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Peking - Erste Begegnung mit einer wunderbaren Stadt

- Ein Reisebericht -

Asien ist als Reiseziel bei den Deutschen sehr beliebt und Urlaub China hat auch heute noch etwas Aufregendes und Geheimnisvolles.

Meine erste Begegnung mit China hatte ich im Juli 2008 im Rahmen einer dienstlichen Reise.

Die Ankunft in Peking gestaltete sich ein wenig stressig, da meine Maschine mit Verspätung gelandet war und der Anschlussflug nach Yichang nur 30 Minuten starten sollte.

Vorher mussten aber noch einige Einreiseformulare ausgefüllt werden, was kostbare Zeit in Anspruch nahm und ich den Flieger bereits ohne mich abheben sah.

Doch hier kam mir plötzlich eine junge Chinesin zu Hilfe, die meine suchenden Blicke bemerkt hatte und mich nach meinem Reiseziel fragte, um mich dann sofort zielstrebig zum richtigen Schalter zu bringen, vorbei an allen anderen Wartenden und Minuten später hatte ich Bordkarte für meinen Weiterflug in der Hand. Für ihre Dienste forderte sie dann allerdings 25 Euro. Auch wenn mir die Summe viel zu hoch erschien, wäre ich doch ohne ihre Hilfe nie rechtzeitig in Yichang gewesen.

Wie ich später feststellen musste, haben sich viel junge Leute auf diese Art des Geldverdienens spezialisiert. Bei meinen Rückflug nach Deutschland war sofort wieder ein nichtbestellter Helfer zur Stelle. Auch wenn er geschickt agierte, diesmal hatte ich so viel Zeit, dass ich mir in aller Ruhe den gesamten Flughafen hätte ansehen können. Pech für den jungen Mann.

An einem freien Wochenende bin ich wieder nach Peking geflogen. In einem selbstorganisierten Urlaub wollte ich die chinesische Hauptstadt entdecken. Es gab einige Bekannte in Deutschland die mir davon abraten wollten, aber wenn man sich etwas vorbereitet und einige Dinge beachtet ist alles kein Problem.

Wenn man aus dem Flughafen Peking rauskommt, stehen massig Taxis bereit. Ich habe mich allerdings für die preiswertere Variante entschieden und suchte nach dem Bus zum Hauptbahnhof. Mein Hotel lag ganz in der Nähe und das Taxi vom Bahnhof kostete dann nur noch einen Euro.

Am nächsten Morgen ließ ich mir von den Hotelangestellten ein Taxi rufen und bin zum Platz des Himmlischen Friedens gefahren. Um dem Taxifahrer sein Ziel mitteilen zu können, sollte man immer seine Ziele in chinesischen Schriftzeichen parat haben, denn mit Englisch können die wenigsten etwas anfangen.

Der Tiananmen-Platz ist sehr beeindruckend und man denkt unweigerlich an 1989 wenn man das Bildnis von Mao am Eingang der gegenüberliegenden verbotenen Stadt sieht.

Viele Menschen stehen hier nach einem Ticket an und man muss schon ein wenig mit drängeln, sonst schieben sich immer wieder Chinesen vor einen und man kommt nie am Schalter an.

Die Größe der verbotenen Stadt ist beeindruckend und trotz der vielen Menschen hat man mehr Platz bei der Besichtigung als bei manchen Sehenswürdigkeiten in Deutschland.

Ich habe den Palast am anderen Ausgang verlassen und mich zum gegenüberliegenden Kohleberg aufgemacht. Von hier oben hat man einen herrlichen Blick über die gesamte verbotene Stadt, auch wenn durch die Luftverschmutzung immer eine Nebelglocke darüber liegt.

Weiter geht es dann durch herrliche Parks zur weißen Pagode und herrlichen Teichen voller Lotusblumen. Auf dem Weg dahin sind viele kleine Händler die die verschiedensten Souvenirs anbieten. Empfehlen kann ich einen kurzen Stopp in bei einem Teehändler. Hier habe ich verschiedenen Tee gekauft, nachdem mir die freundliche Händlerin die chinesische Teezeremonie ausgiebig erklärt hat. Über eine Stunde hat sie sich dafür Zeit genommen.

Am späten Nachmittag taten mir dann allerdings die Füße weh und ich versuchte ein Taxi zurück zum Hotel zu bekommen. Dass war allerdings schwieriger als ich vermutet hätte. Wenn schon ein Taxi angehalten hat, dann winkte der Taxifahrer immer ab, nachdem er den Zettel mit dem Ziel gesehen hatte.

Erst an einer Hauptstraße hatte ich dann Glück. Wie ich später erfahren habe, hat es nichts damit zu tun, dass der Taxifahrer keine Lust hat, sondern jedes Taxi nur für einen bestimmten Distrikt eine Zulassung besitzt und diesen nicht verlassen darf.

Es gibt noch viel zu entdecken in Peking und an einem weiteren Wochenende werde ich wiederkommen. Ein selbstorganisierter Urlaub in China ist leichter als man denkt.

Mick Jager

Beijing Shi

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