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Rom und die Amalfi Küste

- Ein Reisebericht -

Wir sind große Fans von Italien und im Jahr 2008 wollten wir uns unbedingt die ewige Stadt Rom und die Amalfi Küste anschauen. Ich hatte uns bereits in Rom eine Ferienwohnung in der Via Tiburtina gebucht und ebenso an der Amalfi Küste ein Hotel.

Voller Vorfreude auf Rom sind wir losgefahren. Wir haben einen Zwischenstopp in der Toskana eingelegt, da wir die ganze Strecke nicht auf einmal fahren wollten. Nach einer Übernachtung ging es endlich weiter, ich konnte es kaum erwarten, endlich Rom zu sehen. Die ewige Stadt, die auf sieben Hügeln gebaut wurde, wo es Bettler, Gaukler und Priester gibt und wo die Liebe auf der Strasse der lebt. Diese Stadt wollten wir um bedingt sehen. Mein Mann musste sich auf das Autofahren konzentrieren und ich schaute mir aus dem Auto alles so an, was rund herum passierte. Dank unserem Navi haben wir dann die Via Tiburtina und auch unsere Ferienwohnung gefunden. Eine grüne Oase mitten in Rom. Wir planten, dass wir am anderen Tag "Sightseeing" machen werden und uns jetzt erstmal ausruhen und die Gegend erkunden. Es war eine tollte Gegend und was uns aufgefallen ist, kein einziger Tourist in Sicht, nur die Italiener. Es war klasse. Nachdem wir uns auf Italienisch das Fußballspiel Italien-Niederlande in einer Pizzeria nahe unserer Ferienwohnung angeschaut und mit dem Italienern auch noch mit gelitten haben, dass das Spiel verloren ging. Waren wir in der italienischen Gemeinschaft aufgenommen. Jedoch sind wir am nächsten Tag alleine durch Rom gezogen, wir haben ganz viel Rom gesehen, am meisten beeindruckt hat uns der Trevi Brunnen und die Spanische Treppe. Wir sind dann in den kleinen Gassen gelaufen, bis wir vor dem Vatikan standen. Von außen ein sehr gelungenes Bauwerk, wir haben uns aber entschlossen den Vatikan von innen nicht anzuschauen, da zu viele Menschen rein wollten. Also sind wir so noch ein wenig bummeln gegangen durch Rom, bis wir wieder zu unser Ferienwohnung gekommen sind.

Am nächsten Tag mussten wir schon wieder Abschied nehmen, von dieser tollen Stadt, mit einem Flair, wo wir uns gleich sehr wohl gefühlt haben. Wir sind dann Richtung Amalfi Küste gefahren, sehr weit war es ja nicht, nur noch ein paar hundert Kilometer. Wir sind an Neapel vorbei gefahren, wo wir auch das ernsthafte Müllproblem gesehen haben und dann ging durch einen Tunnel rechts ab zur Amalfi Küste. Die Amalfi Küste ist eine Steilküste und die Hotels und Strände sind meist nur über Treppen erreichbar. Kurz vor Sorrent mussten wir einfach anhalten und den einzigartigen Blick auf die Stadt und auf die Küste genießen. Das Wetter war so klar, dass wir bis auf die Insel Capri schauen konnten. Wir sind dann weiter gefahren, um unser Hotel zu suchen, was außerhalb von Sorrent lag in Massalumbrese. Wir hatten Glück, dass unser Navi uns richtig geleitet hat und dann sahen wir unser Hotel auch schon, direkt am Strand mit einem herrlich Blick auf Neapel und auf den Vesuv.

Wir verbrachten wundervolle Tage an der Amalfi Küste, wir haben das Hinterland erkundet, mit den Zitronenhainen. Wir hatten das Glück, dass der Schwiegersohn des Hotelchef eine eigene Limocelloherstellung hatte und wir haben uns die kleine Fabrik angeschaut und den besten Limocello getrunken. Die Gegend rund um Sorrent ist für die Limocelloherstellung und für die Zitronen sehr bekannt. Als Highlight dieser Reise haben meinen Mann und ich ein Boot gemietet und sind mit dem Kapitän die Amalfi Küste abgefahren. Wir sind bis zu dem Ort Amalfi gefahren und mein Mann und ich waren uns einig, als wir die Küste gesehen haben, hier muss der liebe Gott verliebt gewesen sein, um so etwas Schönes zu schaffen. Wir konnten nicht genug bekommen, von dieser atemberaubenden schönen Landschaft. Die Strecke bis Amalfi sind wir dann ein paar Tage später mit dem Auto abgefahren, es war ebenfalls sehr schön, der Ausblick auf das Meer, werden wir nie vergessen.

Der Abschied von der Almalfi Küste viel uns nicht leicht und wir sind uns einig, dass wir auf jeden Fall wieder kommen werden, da wir uns viele Sehenswürdigkeiten auch nicht anschauen konnten, aufgrund des schlechten Wetters.

Tanja Wilhelm

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