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Einmal zum Dach der Welt und zurück

- Ein Reisebericht -

Ich habe noch nie viel Wert auf Pauschalreisen gelegt - wenn es ins Ausland ging, dann bitte selbstorganisiert! So hatte ich mich bereits mit meinem besten Freund ein halbes Jahr im Voraus auf unseren Trip nach China vorbereitet. Die Flüge mussten organisiert werden, das Visum - lediglich die Betreuung innerhalb des Landes durch einen Deutsch und manchmal auch Englisch sprechenden Reiseführer sowie Fahrer waren bereits organisiert. So ging es dann nach einem halben Jahr endlich ins Land der Mitte. Von Frankfurt startete der Flug Non-Stop nach Peking, wo uns bereits die ewige Dunstglocke über der Stadt erwartete. "Heute ist es ein bisschen neblig" versuchte der verlegene Tourismusstudent, welcher für die nächsten Tage unser Reiseführer sein sollte, uns zu erklären.

Begeistert von dem neuen Land besichtigten wir an den folgenden Tagen die Verbotene Stadt, den Tian Men Platz (den Platz des Himmlischen Friedens) und ein paar andere Sehenswürdigkeiten und Museen, bevor es mit dem Nachtzug weiter nach Xi'an ging. Erste Klasse natürlich - das konnten sich nur wenige Chinesen leisten. In einer 4er-Schlafkabine, die aus zwei Stockbetten bestand, fühlte ich mich mit meinen 1,67m relativ wohl. Mein 1,87m großer bester Freund musste da schon die Beine einziehen - die Chinesen planen nicht für große Fahrgäste.

Dennoch erlebten wir eine unvergessliche Fahrt und am nächsten Morgen konnten wir bereits Berge sehen, als wir aus dem Fenster blickten. In Xi'an besichtigten wir unter anderem die größten Flohmärkte Chinas (hier ist Feilschen angesagt!) und viele weitere Sehenswürdigkeiten wie die große Wildganspagode. Doch die größte Vorfreude blieb bestehen - bald würden wir in Tibet sein. Die Unruhen, die bereits Anfang des Jahres 2008 in Tibet gewütet hatten waren Grund zur Sorge gewesen, doch nun schien unserem Trip nichts mehr im Wege zu stehen. Mit dem Flugzeug waren wir innerhalb weniger Stunden in Lhasa und bemerkten sofort, was unser Fremdenführer damit gemeint hatte, lieber den Zug zu nehmen (das hätte eine 3-tägige Zugfahrt bedeutet). Der Höhenunterschied von 3000 m machte sich sofort in dem Gefühl bemerkbar, völlig aus der Puste zu sein. In den folgenden Tagen ließ es langsam nach, nachdem wir den Potala Palast - den ehemaligen Sitz des Dalai Lama, der seit Jahrzehnten im Exil in Indien ist, besucht hatten. "Der Dalai Lama ist gerade nicht da," erklärte uns unser Fremdenführer entschuldigend, was wir sehr niedlich fanden.

In den folgenden Tagen hatten wir die Möglichkeit, eine Pilgerstrecke sowie verschiedene Märkte zu besuchen, auf denen das Feilschen fast mehr Spaß machte als das Kaufen selbst. Nur das Essen war gewöhnungsbedürftig - Mindeshaltbarkeitsdaten auf Etiketten wurden im Restaurant einfach überklebt oder entfernt, hatte man dies bemängelt, im Supermarkt wurden Waren erst ersetzt, wenn die alten verkauft wurden. So mussten wir uns an die ein oder andere Gewohnheit des Landes anpassen, erlebten jedoch einen unvergesslichen selbstorganisierten Urlaub im Land der Mitte, der auf dem Dach der Welt endete.

Anonym

Lhasa

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