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Kroatien: die Perle an der Adria

- Ein Reisebericht -

Bevor wir uns zu einer Reise nach Kroatien entschieden hatten, kannte ich das Land eigentlich nur aus der Vergangenheit. Ich erinnerte mich, dass es bis zum Ausbruch des Balkankonflikts 1990 im damaligen Jugoslawien ein beliebtes Urlaubsziel insbesondere für deutsche Touristen war. Istrien, Kvarner Bucht, Split und Dubrovnik waren damals schon die hauptsächlichen Anziehungspunkte gewesen, nicht zu vergessen natürlich auch der Nationalpark Plitvicer Seen, weltweit bekannt durch die Winnetoufilme, welche teilweise dort gedreht wurden.

Die kriegerischen Auseinandersetzungen wischten das ehemalige Jugoslawien nicht nur von der politischen, sondern auch von der touristischen Landkarte. Erst seit einigen Jahren erholt sich der Tourismus und immer mehr Gäste finden wieder den Weg in dieses beeindruckende Land, das seinem Beinamen „Perle der Adria“ alle Ehre macht.

Je mehr ich mich im Vorfeld unserer Reise mit Kroatien beschäftigt hatte, desto klarer wurde mir, dass dieses Land bereist werden musste. In den Reiseführern wurden so viele interessante Ziele beschrieben, dass es schon fast schwierig wurde, eine Auswahl zu treffen. Wir wollten in die Sonne und ans Meer, aber auch etwas entdecken und Kultur sollte auch nicht zu kurz kommen. Kroatien, das kaum doppelt so groß wie Brandenburg ist, schien all diese Möglichkeiten auf engstem Raum geradezu im Überfluss zu bieten. Wir entschieden uns also für einen Flug nach Zagreb und eine Rundreise mit einem Mietwagen. Schon bei der Planung unserer Mietwagenrundreise tauchte ich ein in die faszinierende und uralte Geschichte dieses Landes, die uns auf Schritt und Tritt begleiten sollte.

In Zagreb empfing uns aber erst einmal eine sehr lebendige Gegenwart, auch wenn diese vor einer Kulisse stattfand, bei welcher man sich nicht gewundert hätte, wenn Sissi und ihr Franzl mit einer Kutsche um die Ecke gekommen wären. Die Stadt erinnert an Wien, die k. u. k. Vergangenheit ist allgegenwärtig. Großzügige Bürgerhäuser, Paläste, Kirchen und Klöster aus dem Barock, dem Klassizismus und Jugendstil säumen die Straßen und Plätze der Innenstadt. Hier muss man einfach längs schlendern und sich treiben lassen. Es gibt unzählige Straßencafés und –restaurants und natürlich auch Einkaufstrassen. Diese befinden sich vor allem in der sogennanten Unterstadt „Donji Grad“, deren Mittelpunkt der Trg bana Josipa Jelačića-Platz ist. Man kann ihn gar nicht verfehlen. Von ihm gehen die verschiedenen Fußgängerzonen ab. Tagsüber ist es dort beeindruckend, aber am Abend wird es mitreißend. Wir hatten das Gefühl, dass nach Einbruch der Dunkelheit kein Bewohner Zagrebs mehr zuhause sitzt. Sie mussten alle auf diesen Platz gekommen sein, um Freunde zu treffen und durch die umliegenden Straßen zu flanieren. Es ist wahrlich ein Treiben, das man auf keinen Fall verpassen sollte!

Am nächsten Tag ging es auf unserer Mietwagenrundreise weiter zum Nationalpark Plitvicer Seen. Als wir aufwachten, waren wir ein wenig enttäuscht, weil es leicht zu nieseln begonnen hatte, aber wir hofften, dass das Wetter besser werden würde. Dort angekommen hatte es aufgehört zu regnen und die Sonne versuchte ihr Bestes. Gut gelaunt lösten wir ein Ticket und marschierten los. Am Anfang war noch Bodennebel, was den Nationalpark fast märchenhaft erscheinen ließ. Mit der Zeit verflog der Nebel mehr und mehr und vor unseren Augen tat sich eine Landschaft auf, die tatsächlich wie aus einem Märchen anmutete. Auf einer Fläche von fast 30.000 ha liegen in einer vollkommen unberührten Natur 16 Seen, die durch Überläufe, Wasserfälle und Höhlensysteme miteinander verbunden sind. Unser Fußmarsch auf meist engen Wegen und Stegen führte uns in ein wahres Paradies. Bald merkten wir auch, dass wir das große Glück hatten, fast alleine dort zu sein. Es war Mitte Mai, es war ein Wochentag und das Wetter war etwas unbeständig, also gab es wenig Besucher. Aber genau diese Umstände bescherten uns ein unvergessliches Erlebnis. In der Hochsaison ist es dort bestimmt manchmal sehr voll, was bedeutet, dass man teilweise im Gänsemarsch hintereinander herläuft. Wir aber hatten diesen wunderschönen Ort fast für uns alleine: Das werden wir nie vergessen!

Ein Tipp noch: Wer im Frühjahr oder Frühsommer dorthin kommt, sollte unbedingt gutes Schuhwerk anhaben, da die Seen dann noch viel Wasser führen und die Stege teilweise leicht überschwemmt sind.

Wir wären gern länger als einen Tag geblieben, aber wir mussten ja noch all die anderen Dinge entdecken. Unser nächstes Ziel auf unserer Mietwagenrundreise war Split und der 1700 Jahre alte Diokletianspalast. Wir hatten einen Palast erwartet, aber was wir gefunden haben, war eine Sensation! Der Diokletianspalast ist eine richtig kleine Stadt mit unzähligen antiken Bauwerken. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus und wie auch schon in Zagreb hätten wir uns nicht gewundert, wenn uns auf einmal historische Persönlichkeiten,beispielsweise Cäsar, begegnet wären. Wunderschön ist, dass dieses riesige Freilichtmuseum gar keines ist, sondern immer noch von über 1000 Menschen bewohnt wird. Auch einige Restaurants gibt es dort. Im Sommer finden verschiedene Konzerte statt, was beeindruckend sein muss. Wir haben einen kleinen Vorgeschmack bekommen. Kurz nach dem Eingang von der Uferpromenade aus empfing uns ein Männertrio, das klassische Arien schmetterte. Wir waren entzückt!

Kroatien ist nicht nur das Land der Tausend Inseln, sondern auch ein Land, das sich in Tausend Worten kaum beschreiben lässt. Deshalb werde ich mich jetzt sputen und kurzfassen.

Weiter ging es auf unserer Mietwagenrundreise über die Markarska-Riviera nach Dubrovnik. Diese Küstenstraße gehört wohl zu den schönsten der Welt. Rechts schweift der Blick über die azurblaue Adria, links erhebt sich das beeindruckende Biokovogebirge. In Dubrovnik trauten wir unseren Augen nicht. Nach dem Diokletianspalast hatten wir gedacht, dass das nicht getoppt werden kann. Aber da hatten wir Dubrovnik noch nicht gesehen. Wir wandelten auf römischen Spuren über Marmorstraßen und ließen uns einfach treiben. Dubrovnik alleine ist schon eine Perle, die jede Reise wert ist!

Aber es ging noch weiter, beispielsweise zu den Kornaten, eine Inselwelt aus fast 150 kleineren und größeren, verkarsteten Inseln, die ebenfalls wie Perlen in der Adria verstreut liegen. Wir haben von Dubrovnik aus eine Schiffstour in diese sagenhafte Inselwelt gemacht und waren verzaubert!

Ich bin es immer noch von diesem kleinen Land, das mit so viel Schönheit bedacht wurde. Wir werden es sicher wieder besuchen.

Marie Veron

Zagreb

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