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Irland - ein Abenteuer

- Ein Reisebericht -

Mein lang ersehnter Irlandurlaub im Südwesten der Insel beginnt im August 2009. Nach eineinhalb Stunden Flug mit der Ryanair kann der individualisierte und selbstorganisierte Urlaub auf der grünen Insel beginnen. Sobald ich mein Gepäck am Flughafen Kerry eingesammelt habe, begebe ich mich zum Car-Point um den reservierten Mietwagen inklusive Navi für eine Woche zu übernehmen. Der Mann vom Car-Point teilt mir jedoch mit, daß man in Kerry keine Navis vermiete sondern nur am Flughafen Cork. "Houston, wir haben ein Problem", denke ich in diesem Augenblick und nahm die Dinge, wie sie kamen und noch kommen sollten. An den dort herrschenden Linksverkehr gewöhne ich mich schnell und falls ich doch mal rechts fahre, bekomme ich vom Gegenverkehr eine freundliche Lichthupe. Ja, die Iren sind geduldig mit mir. Vom ersten Tag an. Ich starte den gemieteten Opel also in Kerry und mein Ziel für die Bed and Breakfast Pension ist der kleine Ort Skibbereen ganz im Südwesten der Insel.

Im "good old Skibbereen" würde ich ohne Navi aber erst acht Stunden später ankommen. So bezwinge ich gleich am ersten Tag den "Ring of Kerry", schlängle mich mit dem Mietwagen durch megaenge Serpentinen, halte zwischendurch an, um in einem Pub nach dem Weg zu fragen und werde von sämtlichen Informationsquellen irregeführt. Die Pubbesitzerin schickt mich anscheinend in die falsche Richtung, denn später erklärt mir ein alter Mann auf Gälisch, daß ich die ganze Zeit falsch gefahren sei. Ich verstehe ihn kaum, doch die Zeichensprache tut das nötigste. Oh ja, der alte Mann kennt Skibbereen und schlägt mir vor, eine Weile hinter ihm herzufahren. Inzwischen sind Stunden vergangen und ich rufe immer wieder bei Maguerit, der Pensionsbesitzerin an, um sie zu fragen, wie weit ich noch von Skibberreen entfernt bin. Sie teilt mir mit einem unsauberen britischen Akzent mit, daß sich eine Stadt namens "Clonakilty" in der Nähe befindet. Doch diese Stadt war nicht ausgeschildert. Ich lande immer wieder in ländlichen Gegenden mit Weiden, Feldern und vielen Kühen. Irgendwann nach sieben oder acht Stunden Fahrt scheine ich dem Ziel näher zu kommen und eine Fau, die ich schließlich anspreche und die in Skibbereen arbeitet, führt mich direkt zur Pension. Geschafft! Maguerite begrüßt mich herzlich und bringt mir sogar noch Toast und Kakao. Ich erzähle ihr, daß es für einen Touristen unmöglich ist, sich ohne Navi in Irland zurechtzufinden und am nächsten Tag setzt sie alle Hebel in Bewegung um mir ein Navi zu verschaffen. Sie erklärt mir wie ich nach Cork komme und dort hole ich das Navi ab. Ja, dieser Urlaub unterscheidet sich von einer Pauschalreise - in sämtlichen Aspekten. Für mich vor allem im Aspekt der Zielfindung. Hier kann ich spontan sein, immer in der Hoffnung, das Ziel doch noch zu finden. Als ich die Sicherheit des Navis dann zu schätzen weiß, mache ich mich auf die große Erkundungstour. Noch am zweiten Urlaubstag fahre ich zu einem Schloß, auf das ich durch einen mystischen Irland-Bildband aufmerksam wurde. Es ist vom Tourismus noch relativ verschont und liegt etwas abgelegen nahe der Hafenstadt Castletownbearhaven Castletown Bearhaven. Es ist das Dunboy-Castle. Im Dunboy Castle wurden einst irische Familien von britischen Eroberern gehängt und Kinder von den Klippen ins Meer gestoßen. Es befindet sich eine Gedankstätte vor dem Schloß und ein vor Jahrhunderten gekentertes Wrack liegt dort und erzählt eindrucksvoll seine Geschichte. Dieser von Touristen noch unberührte Ort ist meine Intention für diese Irlandreise. Das Wetter ist unbeständig in Castletownbearhaven und schenkt mir auf dem Rückweg einen Regenbogen in vollen Farbspektren. Im Seafood-Restaurant "Cottage-Heights" genieße ich frischen Kaisergranat mit Knoblauchsauce. Ein gänzlich gelungener Tag liegt hinter mir. Jeden Tag bin ich zehn Stunden unterwegs. Ich steuere mein Ziel an, unterwegs halte ich an, wenn es etwas zu sehen gibt, am Zielort halte ich mich ungefähr zwei Stunden auf. Zu den angesteuerten Zielen gehören u.a. "The Rock of Cashel", eine beliebte Burgruine, die Halbinsel "Dingle" mit ihren erholsamen Stränden und schnuckeligen Hafenstädtchen, das Städtchen Kenmare in dem es die schönsten irischen Souvenirs gibt, sowie der Killarney Nationalpark, dessen Vegetation mit rauhem Charme den Charakter der grünen Insel unterstreicht. Die schönste Naturkulisse bietet mir der "Lady´s view" auf dem "Ring of Kerry". Die vielseitigen Naturkulissen ziehen mich in ihren Bann und entspannen mich gleichzeitig. Ich begegne Menschen, die geduldig und freundschaftlich mit mir umgehen und nie um eine Umarmung verlegen sind - ich entdecke Irland.

Anonym

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