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Mit dem PKW in die Pyrenäen

- Ein Reisebericht -

Die Berge der Pyrenäen erstrecken sich im Norden fast bis zum Atlantik und im Süden bis fast zur Küste des Mittelmeers. Das Gebirge bildet auf mehreren Kilometern die natürliche Grenze zwischen Frankreich und Spanien. Dazu kommt inmitten der Pyrenäen der kleine Staat Andorra, der als kleines, preisgünstiges Einkaufs-"Paradies" bei französischen und spanischen Gästen gilt. Die entsprechenden Blechlawinen zeigen dies dem staunenden Touristen sehr deutlich.

Vor allem die wenigen deutschen Urlauber sind jedoch weniger zum Shoppen, als zum Erleben der in einigen Teilen noch unberührten Natur in die Pyrenäen gereist. Auch meine Frau und ich sind zum Wandern in das Grenzgebirge gefahren. Mit unserem altersschwachen VW-Golf treffen wir nach zweitägiger selbstorganisierter Tour aus dem Rhein-Main-Gebiet in der französischen Stadt Pau ein, dem Tor zu den Bergen und Nationalparks auf der französischen Seite der Pyrenäen. Und dies mit stinkender Belüftung, Qualm unter der Motorhaube und einem Tag Zwangsaufenthalts wegen des nötigen Einbaus eines neuen Ventilators.

Wie sich zeigen sollte, hatte unser Fahrzeug noch weitere Überraschungen für uns bereit. Doch mit ein wenig Rücksichtnahme, sprich dem Auslassen aller Bergpässe über 1.800 Metern (und davon gibt es einige wichtige zwischen Frankreich und Spanien), der Nutzung von – zum Teil nicht dem Stand der heutigen Sicherheitsanforderungen entsprechenden – Tunneln durch das Bergmassiv hat der Motor unseres Fahrzeugs schließlich doch die magische Grenze von 150.000 geleisteten Kilometern überschritten, davon allein 4000 für die Reise zu, von und in den Pyrenäen.

Während wir auf dem Hinweg hauptsächlich die französischen Autobahnen nutzten, wählten wir für den Weg zurück von St. Cyprien bei Perpignan an der französischen Mittelmeerküste die oft parallel verlaufenden und meist gut ausgebauten Fern- beziehungsweise Nationalstraßen. Zwar geht es auf den französischen Autobahnen schneller und entspannter voran, doch sind diese größtenteils mautpflichtig. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit liegt bei maximal 130, auf den Nationalstraßen bei 90 km/h. Abseits der Autobahnen sind die zahlreichen Kreisverkehre für den deutschen Autofahrer gewöhnungsbedürftig, denn sie verlangsamen das Vorankommen, besonders im Bereich von Ortschaften erheblich. Doch besser als die bei uns in Deutschland übliche Regelung durch Ampeln und Stopp-Schildern sind sie allemal.

Der Reiz der französischen Landschaft, von Dörfern und Städten lässt sich durch die Benützung der mautfreien Straßen – im wahrsten Sinn des Wortes – besser "erfahren". Das Mehr an aufzuwendender Fahrzeit ist gut angelegt. Wir haben auf beiden Strecken zu und von den Pyrenäen jeweils zwei Übernachtungen eingelegt. Das auf der Rückfahrt eingesparte Maut-Geld haben wir stattdessen in komfortablere Unterkünfte und schmackhafte Abendessen mit französischem Rotwein angelegt. Wie wir im Nachhinein immer noch finden, war das eine sehr gute Wahl und unser selbstorganisierter Urlaub letztlich ein voller Erfolg.

TG

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