstadt.

Anonym

Rom

Ferienhäuser in der Umgebung

weitere Ferienwohnungen und Hotels nahe Einmal quer durch Rom: Sightseeing in der Ewigen Stadt

Unsere Experten

Heute von 08:00 - 22:00 Uhr für Sie am Telefon:

Auszeichnungen & Feedback

Testurteil
"sehr gut"
Berechnet aus
4.454
Bewertungen
Berechnet aus
8.398
Bewertungen
 
43.704
Personen gefällt
tourist-online
 
1.078 Personen
empfehlen
tourist-online