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Sonne an der Algarve

- Ein Reisebericht -

Im September hatte ich noch eine Woche Urlaub. Diese wollte ich auf keinen Fall zu Hause verbringen. Das Wetter war auch viel zu schlecht, um etwas im Freien zu unternehmen. Ich hatte mich daher spontan entschlossen, an der Algarve ein wenig Sonne zu tanken und dort einen Hotelurlaub zu machen. Nebenbei wollte ich noch etwas über Portugal erfahren, da man hierzulande nicht allzu viel von diesem südeuropäischen Staat hört.

Um nicht tagelang im Bus zu sitzen, gönnte ich mir diesmal einen Flug. Da ich auf die Schnelle keine Begleitung gefunden hatte, hatte ich mich außerdem für eine Singlereise ohne Partnervermittlung entschieden. Wie sich herausstellen sollte, war es eine kluge Wahl gewesen, da man nie etwas alleine unternehmen musste.

Am ersten Tag war ich wie immer sehr aufgeregt. Mit Air Berlin ging es von Berlin nach Faro. Knappe 4 Stunden dauerte unsere Reise über den Wolken. Das Unterhaltungsprogramm an Bord war nicht das Interessanteste. Aber es gab etwas zu essen und zweimal etwas zu Trinken, so dass auch diese Zeit wie im Flug verging.

Noch vor unserer Landung lernte ich schon das erste über Portugal. Hätte ich mich besser informiert, wäre ich nicht so überrascht gewesen, dass wir die Uhr um eine Stunde zurückstellen mussten.

Aber gut, diese Zeitverschiebung war nicht weiter schlimm. Ein wenig mehr zu schaffen, machte mir die extreme Temperaturumstellung. Gleich bei unserer Ankunft in Faro konnte ich feststellen, dass der Wetterbericht im Internet nicht gelogen hatte: Es war heiß und sonnig.

Zum Glück war der Bus, der uns in das Fischerdörfchen Carvoeiro bringen sollte, voll klimatisiert. So gerieten wir nicht allzu sehr ins Schwitzen.

Der Fahrer hatte den Motor schon gestartet, machte aber keine Anstalten loszubrausen. Ein paar Minuten später erfuhren wir auch wieso. Auf den letzten Drücker sprintete eine bunt gekleidete Dame herbei. Wie sich herausstellte, handelte es sich um unsere örtliche Reiseführerin Paula. Sie sprach perfekt deutsch, da sie mit einem Berliner verheiratet war. Sie war sehr sympathisch, redete allerdings ohne Punkt und Komma. So konnte ich mir gar nicht alles merken, was sie uns auf der kurzen Strecke zu unserem Urlaubsort erzählte.

Ich hatte gehofft, dass wir schnurstracks zu unserem Hotel fahren würden, damit wir uns endlich etwas frisch machen konnten. Stattdessen stand erst mal ein Rundgang durchs Dorf auf den Plan.

Es war ganz interessant und es gefiel uns, was wir sahen. Vom Aussichtspunkt hatte man zum Beispiel einen fantastischen Blick auf die kleine Badebucht, die majestätischen Felsen und die weißgetünchten Häuschen. Alle liefen im Bikini und in Badelatschen herum, während wir in langen Hosen, dicken Shirts und klobigen Schuhen unterwegs waren. Das war die richtige Kleidung für Berlin gewesen, wo es in Strömen geregnet hatte. Aber hier mussten wir wie Außerirdische aussehen.

Unser Hotel Carvoeiro Sol befand sich mitten im Zentrum und machte von außen einen ordentlichen Eindruck. Mein Zimmer, das ich für mich allein hatte, war so groß, dass ich darin tanzen hätte können. Die Ausstattung war auch in Ordnung. Lediglich eine Minibar oder ein Kühlschrank hätten mir noch zu meinem Glück gefehlt.

Nach dem Abendessen erkundeten wir den Küstenabschnitt von Carvoeiro. Hier befand sich ein wahres Felslabyrinth. Das Meer hatte viele steinerne Kunstwerke wie Bögen, Türme und Säulen erschaffen. Doch es gab auch mehrere begehbare Höhlen, durch die wir einen Spaziergang wagten. Als Belohnung winkten Aussichtsfenster, von denen man einen herrlichen Blick auf das Meer und die Küste hatte. Wenn die Sonne dazu noch auf die Felsen traf, wurden diese in ein rotbraunes bis gelbgraues Licht getaucht. Es hatte etwas Märchenhaftes an sich.

Bei unserer abenteuerlichen Kletterei trafen wir auf Menschen, die noch mutiger als wir waren. Eine Gruppe einheimischer Jugendlicher traute sich tatsächlich, die Aushöhlungen unter den Felsen zu durchschwimmen. Das war ihnen wahrscheinlich selbst nicht ganz geheuer, dem Gekreische nach zu urteilen. Aber als wir sie fotografieren wollten, stellten sie sich sogar lachend in Pose.

Nach diesem lustigen Erlebnis kehrten wir ins Zentrum zurück, um in einem Straßencafé einen Schlaftrunk zu uns zu nehmen. Restaurants und Bars gibt es in Carvoeiro mehr als genug, so dass wir unseren Wein jeden Tag woanders probieren konnten.

Natürlich saßen wir nicht nur an der Theke. Ebenso wenig verbrachten wir die meiste Zeit am Strand, auch wenn unser Hotel keine 100 m vom Atlantik entfernt war.

Carvoeiro war auch ein hervorragender Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung. Sehenswert waren zum Beispiel das immergrüne Monchiquegebirge im Hinterland, der südwestlichste europäische Punkt Cabo de Sao Vicente oder das zauberhafte Marktstädtchen Loulé. So erfuhren wir viel über Land und Leute. Und das beste war, dass uns die Sonne nie im Stich ließ. Die Algarve ist definitiv auch im Spätsommer eine Reise wert!

Hamsterfan

Carvoeiro

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