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Unbekanntes Paraguay - Ausflug nach Atyrá

- Ein Reisebericht -

Auf rund 300 Höhenmetern liegt die beschauliche Stadt Atyrá, rund 60 km von Paraguays Hauptstadt Asunción entfernt, gut erreichbar auf Asphaltstraßen und nur 15 km vom Abzweig "Curuzú Peregrino" auf der Autobahn Nr. 2 ins Landesinnere. Ein Ausflug von Asunción aus ist an einem Tag bequem zu schaffen. Atyrá ist eine für paraguayische Verhältnisse sehr alte Stadt, 1539 gegründet und hat sich unter den Franziskanern gut entwickelt und bietet heute zahlreiche Attraktionen rund um Natur, Religion und Gastronomie.

Schon bei der Einfahrt in die Stadt fällt der Unterschied zu anderen Orten des südamerikanischen Landes auf. Sie wirkt sehr gepflegt, es finden sich viele Kunstwerke direkt an der Straße zum Anschauen und aufgrund seiner günstigen Höhenlage ist die Luft fast immer rein, der Ausblick von den einzelnen Sehenswürdigkeiten wunderschön. Schon mehrfach wurde die kleine Stadt mit seinen nur rund 16.000 Einwohnern zu einer der saubersten Städte der Welt gekürt.

Das Überfahren der Stadtgrenze ist bereits ein kleines Erlebnis. Statt eines langweiligen Ortseingangsschildes fährt der Besucher durch ein liebevoll gestaltetes Stadttor mit einem dreisprachig – spanisch, englisch, portugiesisch - ausgeschilderten Willkommensschild und gelangt schon bald in die Innenstadt, die sogar eine für das heiße Land unübliche Fußgängerzone aufweist, an deren Beginn schöne Holzschnitzereien stehen.

In beliebiger Reihenfolge können die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besucht werden:

- Die Franziskanerkirche aus dem 16. Jahrhundert im Stil des „Barroco hispano-guarani“ zeugt noch heute von dem Einfluss und der Kunstfertigkeit der Franziskaner. Allein der massive Holzaltar ist eine Reise wert, aber auch die Seitenaltäre und die vielen kleinen Holzfiguren begeistern den Besucher in der schlicht gehaltenen Kirche, die nicht einmal Bänke hat! Die Gläubigen sitzen neu-paraguayisch auf Plastikstühlen!

- Es gibt auch ein Museum der religiösen Kunst „San Francisco de Asis“, dem auch die oben genannte Kirche gewidmet ist, in dem Kunsttücke aus der ersten Periode der Franziskaner um 1600 zu sehen sind. Internationale Besucher sollten jedoch grundsätzlich in paraguayischen Museen nicht zu viel erwarten – selten sind Exponate gut beschildert oder erklärt, aber ein kurzer Blick lohnt sich auf alle Fälle.

- Nicht nur für den Hunger zwischendurch oder sogar zur Übernachtung lohnt sich ein Besuch des Hotel-Restaurants Casa del Monte. Unter italienischer Leitung ist in vielen Jahren ein wunderschöner Parkkomplex mit kleinen Bungalows, einem Restaurant und einem Spa-Bereich entstanden. Hoch oben über der Stadt bietet der viele Hektar große Park eine grandiose Aussicht über die Gegend; viele ausgeschilderte Spazierwege laden zu grossen und kleinen Rundgängen ein, auf denen man bis zu 10 Meter hohe Kakteen, riesige Felsen, auf denen sich alte Bäume mit ihren Wurzeln festhalten und vieles mehr entdecken kann. Für kleine Besucher gibt es einen Spielplatz sowie einen kleinen Zoo mit einheimischen Tieren, wie beispielsweise dem Guineahuhn, Tapiren und anderen.

- Ebenfalls einen Abstecher wert ist das neu angelegte „Casa de Retiro“, ein Refugium mit Hotel- und Gastronomiebetrieb der katholischen Kirche, in dem sich aber jeder, gleich welcher Religion (oder keiner) er angehört, entspannen kann. Auf 58 Hektar wurde in rund 5 Jahren Bauzeit ein 7.000 Quadratmeter großes, fast durchgängig ebenerdiges Gebäude im Stile der Jesuiten gebaut, das 90 Zimmer für Übernachtungsgäste beherbergt, eine kleine Kapelle, eine Kantine, einen Verkaufsladen und einige andere Freizeitbereiche. Um einen mehrere 1000 Quadratmeter großen Innenhof ist das Gebäude rechteckig angelegt mit einem überdachten Wandelgang, der an allen Zimmern vorbeiführt – jedes Zimmer mit einer kunsthandwerklich gefertigten Holztür, die alle unterschiedlich sind. In den Wandelgang eingebettet sind wunderschöne Mosaike und Bilder eines paraguayischen Künstlers. Jedes Zimmer verfügt über mindestens 2 Betten und ein schönes Bad, aber - damit der Gast wirklich entspannen kann – nicht über Telefon oder Fernseher! Fast schon traditionsgemäß kann der Gast unter einer Vielzahl selbst vor Ort aus eigenen Früchten hergestellten Likören wählen und seinen Lieblingslikör im angeschlossenen kleinen Andenkenladen günstig erwerben.

- Wer viel Zeit mitgebracht hat, sollte auch einen Badeausflug einbauen, der jedoch ab einer privaten Ranch mit zwei Kilometern Fußweg verbunden ist. Belohnt wird die Strapaze jedoch mit einem kleinen natürlichen Flussbad mit Wasserfall inmitten fast unberührter Natur!

Die einzelnen Sehenswürdigkeiten sind in der Stadt leicht zu finden und meist auch ausgeschildert; ansonsten helfen alle Einwohner der Stadt gern, dem Fremden den Weg zu zeigen.

Schon auf der Rückfahrt nach Asunción werden die meisten Besucher sich vornehmen, schon bald einmal wieder nach Atyrá zu fahren! Meine selbstorganisierte Reise nah Asunción möchte ich jedenfalls nicht missen!

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