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Mit Zug und Bus durch Südostasien

- Ein Reisebericht -

Die malaiische Halbinsel und auch Südostasien selber lässt sich wunderbar einfach bereisen. Man kann mit Flugzeug, Bus und Bahn sehr einfach zwischen den einzelnen Städten und Staaten herumreisen. Mit dem Flugzeug ging es erst einmal nach Singapur Diese faszinierende Stadt war die erste Station auf unserer selbstorganisierten Reise. In Chinatown fanden wir ein kleines, gemütliches Hotel in einem der chinesisch-kolonialzeitlichen Häuser. Hier reihen sich viele Gasthäuser und Hotels aneinander und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Abends wird die Straße einfach in eine riesige Freilichtküche verwandelt, wo Chinesen, Inder, Europäer kochen und braten und für das Wohl der Gäste sorgen. Singapur bietet sich zum Sightseeing an, neben der Architektur vor allem auch die Kolonialbauten wie Fort Canning oder die Promenade am Raffles Hotel. Shoppen kann man natürlich auch sehr gut.

Von Singapur ging es mit dem Bus nach Kuala Lumpur in Malaysia. Die Fahrkarte war einfach zu erhalten, das entsprechende Visum wurde einfach in den Pass gestempelt. Die Fahrt war natürlich ein wenig anstrengend, insgesamt acht Stunden sind wir gefahren. Wir kamen abends ein wenig erschöpft in Malaysias Hauptstadt an, in der ein ganz anderes Flair herrscht als in Singapur. Einige Bezirke Kuala Lumpurs waren fast noch ein wenig dörflich - weil ausgestorben, während in anderen Bezirken selbst zu Nachtzeiten noch viele Menschen unterwegs waren. Natürlich war es Ziel des Aufenthaltes, die Petronas Towers zu besuchen. Und obwohl wir uns am nächsten Morgen sehr früh einfanden - es gab keine Schlange - wurde uns gesagt, die 1500 Tagestickets seien bereits vergeben. Natürlich waren wir ein wenig enttäuscht und schlenderten dann im Einkaufszentrum herum und machten einige Fotos im Park - wie gerne hätten wir Kuala Lumpur von oben gesehen. Eine Alternative gibt es allerdings: der Menara Kuala Lumpur Tower. Von hier kann man die Stadt auch sehen und hat dazu natürlich einen wunderbaren Blick auf die Petronas Towers selber.

Mit dem Zug ging es dann nach Bangkok. Einen Zwischenstopp mit Zugwechsel in Butterworth nahmen wir dankbar an, um mit einer Fähre nach Penang zu wechseln. Penang ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und bietet eine wunderschöne alte chinesische und koloniale Architektur. Man kann durch die Straßen Penangs flanieren und sich mit einem Motorrad oder Taxi zu den alten Tempeln und Sehenswürdigkeiten bringen lassen. Nach einem Abendessen in einer der kleinen Seitengassen - typisch chinesische Küche -, ging es dann wieder aufs Festland, wo wir abends den Zug nach Bangkok bestiegen. Wir schliefen im Zug, wo wir harte, aber nicht wirklich unbequeme Betten hatten. Da es Nacht war und deswegen dunkel, konnten wir ja eh die Landschaft nicht genießen. Der Süden Thailands ist im Übrigen nicht ungefährlich, da hier muslimische Separatisten Bombenattentate verüben. Man sollte diese Provinzen meiden. Unser Zug fuhr auch einfach nur hindurch ohne zu halten. In Bangkok kamen wir am Abend an. Die Fahrt hatte mehr als 24 Stunden gedauert und uns wirklich mehr als mitgenommen.

Umso freudiger fanden wir unser Hotel in der Ram Buttri-Straße vor. Ein kleines, etwas verwohntes Gasthaus, aber doch sauber und mit bestem Service. Die Ram Buttri ist eine Seitenstraße der berühmten Khao San-Road, die als Backpacker-Viertel verschrien ist. Tatsächlich spielt sich dort täglich ein touristisches Thai-Disneyland ab, so dass die Ram Buttri sehr zu empfehlen ist. Hier ist es ruhiger (wer es so mag), aber man hat dennoch Zugang zu allen Lokalen und natürlich zu den Tempeln und dem Königspalast in der Nähe. In Bangkok blieben wir einige Tage, um uns auszuruhen. Denn Bangkok war noch nicht das Ziel, es sollte noch weitergehen. Aber Bangkok kann man nicht einmal in einem Monat wirklich erleben. Es gibt so viel zu sehen.

Nach vier Tagen ging es dann weiter mit dem Zug. Und zwar diesmal an die Grenze nach Laos - genauer gesagt, nach Udon Thani. Von hier aus ging es weiter mit dem Bus über die laotische Grenze nach Vientiane. Das Visum war auch diesmal kein Problem. Vientiane ist eine kleine, hübsche Hauptstadt. Hier herrscht noch französisches Flair, das man in den kleinen Cafés überall findet. Wir verblieben hier drei Tage, ein wenig unfreiwillig, denn die Bustickets waren ausverkauft. In Laos gibt es keine Eisenbahn, so dass wir den Bus nehmen mussten. Wir hätten zwar auch fliegen können, wollten aber gerne das wunderbare Panorama genießen. Von Vientiane ging es nach Ha Noi. Auch hier gab es keine Probleme mit dem Visum an der Grenze, wenn auch die Busfahrt auf vietnamesischer Seite mehr als abenteuerlich war. Wir mussten einmal umsteigen und kamen abends nach 12 Stunden Fahrt in Ha Noi an.

Ha Noi ist eine wunderbare Stadt, herrliches Gewusel in den 36 Gassen der Altstadt. Und ein wunderbarer See, der Hoan Kiem, inmitten der Stadt. Essen und Shoppen ist überall, und zu jeder Tageszeit, möglich. Ha Noi erdrückt einen regelrecht. Während Bangkoks modernes Treiben unübersichtlich ist, Vientiane einfach Ruhe darstellt, erschlagen einen die Eindrücke in Ha Noi regelrecht. Zwei Tage blieben wir hier, besuchten Museen und den berühmten Literaturtempel. Von Ha Noi ging es dann im Direktflug zurück nach Frankfurt, wo wir geschafft, aber glücklich und mit so vielen Sinneseindrücken im Kopf eintrafen.

Karsten Brabänder

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