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Peene- Kleines Amazonas des Nordens

- Ein Reisebericht -

Der Titel meiner Reise ist keineswegs übertrieben, auch hier im Norden Deutschlands gibt es nahezu unberührte Natur und Gegenden, die nach langer intensiver Nutzung der Natur zurückgegeben wurden. Ich spreche von circa 100 km Paddelurlaub auf der Peene.

Da wir über eigene Boote verfügen, haben wir die Reise selbstorganisiert und nutzten einen einheimischen Bootsvermieter aus Anklam

Anklam, um uns, unsere Boote und Gepäck an den Ausgangspunkt der Reise zu transportieren. Da wir ccirva eine Woche Urlaub zur Verfügung hatten, haben wir unseren Startpunkt in Aalbude

Aalbude gewählt. Dort fanden wir einen einfachen und sauberen Wasserwanderrastplatz für die erste Nacht vor. Am gegenüberliegenden Ufer gibt es eine Fischgaststätte. Ein Mahlzeit dort war die perfekte Einstimmung auf den Urlaub.

Die ersten 10 km des Wasserweges sind leicht hügelig und gut einsehbar. Anlanden kann man hier allerdings nirgends, da das Ufer stark mit Schilf bewachsen ist. Den nächsten Wasserwanderrastplatz in Trittelwitz erreichten wir bei Regen. Uns empfing ein sandiges Ufer, an dem sich die Boote gut an Land ziehen ließen. Normalerweise sollen hier Biber zu sehen sein, dazu war es an diesem Abend aber wohl noch zu voll am Strand. Im wirklich kleinen Ort gibt es eine Gaststätte, falls man nicht selbst kochen mag. Für das Auffüllen der Vorräte gibt es hier eine Wassertankstelle. Gegen kleine Gebühr kann man die Kanister auffüllen (1 Euro für 20 l Wasser).

Demmin sollte unser nächster Haltepunkt werden. Das sah mein selbstorganisierter Plan so vor. Aber Vorsicht vor alten Karten und Schildern, der Wasserwanderrastplatz Schulte existiert nicht mehr, wohl aber das alte Schild, was ahnungslose Paddler auf Irrwege bringt. Mit letzter Kraft ging es dann weiter nach Loitz

Die Marina scheint überdimensioniert. Zumindest an diesem Tag waren wir dort allein. Aber eine warme Dusche ist nach der durchpaddelten Wildnis eine Wohltat. Der große zugige Platz hat keinen Schlaf gebracht. Am nächsten Morgen hat der Hausmeister der Marina Regen vorausgesagt, der auch tatsächlich kam. Am Rastplatz Sophienhof machten wir Halt. Nach unserer alten Karte kann man hier nicht zelten. Dem ist aber nicht so. Es gibt ein TC, eine Wasserzapfstelle und einen Platz zum Sitzen. Einige Meter hinein in den Ort gibt es einen sehr schönen Hofladen. Dort kauften wir Brot und Käse ein.

Unser nächster Rastplatz für die Nacht in Alt- Plestin hat sich gut versteckt. Auch hier gibt es einen schönen Sandstrand zum bequemen Aussteigen. Auch hier sind wir wieder allein und bekommen den Schlüssel für die Dusche in die Hand gedrückt und dazu eine Kanne frisch gekochten Kaffee.

Der kleine Ort besteht aus einem verfallenen Gut, Kirche, Gemeindehaus und ein paar Häusern. Hier leben mehr Pferde als Menschen. Die Saison ist eben schon vorbei. In der Nacht wurde es richtig laut. Nicht etwa Zivilisationsgeräusche drangen an unsere Ohren. Das hier waren röhrende Hirsche, ganz nah, ganz viele und ganz laut. Soetwas hatte ich nie zuvor gehört.

Der nächste Tourabschnitt brachte spiegelglattes Wasser, bei dem man sehen konnte, wie Fische jagen. Das wiederum sah der Seeadler, der sehr selten sein soll. Wohl dem, der eine leistungsfähige Kamera dabei hat. Der Kanuclub Gützow liegt sehr versteckt an einem Seitenarm, hat viel Platz und ein festes Haus mit einem Schlafboden, wenn das Wetter zu arg ist. Ab dieser Station lohnt es sich, die Augen weit offen zu halten. Hier nisten knapp über dem Wasser Beutelmeisen in den Bäumen. Zwei Kilometer weiter gibt es links eine Biberburg zu sehen. Am Rastplatz Stolpe sind wir wieder allein. Die Cheffin stellte uns eine Holzsitzgruppe raus, damit wir bequemer zu Abend essen konnten. Das sollte unsere letzte Zeltnacht sein. Am nächsten Tag fuhren wir die letzte Etappe zurück nach Anklam

Anklam, wo unser Auto auf uns wartete.

Für Leute, die einfach in der Natur sein wollen, ist dieser Fluss jenseits der Haupsaison eine Reise wert. Meine kleine Beschreibung der Reise soll bei der Organisation dieser Reise unterstützen.

Anonym

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