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Sechs Wochen Annäherung an den Buddhismus: Rundreise durch das südliche Thailand

- Ein Reisebericht -

Den ersten Eindruck von Thailand bekommt der Reisende wohl meist im Landeanflug auf Bangkok. Die Metropole am Menam Chao Phraya hat alles zu bieten und noch viel mehr. Sie kann verwirrende Eindrücke erzeugen und ist mit ihren vielen Tempeln, Gärten und unterschiedlichen Stadtvierteln eine eigene Reise Wert. Uns zog es jedoch in den Süden, Inselhopping im Golf von Thailand. Krabi sollte unsere vorerst letzte Station auf dem Festland sein.

Wir hatten uns in Bangkok nicht recht wohlgefühlt, doch unser Aufenthalt in einem bescheidenen Ressort und die freundliche Bewirtung in Krabi machte vieles wieder wett. Bewundernswert erschienen uns die hoteleigenen Hunde, die Anlage und Strand zuverlässig bewachen. Gehütet wie Familienmitglieder beherrschen sie die Kunst, Gäste von anderen Menschen zu unterscheiden. Ihr warnendes Gebell verschreckt sicher manch üblen Zeitgenossen, als Mieterin in der Anlage habe ich sie nur freundlich und nahezu unsichtbar erlebt.

Der Bus, der uns zur Fähre nach Ko Samui bringen sollte war ausgebucht. Bei der Belegung der Plätze war ein Fehler aufgetreten: Der Bus hatte 50 Plätze, 51 Plätze waren verkauft. Getreu der buddhistischen Ansicht, dass Schicksal unabwendbar ist, machte man darum keinen Umstand. Für den 51. Mitreisenden wurde ein Gartenstuhl in den Gang des Busses gestellt. Von Surat Thani aus nahmen wir die Fähre und entschieden uns für einen der ruhiger gelegenen Strände auf Ko Samui. In einem Pub, der von einem Münchner mit thailändischer Ehefrau betrieben wurde, kamen wir erneut mit der Schicksalsergebenheit der Buddhisten in Berührung: Eines Abends erschien mir die Wirtin ein wenig bedrückt. Nachfrage ergab, dass ihre Großmutter verstorben war. Natürlich sprach ich mein Beileid aus. Sie aber war ganz frohgemut: Die Oma war auf Samui gestorben, ihrem Geburtsort. Das sei ein Glück, musste ihre Seele doch nicht unruhig wandern, wie es der Fall gewesen wäre, hätte sie an einem anderen Ort die Begegnung mit dem Schicksal gehabt. Auch das gab uns die Wirtin noch auf den Weg: Wer auf Samui keinen Unfall hatte, der war nicht wirklich da gewesen. – Nun, wir hatten keinen Unfall aber eine sehr schöne Zeit.

Weiter ging es nach Ko Pha Ngan. Natürlich wollten wir es uns nicht nehmen lassen, an einer der bekannten Full-Moon-Partys teilzunehmen. Wir wussten bei Ankunft, dass keine Fähre zurückging vor dem Morgengrauen. Ungeachtet dessen mochten wir in den frühen Morgenstunden nicht mehr feiern und begaben uns zur Abfahrtstelle. Keine Fähre. Wir lagerten in einem der vielen Pfahlbauten, um die Zeit mit Schlaf zu verbringen. Einer der Mitreisenden reklamierte die Unzahl der Mücken, die ihn aussaugte. Keiner der anderen Beteiligten konnte nachempfinden, was er meinte – bis er den Unterstand verließ: bar des bevorzugten Opfers fielen die Blutsauger nun über uns her und auch wir gaben die Idee auf, ein wenig Ruhe zu finden und gingen zurück zur Party.

Die nächste Insel, die wir auf unserer Rundreise ansteuerten, war Ko Tao. Wir wollten uns nicht von einem der Boot-Taxis kapern lassen, sondern entschieden uns, mit dem Wagen zu fahren. Wie dumm: der Taxifahrer versprach zwar, uns zum Ressort unserer Wahl zu bringen, konnte aber doch nur so weit fahren, wie es einen Weg gab. Dann schickte er uns zu Fuß weiter. Einfach gerade aus, es ist nicht mehr weit. So gingen wir in den Dschungel. Ein Hügel folgte dem anderen, es war heiß und wir durstig, um uns herum nichts als Wildnis. Nach stundenlangem Wandern verloren wir uns sogar aus den Augen und alles Rufen half nichts: Mein Reisepartner war der Wildnis zum Opfer gefallen? Nein, er hatte vor sich plötzlich Bungalows erblickt und war vorausgeeilt um das Gepäck abzulegen und mir bei dem weiteren Weg zu helfen.

Auch die schönste Reise findet ihr Ende und wir begaben uns zurück nach Bangkok. Morgens um 4.00 Uhr hob unser Flugzeug gen Heimat ab und ich konnte von meinem Fensterplatz aus die Größe dieser Megastadt erleben: Der Flieger stieg und die Nachtlichter der Stadt zogen sich hin bis zum Horizont. Der Flieger stieg weiter, noch immer Lichter bis zum Horizont und er stieg und die Lichter ...

Anonym

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