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Thailand – das Land des Lächelns

- Ein Reisebericht -

Nach monatelanger Vorfreude und Vorbereitung ging es endlich wieder nach Thailand. Auf meiner „Vergiss-nicht-wieder-die-Hälfte-Liste“ war alles abgehackt und der Koffer war gepackt – halb leer, genau wie geplant.

Mit ganzen 12 kg Gepäck, davon ist mindestens die Hälfte Schokolade, mache ich mich also auf den Weg zum Flughafen und warte ungeduldig auf meinen Flieger. Nach 11 Stunden Flug in Bangkok angekommen, kann der Urlaub endlich beginnen. Die thailändischen Freunde empfangen mich wie immer sehr herzlich und endlich können meine, in der VHS erlernten, Sprachkenntnisse angewendet werden. Zugegeben, nach dem ich alle begrüßt habe und gefragt haben wie es Ihnen denn geht, ist mein meist verwendetes Wort „ mai khautschai“. Damit drücke ich aus, dass ich kein Wort verstanden habe. 18 Monate Sprachkurs für die Füß´.

Der erste Abend verläuft immer gleich. Nachdem ich die heißersehnten deutschen Süßigkeiten verteilt habe, findet ein gemeinsames Abendessen in gemütlicher Runde statt. Auch wenn wir uns zum Teil mit Händen und Füßen verständigen müssen, verläuft alles ganz herzlich und vertraut. In unserem zu Hause auf Zeit angekommen, setzten wir uns alle noch ein bisschen auf die Veranda, die man sich nicht so gemütlich vorstellen sollte wie es sich anhört. Wir sitzen, für verwöhnte Europäer eher ungemütlich, auf dem Boden der Steinterrasse und trinken noch etwas kühles, oder naschen ein bisschen Obst. Bis nach und nach die Schlange zum Badezimmer kürzer wird und wir alle schlafen gehen.

Am nächsten Morgen fliege ich nach Phuket zum Patong Beach. Meine persönliche Lieblingsinsel. Hier kenne ich mich schon blind aus, weiß wo es die leckersten Restaurants gibt, den schönsten Strand und die besten Einkaufsmöglichkeiten. Apropos Einkaufsmöglichkeiten, die sind in Thailand einfach super und sind für mich noch wichtiger als das gute Essen. Jetzt wisst ihr auch, wieso mein Koffer nur 12 kg wog... Ich brauche ja schließlich noch Platz für meine Souvenirs. In Thailand ist wirklich fast alles super günstig, aber nach den ersten Wochen ertappt man sich selbst, wie man anfängt um Cent Beträge zu feilschen. Eigentlich völlig absurd, aber ich tue es trotzdem.

Nach den ersten Tagen habe ich dann den ersten Heißhunger gelöscht und mich quer durch meine Lieblingsgerichte geschlemmt. Auch die ersten Shopping-Exzesse habe ich nun hinter mir und vor lauter Einkaufstüten, habe ich auf meinem Hotelzimmer schon den Überblick über meine neu erworbenen Schätze verloren. Völlig entspannt genieße ich also meinen Urlaub und jedes Jahr fällt es mir wieder auf wie leicht es mir gelingt mich dieser Kultur anzupassen und mich einfach wohl zu fühlen.

Ich besuche mit meinen Bekannten die buddhistischen Tempel und mache jedes Ritual mit, auch wenn ich nicht immer weiß worum es gerade geht. Wir kaufen auf dem Tempelgelände Blumen, Räucherstäbchen, Kerzen und manchmal auch etwas Blattgold. Bevor man den Tempel betritt zieht man seine Schuhe aus, zündet seine gelben kleinen Kerzen an und damit dann die Räucherstäbchen. Anschließend betritt man dann den Tempel und klebt sein Blattgold auf die Mönchfiguren. In Phuket gibt es eine kleine Tempelanlage bei der man eine Art Horoskop erhält. Man kniet sich vor die Mönchstatuen, betet und schwingt einen Becher in dem viele Stäbchen drinnen sind. Ziel ist es, dass nur ein Stäbchen aus dem Becher fällt. Auf diesem steht dann eine Zahl die einem eine kleine Schublade, in einer Art Schrankwand, zuweist. Darin befindet sich dann ein Zettel mit dem „Horoskop“. Was ich mit den Jahren gelernt habe ist, dass beim knien oder sitzen die Füße unbedingt immer in die gleiche Richtung zeigen müssen. Ein Schneidersitzt ist also ein absolutes No-go.

Auch das Thailändische Neujahrsfest, das Mitte April stattfindet ist ein einzigartiges Urlaubsereignis und mit unserem Silvester kaum zu vergleichen. Statt Raketen wird mit Wasser um sich gespritzt. Überall sieht man Kinder die mit Wasserpistolen oder kleinen Schlüsselchen aufgewühlt umher rennen und sich nass machen. Jugendliche sieht man hingegen auf den Ladeflächen der Pickups. Dort stehen große Fässer mit Wasser mit denen man auch während der Fahrt nass gemacht wird. Das Wasser soll Dich das ganze Jahr erfrischen und Dir Glück bringen. Eine schöne Tradition für Groß und Klein. Ob jung oder alt, hier gilt jeder gegen jeden – es sei denn, sie sehen einen hellhäutigen Touristen wie mich, dann heißt es – alle gegen den „Farang“ also alle gegen den weißen Europäer.

Also, Thailand hat wirklich sehr viel mehr zu bieten als traumhafte Strände, gesundes und leckeres Essen oder Rotlichtmilieu. Wenn man sich auf Land und Leute einlässt, erfährt man vieles über die Kultur und die Menschen die sie leben.

Vielleicht sollten wir als Touristen öfter mal an der Oberfläche unseres Urlaubslandes kratzen um zu erfahren, wie schön es wirklich ist. Denn das Land lernt man nicht in einem All Inklusive Urlaub kennen, bei dem man sich nur in der Hotelanlage aufhält. Es empfiehlt sich auch, nicht immer nur an der Strandpromenade essen zu gehen, sonder auch mal zwei Straßen weiter, ins Landesinnere. Dort ist es nicht nur wesentlich günstiger, sondern auch viel traditioneller.

Anonym

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