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Städtereise: Wochenendurlaub in Baden-Baden

- Ein Reisebericht -

Alte Villen, architektonisch schöne alte Häuser kombiniert mit modernen Gebäuden, Japaner behängt mit Fotoapparaten und viele Menschen wie du und ich, prägen das Stadtbild von Baden-Baden. Schaut man genauer hin, entdeckt man sie auch, die alten feinen Damen, wie sie auf Stöckelschuhen, mit toupierten Frisuren und edler Kleidung durch die Straßen der Kurstadt promenieren. Sie sind auf dem Weg zum Sophienboulevard, um sich eine weitere teure Errungenschaft zu leisten, oder sie flanieren durch die Lichtentaler Allee, um des Flanierens Willen, um gesehen zu werden.

Dieser erste Eindruck von der Kur- und Bäderstadt bestärkt unseren Entschluss positiv, nicht sofort alle Sehenswürdigkeiten anzustreben, vielmehr eine eigene Stadtführung per pedes durchzuführen, um das besondere Flair der Kurstadt zu genießen.

Wir beginnen unseren selbstorganisierten Wochenendurlaub in der bekannten Lichtentaler Allee und bestaunen alte Baumbestände, gepflegte Rasen sowie hübsch angelegte Blumenbeete. Rund um den wunderschönen Park befinden sich auch einige der renommierten Sternehotels, die weit über die Grenzen Baden-Baden bekannt sind. Sie sind allesamt durch ihre äußere Erscheinung eine Bewunderung wert und jedes Hotel hat so seine ganz eigene Geschichte.

Vorbei geht es am Theater und den Kurhauskolonnaden, wo exklusive Boutiquen erlesene Kleidungsstücke in den Schaufenstern präsentieren. Unser Weg führt uns durch die Kolonnaden direkt zum Kurhaus, wo in der gegenüberliegenden Konzertmuschel Musiker zu ­Gange sind. Wir erhaschen zwei freie Plätze auf weißen Holzstühlen und lauschen in der Sonne sitzend, den dargebotenen Weisen. Mein Blick schweift in die Umgebung, hoch oben auf dem Berg entdecke ich die Schlossruine ­Hohenbaden.

Wir promenieren weiter Richtung Leopoldsplatz, um im Restaurant "Leo's" eine Kaffeepause einzulegen und um uns für den Aufstieg zur Stiftskirche zu wappnen.

Unser Platz ist gut gewählt, haben wir doch einen freien Blick zur Straße, wo uns die schon bekannten japanischen Gruppen wieder begegnen und Schüler auf ihren Bus warten. Ab und an kommt eine edle Pferdekutsche vorbei, die Touristen durch die Stadt chauffiert. Weniger edel, jedoch auch schön, wirkt das Stadtbähnchen, das zum selben Zweck unterwegs ist.

Stiftskirche

Über viele Treppenstufen führt unser Weg durch das Bäderviertel immer bergauf, bis vor unseren Augen die Stiftkirche erscheint. Die im romanischen Stil erbaute Kirche ist wahrlich wunderschön und dient unteranderem als Grabstätte verschiedener Markgrafen von Baden.

Theater

Das Baden-Badener Theater wurde 1860-1862 erbaut und zählt heute zu den schönsten Theatergebäuden Deutschlands. Nach unserem Besuch sind wir von der Aufführung sowie den Räumlichkeiten mehr als begeistert. Das Theater zeigt sich überschaubar, elegant, nostalgisch und exklusiv mit roten Sitzplätzen, Kronleuchter, gigantischen Vorhängen in wunderschöner Atmosphäre.

Kulinarische Tipps vor oder nach dem Theaterbesuch

Wallstreet im Hamilton finden Sie gleich schräg gegenüber dem Theater. In gemütlichem Ambiente schlemmen Sie badische sowie internationale Gerichte zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Unweit des Theaters befindet sich der Theaterkeller, zugehörig zum fünf Sterne Hotel Dorint. Hier speisen Sie in exklusiver Atmosphäre, allerdings müssen Sie hier ein klein wenig tiefer in die Tasche greifen.

Den Absacker nehmen wir im Medici am Augustaplatz ein. Kurz durch den Park erreichen wir das wunderschöne, mit Fackeln beleuchtete Gebäude und lassen den Abend mit einem leckeren Cocktail ausklingen. Kulinarisch wird man hier mit mediterraner Küche und Sushi verwöhnt.

Kurhaus und Kasino

Am Vormittag des nächsten Tages besichtigen wir das Kurhaus und nehmen an einer Führung durch das Spielkasino teil. Die Spielbank gehört zu den ältesten und traditionsreichsten in ganz Europa. Wir bestaunen Prunk, Eleganz und Exklusivität. Das Kurhaus zählt zu den Wahrzeichen der Bäderstadt, jedes Jahr im Dezember findet hier die Verleihung „Sportler des Jahres“ statt. Das Kurhaus Baden-Baden hat schon viele „berühmte Persönlichkeiten“ gesehen, allen voran Barack Obama beim NATO-Gipfel 2009.

Ein sehr informativer Vormittag neigt sich dem Ende und wir freuen uns auf den Ausflug ins Baden-Badener Rebland.

Schlosskonzert der Philharmonie im Baden-Badener Rebland

Wir starten ab Augustaplatz mit der Buslinie 216 und fahren quasi "über den Berg". Wir verlassen die Innenstadt, es geht stetig bergauf und irgendwann befinden wir uns mitten im Wald. Vorbei am bekannten Golfplatz, rechts und links säumen Bäume unseren Weg, bis es schließlich wieder bergab geht und wir während der Fahrt einen atemberaubenden Ausblick genießen. Die Landschaft ändert sich, plötzlich befinden wir uns mitten auf dem Land und sehen die ersten Weinberge. Ein bunter Kontrast zu der doch exklusiven Kurstadt.

Der Bus fährt durch die Ortschaften Varnhalt, Steinbach und Neuweier und immer wieder tauchen rechts oder links Weinberge auf, welche zum Greifen nahe sind. In Neuweier steigen wir schließlich aus, um am Open Air Schlosskonzert der Philharmonie Baden-Baden teilzunehmen. Wir sitzen im historischen Schlosshof, umgeben von Weinbergen und lauschen den Klängen, des weit über die Grenzen Baden-Badens hinaus, bekannten Orchesters. Es bietet sich uns eine Kulisse wie im Bilderbuch, kombiniert mit fantastischer Musik.

Gastronomische Tipps im Rebland

Römerkeller in Neuweier.

Restaurant Café Röderswald in Varnhalt

Fahrt auf den Hausberg von Baden-Baden

An unserem letzten Tag wollen wir mit der Seilbahn auf den Merkur fahren und Baden-Baden von oben betrachten. Zunächst fahren wir mit dem Linienbus bis an die Talstation. Die Seilbahnfahrt hat ein bisschen, was Abenteuerliches, steil geht, es bergan und umdrehen geht nur bei absoluter Schwindelfreiheit. Oben angekommen genießen wir den schönen Ausblick auf Baden-Baden. In der Luft entdecken wir bunte Drachenflieger und hinter uns befindet sich auf einer Anhöhe ein Sendeturm, denn wir natürlich besteigen, um noch eine bessere Aussicht zu haben. Kaffee und leckeren Kuchen genießen wir schließlich im gemütlichen Restaurant neben der Seilbahnstation.

Unseren selbstorganisierten Wochenendurlaub in Baden-Baden werden wir sicherlich wiederholen, da es noch unzählige Sehenswürdigkeiten zu bestaunen gibt. Das Flair der Bäderstadt hat uns gefallen und ein Besuch der ortsansässigen Therme wird nächstens mal ein Programmpunkt sein.

Übrigens haben wir neben all den vielen Luxushotels eine günstigere Übernachtungsvariante gefunden. Im Hotel ­Neuer Karlshof fanden wir alternativ eine gute und für Baden-Baden günstige Unterkunft.

B.Gerstenlauer

Baden-Baden

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