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Omis in Südkroatien

- Ein Reisebericht -

Durch günstige Umstände wurde uns in diesem Jahr ein zweiter Urlaub ermöglicht. Und da bei unserem letzten Aufenthalt in Kroatien zwei Tramps uns die Stadt Omis wärmstens empfohlen haben, wollten wir sie uns auch ansehen. Dieses Mal aber wollten wir fliegen, denn Omis liegt ganz weit in Düddalmatien und diese Fahrstrecke war uns dann doch zu weit.

Mit dem Flieger ging es bis Split und mit dem Transfer nach Omis, der war mit knapp 70,-€ nicht ganz billig, aber was soll´s. Unser Ziel war der Campingplatz Galeb, in dem wir ein Mobilheim gemietet hatten( eine Woche für etwa 700,-€). Er gehört nicht zu den billigsten Plätzen, sollte aber sein Geld durchaus wert sein. Schon die Aussicht noch während der Fahrt war umwerfend. Omis liegt direkt am Meer und die Uferstraße ist auch die Hauptstraße dieser schönen Stadt. Das beeindruckenste aber ist, dass auf der anderen Seite der Straße direkt hinter den Häusern riesige Berge in den Himmel ragen. Dieses Nebeneinander von Gebirge und Wasser haben wir so noch nirgends gesehen. Auch der Campingplatz hat uns überzeugt. Unser Mobilheim stand direkt am Sand-Strand, mit etwa 10 Schritten war man im warmen, türkisen und glasklaren Wasser. Wir hatten genügend Platz und die Einrichtung war einfach aber bequem. Die Sanitäreinrichtungen waren neuwertig und sehr sauber. Einkaufsmöglichkeiten, eine Wechselstube, ein Restaurant, Animation, Massage und auch Ausflugmöglichkeiten, alles gab es vor Ort.

Wir waren begeistert, dennoch begnügten wir uns für den Rest des ersten Tages mit einem kurzen Einkauf und genossen dann den Sonnenuntergang vor unserem Bungalow. Dieser Anblick allein war die Reise schon wert. Die nächsten beiden Tage erkundeten wir den Platz, testeten Animation und Massage, badeten und schnorchelten und waren einfach mal faul. Am dritten Tag zog es uns in die Stadt. Das Zentrum der Stadt liegt direkt vor einem Hügel, auf dem eine wohl sehr alte Burg steht. Über unzählige Treppen und unter viel Gestöhne erreichten wir das Plateau. Die Aussicht über die Stadt und den Fluss, (der übrigens Cetina heißt), und auch das Meer war atemberaubend und alle Mühe wert. Dann ging es in die Altstadt. Die Cetina schlängelt sich durch die Canyon und die Häuser sind einfach dazwischen gestopft. Ganz schmale Gässchen führen an Wohnhäusern, Geschäften und Gaststätten vorbei. Manche hatten auch Stühle und Bänke vor der Tür, so dass man oft nur noch hintereinander gehen konnte. An dem kleinen Hafen entdeckten wir dann Werbeplakate, die glücklicher Weise teils auf englisch geschrieben waren. Da war von einem Piratenfest die Rede, das an eben diesem Tag stattfinden sollte. Das mussten wir sehen. So ging es nach einem leckeren Grill-Teller zurück zum Camp ein wenig chillen, noch mal baden und sich umziehen. Gegen 20.00 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg. Die Stadt war voller Menschen. Fast alle Stühle der zahlreichen Kneipen, Bar´s und Cafe´s in Hafen Nähe waren besetzt. Am Hafen angekommen, fanden wir nur mühsam ein Plätzchen, von dem wir dann ein echtes Spektakel beobachten konnten. Zwei große Segelschiffe fuhren in den Hafen und dann begann eine Art Schauspiel, dass wir wegen fehlender Srachkenntnisse leider nur etwas verstanden. Auf jeden Fall haben sich Piraten auf dem einen und Soldaten auf dem anderen Schiff mit viel Geknalle und Getöse und Feuerwerk bekämpft. Es war wirklich imposant. In Broschüren haben wir später gelesen, das Omis früher ein Piratennest war, wo sich die Selben versteckt hielten. Der Abend war jedenfalls unvergesslich. Nach zwei weiteren Tagen, die mit Baden, Bananenboot, Jet-Ski und Sonne Tanken vergingen, hatten wir eine Raftingtour geplant. Wir wurden bequemer Weise vom Campingplatz abgeholt. Dann ging es in einem Kleinbus in die Berge bis ganz oben, so fühlte es sich jedenfalls an. Oben angekommen wurden die Leute auf Acht-Mann-Boote verteilt. Dabei versuchte man Menschen mit gleicher Landessprache in einem Boot unterzubringen. Anschließend gab es für alle Helme und Schwimmwesten und eine erste Einführung, was man bei welcher Anweisung zu tun hatte. Das Ganze erfolgte in englisch und ich musste schon ganz konzentriert zuhören, damit meine eingerosteten Kenntnisse wieder in Gang kamen, aber es klappte. Und dann ging es los. Anfangs waren wohl alle etwas enttäuscht, denn wir schwammen gemütlich dahin und schnatterten über Gott und die Welt. Doch dann kam Geschwindigkeit ins Spiel und wir mussten schon richtig arbeiten, um nicht baden zu gehen. Das hat die Gruppe fremder Menschen richtig zusammengeschweißt und am Ende der Fahrt hatte man das Gefühl gute Freunde zu sein. Am Ziel angekommen, konnte man eine CD mit den schönsten Aufnahmen der Tour kaufen. Die hatte ein Fotograf gemacht, der in einem kleinen Boot mitgefahren war. Den Preis von etwa 10,00€ war die auf alle Fälle wert. Anschließend ging es wieder mit dem Bus zum Camp und erst da merkten wir, dass wir wirklich körperlich gearbeitet hatten. Nach einem leckeren Essen,saßen wir dann am Strand und ließen uns vom Sonnenuntergang ins Bett schicken. Der letzte Tag war dann noch einmal für die Faulen und am Samstag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen.

Im kommenden Jahr soll es nun zwar einmal nach Spanien gehen, aber für uns steht dennoch fest, dass wir nicht zum letzten mal in Kroatien waren. Wer Action mit traumhafter Landschaft, netten Menschen und lukullischen Genüssen verbinden möchte, der ist hier genau richtig.

Split

Anonym

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