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Lissabon

- Ein Reisebericht -

Im Oktober 2010 habe ich vier aufregende Tage in Lissabon verbracht. Obwohl es bei der Einreise ein paar Probleme gab, weil meine EC-Karte nicht auf Anhieb funktionierte und mein Flieger über eine Stunde Verspätung hatte, kam ich schließlich wohlbehalten am Flughafen von Porto an. Ich hatte mich für die Reservierung eines Billigfliegers entschieden und bin nach der Landung mit der Bahn nach Lissabon gefahren. Das war um einiges umständlicher als ein Direktflug nach Lissabon, aber dafür auch weitaus preisgünstiger. Ein selbstorganisierter Urlaub hat diesbezüglich so seine Vorteile.

Porto

Zwei meiner fünf Freunde waren bei meiner Ankunft schon vor Ort, und die anderen drei Reisenden kamen im Laufe des Abends in Lissabon an. Unser Hotel befand sich mitten in der Innenstadt, und wir waren in preisgünstigen Doppelzimmern untergebracht. Ein einheimischer Bekannter holte uns schließlich ab und lud uns in ein klassisches portugiesisches Restaurant ein. Ich entschied mich für ein Fischgericht, welches sehr lecker geschmeckt hat. Dasselbe gilt für den Rotwein, den ich passend zum Essen bestellte. Nach dem Abendmahl gingen wir alle zusammen in ein Bar und hatten einen sehr lustigen Abend. Leider schließen sämtliche Kneipen am Wochenende in Lissabon bereits um 3 Uhr, und danach feiern die Leute auf den Straßen weiter. Wir waren allerdings müde und zogen es vor in unser Hotel zu gehen, um zu schlafen.

Am Samstag wollten wir uns einige Sehenswürdigkeiten anschauen. Eine der großen Attraktionen war das Castelo de São Jorge, eine Festung einschließlich Burgruine. Darüber hinaus waren wir in einem Theatermuseum und im Archäologischen Museum. Die Temperaturen waren übrigens mit 27°C recht warm, die es anstrengend machten, die zahlreichen Treppenstufen zu laufen. Anders kommt man in Lissabon jedoch schlecht voran.

Den nächsten Vormittag verbrachten wir schlafend in unseren Betten. Es regnete in Strömen, und einige von uns waren weder mit Schirmen noch mit Regenjacken ausgerüstet. Nach dem gemeinsamen Mittagessen verabschiedeten wir zwei Leute aus unserer Gruppe, die aus beruflichen Gründen den Rückweg antreten mussten. Ich fuhr mit den noch anwesenden drei Freunden mit dem Taxi in einen anderen Stadtteil. Wir haben uns den Torre de Belém und das Padrão dos Descobrimentos angesehen.

Lissabon

Am letzten Tag entschieden wir uns für eine kleine Bus- und Bahn-Tour nach Sintra um das Castelo dos Mouros zu besichtigen und ein wenig durch die Altstadt zu spazieren. Wenn es etwas wärmer und nicht ganz so windig gewesen wäre, hätte mich das sehr gefreut. Nichtsdestotrotz war es ein unheimlich schöner Tag außerhalb der Großstadt, den ich sehr genossen habe. Ich war wirklich traurig, als wir Lissabon bzw. Portugal bereits nach 4 Tagen – die natürlich viel zu schnell vorüber waren – Richtung Heimat verließen.

Sintra

Anonym

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