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Meine abenteurlichste Reise

- Ein Reisebericht -

Meine etwas andere Reise sollte mit dem Fahrrad nach Italien gehen. Ich fuhr mit dem Zug von Wien nach Udine,die Alpen wollte ich mir ersparen. In Udine stieg ich dann aufs Fahrrad um,welches ich mit dem Zug voraus geschickt hatte. Ich hatte einen kleinen Beiwagen, wo meine wenigen Habseligkeiten drin waren, und nur einen Schlafsack, kein Zelt.

Ich stieg in Udine also auf mein Fahrrad und fuhr Richtung Aquileia das waren ca. 31km von Udine entfernt wenn ich mich nicht verrechnet hatte. Meine erste Tagesetappe.

Aquileia ist eine ehemalige Hafenstadt, man kann es kaum glauben wenn man hier steht, denn von einem Hafen ist hier weit und breit nichts mehr zu sehen,der ist jetzt in Venedig. Die Geschichte ist hier aber stehen geblieben überall glaubt man das jederzeit ein Römischer Soldat aus dem nächsten Triumphbogen hervortreten müsste. Die Basilika ist einmalig gut erhalten und mittlerweile sind schon drei über einander liegende Basiliken ausgegraben worden aus drei verschiedenen Epochen,die Fußbodenmosaike sind vollständig erhalten und in gutem Zustand. Der Glockenturm vor der Basilika ist 74m hoch und wurde von einem gewissen Poppos erbaut.Davor steht ein Wolfskapitel. Es sind viele Bürgerhäuser ausgegraben worden wo auch zum Teil die Mosaike gut erhalten sind.Auch gibt es hier ein reich bestücktes Museum. Da wo der ehemalige Hafen war da fließt nun ein kleines Rinnsal, aber man kann die Hafenmauer und die Anlegestellen stellenweise sehr gut sehen. Wenn man durch Aquileia geht und mit viel Phantasie sich umsieht, dann kann man die Einmaligkeit dieser ehemaligen großen Stadt sehen,nun ist Aquileia nur mehr eine größere Ortschaft.

Nun ging es an Schlafplatz suchen, ich wollte im Freien übernachten, und wollte mir ein ruhiges Plätzchen suchen, welches ich auch in der Nähe von Muzzano fand. Mit einer Plastikplane, die ich über mein Fahrrad warf , schützte ich mich gegen eventuellen Regen und schon war ich im Land der Träume.

Am nächsten Morgen nach einer etwas unruhigen Nacht schälte ich mich um 5.30 aus meinem Schlafsack,packte meine Sachen und schwang mich wieder auf mein Rad. Ich fuhr nach Palozzolo da genehmigte ich mir dann mein Frühstück ,guten Italienischen Kaffee und Panini mit Schinken und Käse. Mein heutiges Tagesziel ist Portogruaro, leider fuhr ich auf der falschen Straße und landete in Pertegada nur ein Umweg von 32 km . In Pertegada nahm ich mir ein Zimmer weil ich ja auch ab und an duschen musste.

Die nächste Tagesetappe sollte Salute sein. Nur soviel zu den Italienischen Autofahrern ......ohne Hupe können sie nicht Auto fahren. Ich merke das ich in die nähe des Meeres komme ich überquerte im laufe des Tages 5 Flüsse. Als ich in Salute ankam öffnete der Himmel seine Schleusen nun war guter Rat teuer ich fürchte ich muss mir schon wieder ein Hotelzimmer nehmen.

Am folgenden Tag geht es endlich ans Meer . Zuerst nach Eraklea und dann weiter nach Eraklea Mare. Hier gibt es noch nicht so viele Touristen wie in Caorle oder Lignano. Leider ist das Essen hier entäuschend dafür die Preise um so gewaltiger. Allerdings muss ich dazu sagen das Meer war dafür wunderbar sauber .

Nun kommt meine erste größere Etappe ich möchte von Eraklea über Jesolo nach Capo Sile fahren und am Abend in Favaro irgendwo in der Botanik schlafen. Das sind stolze 45km heute.

In Jesolo halte ich mich nicht lange auf, meinen obligatorischen Espresso doppio muss ich mir aber schon gönnen.Es geht weiter nach Capo Sile wo ich Mittags ankomme. Ich suche die richtige Straße nach Favaro, das ist nicht leicht, in Italien ist nicht immer alles so wie in Österreich, gut beschriftet. Nach ca. 2 Stunden fahrt erreiche ich Favaro. Heute geht es mir nicht so gut von der Konstitution her, ich bin etwas müder als sonst die Beine tun mir auch etwas weh ebenso mein verlängerter Rücken.

Nach einer erholsamen Nacht breche ich auf in Richtung Piove di Sacco. Zumindest wollte ich da hin nun nach 10 Minuten war ich in Mestre einer Großstadt vor den Toren Venedigs, ich mußte durch diese riesige Stadt und auf die andere Seite der Stadt da ich mein Rad in einem billigen Hotel lassen wollte um mir ein zwei Tage Venedig anzusehen das ging mit dem Rad nicht gut. Ich quälte mich durch Mestre brauchte 4 Stunden für die Durchquerung dieser Stadt. Kurz hinter Mestre liegt eine kleine Ortschaft namens Mira dort wollte ich mich um ein billiges Quartier umsehen. Es kam wie es kommen musste ich verfuhr mich abermals und landete mit dem Rad auf der Autostrada Richtung Padua.

Nachdem ich heil wieder auf der Bundesstraße gelandet war beschloss ich für heute auf zu hören und mir ein billiges Hotel zu suchen. Ich fand Unterschlupf in einem ehemaligen Kloster bei sehr lieben Leuten die mir auch noch Tipps für ein gutes und billiges Restaurant gaben,wo ich auch sogleich hin ging, da ich am verhungern war. Am nächsten Tag ging es dann endlich mit dem Bus nach Venedig.

Venedig ist die schönste Stadt die ich je gesehen habe, und sehen werde, Venedig ist einmalig, Venedig ist bunt,voller Leben man weiß nicht wo man zuerst hinsehen soll. Die vielen Kirchen, eine schöner als die andere, die Ponte die Rialto ist beeindruckend. Die Kirche San Marco wurde leider zu der Zeit, wo ich gerade da war, renoviert und ich konnte sie mir nur von außen ansehen. Die Holztäfelung im Dogenpalast sowie die Gemälde sind wunderschön, und meiner Meinung nach einzigartig. Ich bin Total begeistert von dieser Stadt, eines steht für mich fest, Venedig kann ich mir nicht in 2 Tagen ansehen, so wie ich es vorgehabt habe, da muss ich für länger kommen.Venedig ist eine Stadt wo die Kunst lebt, in jeder Ecke sieht man Kunst und Geschichte leben, ob die Gondeln, oder die Glasprodukte von Murano, oder die Portrait-Künstler beim Piazzale di san Marco, oder in den Museen. Ich habe noch nie so eine lebendige Stadt mit soviel Geschichte gesehen.

Meine abenteuerliche Reise von Udine nach Venedig. Ich werde noch oft nach Venedig kommen.

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