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Naturschauspiel in Dänemark

- Ein Reisebericht -

Da wir schon zweimal in Dänemark waren und es uns sehr gefallen hatte, entschlossen wir uns auch dieses Jahr , nach Dänemark zu fahren.

Diesmal fiel unsere Wahl auf Norddänemark. Es wurde uns berichtet, dass diese Region von Steilküsten gekennzeichnet ist und der Strand nicht nur kilometerlang ist, sondern auch bis zu 100m breit. Kaum vorstellbar. Sowas kennt man hier in Deutschland nicht.

An unserem Ankunftstag in Blokhus konnten wir es kaum erwarten, an den Strand zu kommen. Sobald wir uns in unserem Ferienhaus eingerichtet hatten, sind wir zum Strand losmarschiert.

Das Haus war ca. 400m vom Strand entfernt, aber schon nach der Hälfte des Weges wurde der Weg hügeliger und schon bald hatten wir die Dünen vor uns.

Teilweise bis zu 20m hoch, ein unglaublicher Anblick. Also sind wir diese Dünen hochgeklettert, das war eine Tortur. Aber sobald wir oben waren und auf das Meer hinabblicken konnten, waren alle Mühen vergessen. Trotz des starken Windes und den damit verbundenen tosendem Meer, schien die Sonne und es war ein herrlicher Sommertag. Und so haben wir uns ziemlich lange in den Dünen aufgehalten. Der feine Sand und das Dünengras, da fühlt man sich richtig wohl. Und diese unglaubliche Aussicht zieht sich links und rechts am Strand lang, viele Kilometer. Was für ein Naturerlebnis!

Dieser Ort ist ein Traum für junge Familien. Hier können sich die Kinder mal so richtig austoben. Aber auch Surfer kommen hier nicht zu kurz. Das wilde Meer und tobende Wellen laden förmlich zum surfen ein.

Ca. 20 km nördlich von Blokhus steht ein versandeter Leuchtturm, Rubjerg Knude Fyr. Hierbei handelt es sich um ein Naturphänomen. Der Leuchtturm wurde 1900 erbaut, damals noch 200m vom Wasser entfernt. Durch die starken Winde wurde der Sand hochgeweht, sodass sich eine Düne bildete. In den 60er Jahren wurde der Betrieb eingestellt, weil der Leuchtturm damals schon förmlich in der Düne verschwand. Heute ist die Düne ca. 90m hoch und die umliegenden Häuser sind nicht mehr zu sehen. Am dritten Tag sind wir zu diesem Leuchtturm gefahren. Die Düne war schon ein paar Kilometer vorher gut zu erkennen. An diesem Tag war es sehr heiß, trotzdem liefen mit uns viele Menschen zu der Düne. Wir hatten das Gefühl, wir sind in einer Wandergruppe.

Der Weg hinauf war sehr anstrengend, weil man mit dem feinen Sand ständig abrutschte. Aber sobald wir oben waren, waren wir grenzenlos begeistert. Zum einen der Blick hinter uns aufs Land, das war eine unglaubliche Aussicht. Und der Blick vor uns auf das Meer, einfach einzigartig. Das Wasser spiegelte sich teils hellblau, teils dunkelblau und schimmerte und glänzte in der Sonne, diesen Anblick kann man nicht beschreiben.

Und schließlich der feine, weiße Sand, einfach nur traumhaft. Wir haben viele Fotos von dem Leuchtturm und der Umgebung gemacht, um diese faszinierenden Augenblicke festzuhalten und noch lange davon zu träumen. Allein deswegen hat sich unser Urlaub in Dänemark gelohnt.

An einem weiteren Tag unseres einwöchigen Ferienhaus-Urlaubs fuhren wir nach Skagen. Das ist die nördlichste Stadt in Dänemark. Skagen ist bekannt für die Fischerei, gekennzeichnet durch kleine, gelbe Häuser und viele Fischerhäuschen im typisch dänischen Stil. Hier trafen sich im 19. Jahrhundert zahlreiche Maler , auch "Skagenmaler" genannt. Die Werke sind im Skagenmuseum ausgestellt.

Nördlich von Skagen liegt der Landstrich Grenen. Dies ist der letzte "Zipfel" von Dänemark, wo sich Nordsee und Ostsee treffen. Ein wahres Naturereignis, wo wir wiedermal von zahlreichen, anderen Menschen begleitet wurden. Die Ostsee, vom Farbton eher türkisblau und mit vielen Wellen, trifft auf die eher ruhige, dunkelblaue Nordsee. An diesem Tag hatten wir sehr schönes Wetter, sodass das Wasser eher ruhig war. Von anderen Touristen hörten wir, an stürmischen Tagen bekommt man hier ein wahres Naturschauspiel geboten. Natürlich haben wir es uns nicht entgehen lassen, mit je einem Fuß in beiden Meeren zu stehen. Ein tolles Gefühl! Baden ist hier leider verboten, auch wenn das Wasser hier sehr warm ist.

An unserem letzten Tag haben wir im Restaurant "Futten" in Blokhus gegessen. Gehobene Preisklasse, was für dänische Verhältnisse allerdings normal ist.

Dafür bekommt man aber frisches Essen auf den Teller. Wir hatten die Scholle bestellt. Zu meinem Erstaunen hatte ich einen ganzen Fisch, komplett mit Gräten, vor mir liegen.

Für mich eher ungewöhnlich, vom Geschmack her einzigartig.

Wer in seinem Urlaub viel Wert auf Natur und Ruhe legt, ist in Dänemark genau richtig. Die Touristenplätze sind zwar überlaufen, aber angenehm zu ertragen.

Grenen und Rubjerg Knude Fyr waren unsere Highlights, auch wenn man die unglaublich schönen Strände und Dünen nicht vergessen sollte.

Dänemark, wir kommen wieder!

Anonym

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