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Madre de Dios- Abenteuer am Nebenarm des Amazonas

- Ein Reisebericht -

Die Fahrt mit dem Bus vom Altiplano in La Selva (Regenwaldzone) war kein leichtes Unterfangen.

Zunächst ging es auf mittlerweile 4000 Meter durchs Hinterland von Cusco ins kleine Bergdorf Ocongate,

das seinen Namen wohl vom alles überragenden schneebedeckten Bergmassiv des Ausangate verliehen bekam und seither als kleiner Zwischenstop auf der Reise in den Dschungel Perus an Bedeutung gewinnt.

Und gleich, nachdem ich mich mit etwas Reiseproviant zur Weiterreise versorgt habe, nahm der kleine Abenteuertrip seinen weiteren Lauf.

Kein Tourist aus Übersee war im Bus anzutreffen, nur Einheimische. Doch das ist doch prima und einfach

die beste Möglichkeit, Land und Leute sowie eine Kultur wie jene Perus erstmal so richtig zu begreifen.

Und genauso spannend wie die unterschiedlichen Geschichten der Peruanern aus der Dschungelprovinz,

die wie ich finde sogar noch um einiges geselliger und aufgeschlossener gegenüber dem sogenannten

"Gringo" sind als die Bergbevölkerung, sind die Streckenverhältnisse.

Denn mal kommt ein Schlagloch, welches den ganzen Bus ins Wanken bringt,

dann wiederum eine Schotterpiste, die wohl im Nichts zu enden scheint.

Und plötzlich merken Sie, Sie sind im Dschungel.

Nach guten 6 Stunden mit dem Bus von Cusco aus durchquerte ich nun die unzähligen Gallerien von Regenwaldbäumen und mindestens ein Dutzend verschiedener Wildreservate,

jedoch auch immer vorbei an einer zeitlosen Landschaft.

Und gegen 6 Uhr morgens dann auch endlich in Puerto Maldonado - die Hauptstadt der Biodiversität - angekommen, ging es mit einer kleinen vorbei ratternden Maschine (Mototaxi) in die Innenstadt.

Unweit des Marktes von Puerto Maldonado, wo es von den besten Dschungelfrüchten über Tapirfleisch bis hin

zu echten Kaputzineräffchen alles Erdenkliche zu kaufen gibt, was man sich nur vorstellen kann,

wurde ich bei meiner Wahl der Unterkunft im Hinterhaus einer Farmacia (Apotheke) fündig.

Ohne einen großen Anspruch zu stellen, reichte mir hier hauptsächlich ein Dach überm Kopf und mir war es doch

ganz gleich, ob schräg unter mir auf dem kleinen Hinterhof der Hund bellt und die Hühner durch das Gegurre

und Gegacker die Blicke auf sich ziehen müssen.

Denn aufgrund meines gewissen Drangs zum Individualreisen und einer gewissen Affinität zu doch etwas

verruchten Ecken ohne gewissen Luxus und Komfort, zog es mich auch letztendlich dorthin,

den Dschungel für mich zu entdecken.

Und so entschied ich mich auch dafür, ohne den ganzen Reiseagenturaufwand und den Preis,

den man dafür zahlt, den Regenwald auf eigene Faust (selbstorganisiert) für mich zu erkunden.

Ich heuerte ein Boot am kleinen Hafen von Porto Maldonado an und schon ging es für ein Taschengeld

in den Dschungel. Der Madre de Dios steht als Fluss stellvertretend für diese ganze Region und liegt

Puerto Maldonado somit auch gleich zu Füßen. Und neben diesen faszinierenden Dimensionen dieser

verheißunsvollen Flusslandschaft, die sich abwechselt durch grüne Inseln und viele kleine Seitenflüsse

sowie kleine Sandbänke, begeistert auch der Artenreichtum.

Die Isla de Monos galt als erster Stop meines persönlichen Aufenthalts im Dschungel Perus.

Diese Insel liegt inmitten dieses Madre de Dios und ist somit isoliert vom Festland, gilt jedoch als Primaten-Hotspot zur Beobachtung von bis zu 12 Neuweltaffenarten.

Mein peruanischer Guide ging mit mir an Land und zeigte mir den Weg zum großen Futterplatz, an dem sich alltäglich die Klammeraffen (die hier liebevoll "Chicos" genannt werden) zum großen Dinner treffen.

Und was ein Glück, denn in den Wipfeln machten sich so langsam die schwarzen Gesellen bemerkbar. Es ist wahrlich ein Anblick, diese wilden Primaten einmal nicht hinter der Glasscheibe wie im Zoo zu sehen, sondern ohne störende Barrieren im natürlichen Element.

Doch längst hat auch der Dschungel hier nicht alle Geheimnisse preisgegeben, denn eine Kolonie bunter Schmetterlinge machte sich beim Ablegen unseres kleinen motorisierten Gefährts am Flussufer, allein schon durch das reine Farbspiel, bemerkbar.

Desweiteren begegnete ich 3 Kaimanen, welche die kleinen Sandbänke am Flussufer ihr Eigen nannten.

Nun dämmerte es aber auch schon so langsam und wir entschieden uns, zu wenden. Es ging zurück nach Puerto, dienten aber auch noch mit unserem Gefährt als eine Art Wassertaxi.

Denn freundlich fragte uns eine Peruanische Familie, ob in unserer "Miniyacht" noch Platz sei.

Und wie mit Selbstverständlichkeit ging es mitsamt einer ganzen Peruanischen Familie nach Puerto Maldonado, bis sich beim spontanen Kaimanspotting eines doch fast ein meter langen Prachtkerls von Minikrokodil die müden Augen doch plötzlich nocheinmal voller Nervenkitzel weiteten.

Mit einem Pisco Sour in der feinen Bar "Natural" an der Plaza von Puerto Maldonado und Pizza von nebenan ließ ich den Abend schön ausklingen, und immer im Rythmus mit der von überall aus schallenden Musik exotischer Dschungelklänge.

Puerto Maldonado

Anonym

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