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Familienurlaub in Dresden

- Ein Reisebericht -

Dresden

Im Sommer 2011 unternahmen mein Mann, unsere Tochter und ich eine sehr erholsame und interessante selbstorganisierte Urlaubsreise nach Dresden im wunderschönen Sachsenland. Wir blieben für zwei Wochen und kamen im Steigenberger Hotel de Sax am Dresdner Neumarkt unter. Unsere Reise führte uns zum Goldener Reiter, durch das Grüne Gewölbe bis zur Semperoper und dem weltberühmten Fürstenzug bis hin zum Hygienemuseum, den staatlichen Kunstsammlungen und zu vielen weiteren Sehenswürdigkeiten dieser geschichtsträchtigen Stadt an der Elbe.

Wir kamen an einem Samstag Nachmittag am Flughafen an und fuhren anschließend mit dem Zug, welcher direkt ab dem Terminal zum Hauptbahnhof fährt, in die City. Das 4 Sterne Hotel liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Dresdner Rathaus mit Blick zur Frauenkirche und hinterlässt schon von außen einen imposanten Eindruck. Das Hotel verfügt über Sauna sowie einen Fitnessraum und wir fanden uns hier sehr gut aufgehoben. Das Personal war sehr freundlich, auch bei Extrawünschen unserer Tochter.

Am zweiten Tag unserer Reise buchten wir eine große Stadtrundfahrt mit 22 Haltestellen in einem der roten Doppeldeckerbusse wie man sie eigentlich aus London kennt. Das tolle an der Rundfahrt ist, dass man an jeder Haltestelle aus- bzw. einsteigen kann und somit alle Zeit der Welt hat um sich Dresden genauer anzuschauen. Zudem gab es Führungen die schon im Preis inbegriffen waren. So lernten wir den zum Beispiel Zwinger, Fürstenzug, das Blaue Wunder, das Schloss Pillnitz und die Frauenkirche näher kennen (und lieben!). Unsere Gruppe hatte zwei Führer um die Stadt vorzustellen. Beide waren Studenten aus Dresden und gaben uns viele Hintergrundinformationen rund um die Ausflugsziele sowohl in Deutsch als auch in Englisch. Es schien, als wüssten sie zu jeder Frage eine kleine Geschichte erzählen zu können und es war wirklich sehr interessant ihnen zuzuhören.

Da wir ganze zwei Wochen in der Stadt bleiben würden, machten wir uns ab dem dritten Tag ohne Führungen auf die Stadt zu erkunden und die Orte an denen wir am Vortag waren selber nochmals zu aufzusuchen. Vom Pirnaischen Platz aus ging es per Bus und Bahn durch die City. Leider wurde zu unserer Reisezeit gerade dort gebaut und so gab es allerhand Umwege und Ersatzbusse die wir nehmen mussten. Als etwas abschreckend empfanden mein Mann und ich die Ticketpreise der Dresdner Verkehrsbetriebe. So zahlt man für eine Stundenfahrt ganze 2 € (pro Person wohlgemerkt) innerhalb Dresdens. Wir entschieden uns daher für eine Wochenfahrkarte, die aber auch tief in den Geldbeutel schaute. Es war während unseres Urlaubs sehr warm in Dresden und die öffentlichen Verkehrsmittel waren wirklich sehr überfüllt und zu unserem Leidwesen nicht klimatisiert. So passierte es uns sehr oft, dass wir keinen Sitzplatz mehr ergattern konnten und uns oft dafür entschieden den nächsten Bus abzuwarten. Vor allem in der Rush Hour waren die Busse sehr voll.

Vom Pirnaischen Platz aus, an dem das Hotel liegt, fuhren wir unter anderem zum 1893 erbauten Blauen Wunder; der weltberühmten Brücke über der Elbe. Wir waren eine gute Stunde unterwegs da die Brücke recht weit im Osten der Stadt liegt. Das Verkehrsaufkommen auf der Brücke stach uns sofort ins Auge da hier gerade Stau angesagt war, aber zum Glück gibt es einen Rad/Fußweg an beiden Seiten der Brücke.

Wir machten auch Halt im Großen Garten und unternahmen eine halbstündige Rundfahrt mit der Parkeisenbahn bevor wir im Restaurant Carolaschlösschen (auch im Großen Garten gelegen) zum Abendbrot halt machten. Das Essen im Restaurant war sehr gut und auch bezahlbar. Direkt neben dem Restaurant kann man mit einem Ruderboot den Park erkunden, was wir aber nicht machten. Allerdings nahmen wir uns vor auch den Zoo in den nächsten Tagen zu besuchen. Dieser ist direkt an den Großen Garten angegliedert.

Die Dresdner sind sehr freundlich und hilfsbereit wenn sich Touristen einmal verirrt haben. Die Bustour und das Hotel können wir nur empfehlen. Dresden ist eine sehr familienfreundliche Stadt. Die Geburtenrate ist hier die höchste aus ganz Deutschland. Besonders interessant fanden wir die Semperoper, die wieder aufgebaute Frauenkirche, den Dom und die Dampferfahrt auf der Elbe. Als kleinen Geheimtipp können wir die Skatenacht empfehlen. Sie findet im Sommer einmal wöchentlich statt und führt auf verschiedenen Wegen durch die Stadt. In der so genannten Neustadt (der Stadtteil nördlich der Elbe) finden sich sehr viele verschiedene Bars und Cafés und ist sicherlich für junge Leute sehr interessant.

Elbflorenz, wie unser Reiseführer Dresden nannte, ist also alle Male einen Besuch wert.

Claudia N.

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