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Familienurlaub im Harz

- Ein Reisebericht -

Wer mit kleinen Kindern lebt, braucht manchmal etwas Abwechslung und Erholung. So erging es auch uns dieses Jahr. Wir beschlossen, das Wagnis „Urlaub“ anzugehen. Ohne Kinder waren wir schon öfter im Harz und so fiel die Wahl auch diesmal auf die schöne Urlaubsregion.

Im Internet buchten wir für eine Woche die Ferienwohnung „Fuchsbau“ in Wernigerode.

Ein paar Wochen später, Anfang Juli 2011, war es dann soweit; der erste Urlaubstag war da. Die Taschen waren gepackt und nebst Verpflegung und reichlich Spielzeug im Auto untergebracht. Unsere Fahrt startete nördlich von Oldenburg und ging zunächst nur bis zur nächsten Autobahnabfahrt und dann wieder zurück. Wir hatten den Schnuller unserer Jüngsten vergessen. Beim nächsten Anlauf kamen dann zum Glück keine Bestellungen mehr, was vergessen wurde. Also ging es auf der Autobahn via Bremen, Hannover und Hildesheim bis zur Abfahrt Rhüden und von dort aus über Bad Harzburg nach Wernigerode.

Nach 4 Stunden Fahrtzeit waren wir viel zu früh vor Ort und konnten die Ferienwohnung noch nicht in Beschlag nehmen. Deshalb besuchten wir erst einmal den Wildpark Christianental. Obwohl natürlich auch die Tiere, wie Rehe, Waschbär und Fuchs interessant waren, war für die Kinder der Spielplatz das Wichtigste. Sie konnten sich hier nach dem langen Stillsitzen austoben und wir Eltern genossen Kaffee und Kuchen aus dem nahen Imbiss.

Anschließend fuhren wir dann endlich zur Ferienwohnung. Sie liegt idyllisch am Berghang. Die Zu- und Wegfahrt jeden Tag war wegen der 15% Steigung nicht für die Kinder ein Abenteuer. Die Wohnung an sich war toll und auch gut für kleine Kinder geeignet. Einziges Manko war der Durchlauferhitzer, der das Duschen erschwerte.

Da wir in diesem Urlaub auch richtig was erleben wollten, haben wir uns für jeden Tag Ausflugsziele ausgesucht. Am ersten Tag ging es mit der Bimmelbahn hinauf zum Schloss Wernigerode. Die Aussicht von dort oben über die Stadt ist gigantisch. Auf zwei Rundgängen konnten wir die herrlich gestalteten Innenräume des Schlosses besichtigen. Anschließend gab es ein leckeres Mittagessen im Schlossrestaurant.

Nachmittags fuhren wir ins Ilsetal bei Bad Ilsenburg. Da die Kinder für die Wanderung zu den Ilsefällen zu erschöpft waren, beließen es bei einem Spaziergang. Der Wanderweg führte genau am Fluß entlang, sodass die Kinder bald im selbigen landeten und munter durchs eiskalte Wasser stiefelten und Steine sortierten. Erst als es ihnen zu kalt wurde, konnten wir sie von dort losreißen.

Da bis zum Abendessen noch reichlich Zeit übrig war, schauten wir uns noch die Rappbodetalsperre an.

Am nächsten Tag stand die Burg Regenstein auf dem Programm. Dies ist eine riesige, aber leider nicht mehr in allen Teilen erhaltene Burganlage. Geeignet ist sie eher für größere Kinder, als denn für Kleinkinder.

Gegen Mittag fuhren wir dann nach Rübeland, um eine der berühmten Tropfsteinhöhlen zu besichtigten. Wir wählten die Hermannshöhle. Für uns alle war die Führung durch die Höhle sehr interessant. Natürlich nahmen wir auch ein Erinnerungsfoto mit.

Der dritte Tag kündigte sich schon im Wetterbericht mit Regen an. Daher machten wir vormittags nur einen Stadtbummel durch Wernigerode und erholten uns anschließend im Brockenbad des Hasserröder Ferienpark. Der Eintrittspreis war zwar heftig, hat sich aber doch gelohnt. Mit viel Spaß haben wir den Regen überstanden und konnten uns abends nur schwer auf den Heimweg machen.

Der Harz ist seit 3000 Jahren auch eine Bergbauregion. Es gibt etliche Schaubergwerke. Eines davon mußten wir den Kindern natürlich auch zeigen. Der Rabensteiner Stollen war hierfür wunderbar geeignet. Einfahrt war stilecht mit der Grubenbahn. Der Gruppenführer nahm sich besonders Zeit für Kinder. So konnten sie eine Draisine ausprobieren und ganz Mutige durften in Eigenregie einen kurzen Gang erkunden. Doch so spannend es auch war, nach einer Stunde Führung waren wir durch gefroren und froh, dass wir wieder raus duften.

So langsam gingen uns dann die für Kleinkinder geeigneten, nahe gelegenen Sehenswürdigkeiten aus. Deshalb hatten wir am 5. Tag eine längere Tour zur 50km entfernten Burg Falkenstein. Es war die richtige Wahl. Die Burg ist gut erreichbar, sehr gut erhalten und durch die ansässige Falknerei hatten wir die Möglichkeit, Greifvögel in Aktion zu erleben. Unbedingt erwähnenswert ist auch das Burgrestaurant. Hier wird sehr lecker gekocht.

Am unserem letzten Urlaubstag wollte mein Mann ein paar Kindheitserinnerungen auffrischen. So fuhren wir denn zu den Radauwasserfällen bei Bad Harzburg. Leider ist das Gelände dort nicht mehr so gepflegt wie früher. Die Kleinen hatten mit der Kindereisenbahn trotzdem ihren Spaß.

Unser Mittagessen wollten wir in Torhaus einnehmen, aber der überfüllte Parkplatz und die Parkgebühren schreckten uns ab. So aßen wir ein paar Kilometer weiter Richtung Braunlage in einer kleinen Gaststätte. Es schmeckte leider nach Fertiggericht. Solchermaßen vom Westharz bedient verbrachten wir den Nachmittag im Miniaturen- und Bürgerpark Wernigerode. Hier hatte wieder jeder seine Freuden und besonders die Kinder wollten gar nicht mehr weg.

So schön diese sechs Tage auch waren, anstrengend war es doch. Wir hatten viel gesehen und viel erlebt. Trotzdem freuten wir uns wieder auf unser Zuhause. Aber die Kinder fragen schon, wohin denn unsere nächste Reise geht.

Kerstin Z.

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