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Terrakottaarmee und mehr

- Ein Reisebericht -

Jeder kennt die Terrakottarmee. Die Stadt, vor der die Armee positioniert ist, ist den meisten aber nicht geläufig. Xian, die Hauptstadt der chinesischen Provinz Shaanxi in Zentralchina, ist für die Volksrepublik aber von hoher Bedeutung. Meine selbstorganisierte Reise in die vier-Millionen-Stadt versetzte mich zurück ins kaiserliche China abseits der Megacities Peking und Shanghai. Die Terrakottaarmee, die alten Stadtmauern und die Trommel- und Glockentürme sind kaiserliche Architektur zum Staunen. Beim Schlendern durch das alte muslimische Viertel in Xian steigt der Appetit auf die regionale Lammfleischsuppe mit Fladenbrot und am Abend bietet die große Wildganspagode ein Wasserfontänen-Lichtspektakel.

Xians Geschichte ist atemberaubend. Die Stadt war unter der Qin-Dynastie die erste Hauptstadt des Kaiserreichs China und Anfangspunkt der Seidenstraße, einer der wichtigsten Handelsrouten der damaligen Zeit. Aus dieser Zeit stammt auch die Terrakottaarmee, mit dessen Bau der Kaiser Qin Shihuangdi, der als erster Kaiser das Land einte, um 245 v. Chr. beginnen ließ. 36 Jahre dauerte der Bau und über 70 000 Arbeiter waren gleichzeitig an der Konstruktion beteiligt. Qin Shihuangdis Sohn beerbte seinen Vater und bestieg nach ihm den Thron. Doch schon kurz nach der Thronfolge kam es zu Aufständen von einzelnen Generalen und deren Gefolgschaft in dessen Verlauf die Grabstätte verschüttet wurde. Erst 1974 wurde sie von Bauern wiederentdeckt und seither als nationales Kulturgut restauriert. Für eine Reise zu der Terrakottaarmee sollte ein ganzer Tag eingeplant werden.

Etwas kürzer, aber genauso unterhaltsam, kann eine Fahrradtour auf der alten Stadtmauer im Xian sein. Sie wurde bereits im 14. Jahrhundert erbaut und ist die größte erhaltene Stadtmauer in China. Inzwischen ist Xian stark gewachsen. Früher umschloss die Mauer die gesamte Stadt. Inzwischen liegt zwischen den 13,6 km langen Steinwänden nur noch die Altstadt. Ein guter Teil der Stadt hat sich außerhalb der Mauer angesiedelt. An sommerlichen Tagen ist eine Radtour auf der Mauer eine bessere Alternative zu jeder Bustour. Von der Mauer aus lassen sich alle wichtigen Gebäude Xians erblicken. Einmal um ganz Xian rum dauert nicht länger als 2 Stunden. Das Anstehen für das Fahrrad hatte allerdings, da es Feiertag war, genauso lange gedauert.

Meinen Hunger nach der Radtour konnte ich in dem muslimischen Viertel Xians stillen. Direkt im Zentrum hinter dem Trommelturm, der im kaiserlichen China durch Trommelschlag abends das Signal gegeben hat, die Zugbrücken der vier Tore Xians hochzuziehen, beginnt das muslimische Viertel. Ein Rundgang durch die engen Gassen führte mich vorbei an Ständen mit Souvenirs, getrockneten Früchten und muslimischen Essen. Xian ist in ganz China bekannt für seine Lammsuppe mit Fladenbrot. Die Besonderheit an der eigentlich bodenständigen Mahlzeit: Zuallererst wird das Fladenbrot in kleine Krümel zerrupft und in die Suppe gegeben. Ich brauchte dafür doppelt so lange wie Einheimische, meine Krumen waren erst zu groß und die Kellnerin forderte mich auf, es nochmal zu machen – denn das macht man selbst und nicht der Koch. Nach dieser sättigenden Mahlzeit war ein Besuch in der 1250 Jahre alten Moschee Xians der krönende Abschluss meiner Reise.

Anonym

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