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Selbstorganisierter Trip nach Edinburgh

- Ein Reisebericht -

Unser letzter großer Urlaub vor dem Abitur steht an und der soll auch ein ganz Besonderer sein. Neun Tage zu dritt in Edinburgh, Schottlands quirliger Hauptstadt scheinen dafür die besten Voraussetzungen zu bieten.

Am einfachsten erreicht man Edinburgh mit dem Flugzeug, wer früh bucht kann bei easyjet günstige Tickets ergattern.

Welch angenehme Begrüßung: Regen und rollende Rrrrs

Der nächtliche Flug gestaltet sich ruhig, einziges Manko ist die sehr kalt eingestellte Klimaanlage ... wir sollen uns wohl schon an die in Schottland vorherrschenden Temperaturen gewöhnen. Eingekuschelt in unsere Kapuzenpullis verlassen wir nach knapp zwei Stunden Flug das Terminal und werden stilecht von strömendem Regen empfangen. Flip Flops waren wohl doch keine so gute Idee. Unser Taxifahrer Brian empfängt uns mit einem Redeschwall, an das stark gerollte schottischeRrrr muss man sich auch erst einmal gewöhnen. Doch trotz anfänglicher Verständnisprobleme lotst er uns gekonnt zum Hotel, wo wir erschöpft in unsere Betten fallen.

Reizvolle Altstadt und ein romantischer Sonnenuntergang

Nach einer extrem amüsanten Stadtführung mit Sandeman Tours, während der wir einen groben Überblick über die Stadt erhalten und viele interessante Details zu Edinburghs Geschichte erfahren haben, ziehen wir auf eigene Faust los. Besonders schön: Die vielen sogenannten "Closes", kleine schmale Durchgänge, die die einzelnen Straßen meist durch Treppenstufen miteinander verbinden. Edinburgh ist eine hügelige Stadt. Vom oberen Ende der Royal Mile blickt man bis aufs Meer, während schreiende Möwen über den Dächern kreisen, ganz im Norden der Stadt thront das graue Edinburgh Castle über den Dächern. Der Eintritt ist zwar nicht ganz billig, lohnt sich aber auf jeden Fall. Neben der Besichtigung interessanter Ausstellungsgegenständen und einer kleinen Kapelle wird man mit einem atemberaubenden Blick über Edinburgh, die dahinterliegenden Hügel und das Meer belohnt.

Ebenfalls empfehlenswert: Eine nächtliche Wanderung auf den CaltonHill. Da die Sonne zur Sommerzeit später untergeht als in Deutschland, kann man auch gegen halb elf noch einen wunderschönen orangeglühenden Streifen Himmel bewundern, während am Fuß des Hügels bereits die Lichter der Stadt leuchten und funkeln.

Nach diesen Strapazen haben wir uns einen Absacker in einem der zahlreichen Pubs verdient. Edinburghs kompaktes Stadtzentrum, in dem sich ein Pub an den anderen reiht, ist ein Paradies für Kneipengänger. Besonders lecker: Cider in allen Variationen. Wer anschließend noch feiern gehen möchte, ist im "Hive" oder im "Frankenstein's" an der richtigen Adresse.

Kultur, Kultur, Kultur

Im National Museum of Scotland kann man neben Artenfakten, die von Schottlands Geschichte zeugen auch das Klonschaf Dolly bestaunen. Weitere berühmte Ausstellungsgegenstände sind die Lewis Schachfiguren, das Monymusk Reliquar und eine Bronzefigur von Eduardo Paolozzi. Kunstliebhaber werden in der National Gallery ofScotland glücklich. Das beeindruckende neoklassische Gebäude beherbergt Gemälde aus verschiedenen Epochen, die von der frühen Renaissance bis zum späten 19. Jahrhundert reichen. Nach dem Museumsbesuch kann man sich in den anliegenden Princes Street Gardens auf den weitläufigen, sattgrünen Rasenflächen entspannen oder einen Abstecher in die naheliegende Princes Street, Edinburghs belebte Einkaufsstraße machen.

Kulinarisches

Natürlich kann man nicht nach Schottland fahren, ohne wenigstens einmal das Nationalgericht gekostet zu haben. Haggis besteht aus Schafsmagen gefüllt mit Innereien, Zwiebeln und Hafermehl, traditionell werden dazu neeps und tatties, also weiße Rüben und Kartoffeln gereicht. Wir wagen uns nur an die entschärfte Version und bestellen Haggis und Pommes Frites mit Käse überbacken. Zu unserer Erleichterung wird das Haggis nicht im Schafsmagen serviert, sondern einfach wie Hackfleich unter die Pommes gemengt. Und das schmeckt überraschend gut. Ebenfalls sehr speziell: Frittierte Marsriegel. Nach einer dieser fetttriefenden Köstlichkeiten verzichtet man dankend aufs Mittagessen. Im Supermarkt entdecken wir noch Irn-Bru, ein koffeinhaltiges, knalloranges Softgetränk, dass von den Schotten als exzellentes Mittel gegen Kater angesehen wird. Leider hatten wir keine Zeit mehr, diesen Mythos zu testen, doch gekühlt ist Irn-Bru auf jeden Fall ein Genuss.

Unser selbstorganisierter Urlaub in Edinburgh hat sich in jedem Fall gelohnt!

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