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Unter Rügens Sternehimmel - Ostseeurlaub in Drewoldke

- Ein Reisebericht -

"Sehnsucht na dat lütte, stille Inselland,

wo de Wellen trecken an den Strand,

wo de Möwen schrie´n im Stormgebrus, -

Da is mine Heimat, da bün ick to Hus..."

Kaum ein anderes Lied erinnert mich so sehr an meine Heimat Vorpommern, die Ostsee, das weite Land jenseits der Dünen mit blühenden Wiesen und goldgelben Feldern.

Viele schöne Erinnerungen an den Campingurlaub 2010 in Drewoldke mit meinem Mann lassen mich noch heute von Meeresrauschen, klarer Seeluft und vollkommener Erholung auf der schönsten Insel der Ostsee schwärmen. Eine gelungene Einstimmung auf unsere Ferien war die Fahrt Richtung Drewoldke. Unter schattigen Alleen, vorbei an Wiesen und durch verträumte Dörfer führte uns der Weg in den Norden der Insel.

Der Campingplatz Drewoldke liegt hinter Juliusruh, direkt an der Schaabe, einem schmalen Landstrich zwischen dem Breeger Bodden und der Ostsee. Noch bevor mein Mann und ich uns in unserem Campingzelt eingerichtet hatten, stürmten wir wie zwei Kinder in Richtung Strand. Die Ostsee begrüßte uns mit rauschenden Wellen, die salzige Seeluft war kühl und erfrischend.

Das großzügige Campingareal bietet Platz für Dauercamper, Wohnmobile und Zelte. Besonders am Abend, als die Temperaturen auf angenehme 20 Grad sanken, erfüllte geschäftiges Treiben den Platz. Lagerfeuer erhellten den Strand, Jugendgruppen musizierten und überall duftete es nach Grillwurst und Steaks. Für mich und meinen Mann gab es am ersten Abend traditionell Fisch. Dafür lohnt eine Fahrt nach Sassnitz, ein Fischerort mit malerischem Hafen und mondänem Seebadcharakter. Hier ist der Fisch stets frisch, die Auswahl ist vielfältig und leckere Grill- und Kochrezepte für Fisch gibt es oftmals gratis dazu.

So saßen wir an unserem ersten Abend mit einem Glas Wein unter dem weiten Sternendach Rügens. Die Nacht war lau, Stille legte sich über das Camp, doch zum Verschlafen war der Sonnenaufgang über der Ostsee zu schade. Bis zum frühen Morgen saßen wir am Strand und beobachteten das erste Glitzern des Sonnenlichtes im im salzigen Wasser der Tromper Wiek.

Rauschende Wellen, Bilderbuchlandschaften und ein einzigartiger Blick auf die Küste Dänemarks - mit dem Rad erkundeten wir die Nordspitze der Insel. Beim Picknick im Schatten einer Eiche an der Steilküste ließen wir die Seele baumeln, alltägliche Sorgen verschwanden bei dieser Aussicht und dem herrlichen Sommerwetter aus unseren Gedanken. Vergessen waren Stress und Hektik der vergangenen Wochen, die frische Brise von der See schob die Sorgen des Alltags fort wie der Wind die Wolken.

Am Kap Arkona angekommen war ein Bad in der brausenden Gischt für uns eine Wohltat. Kleine Fundstücke vom Strand wie Muscheln und formschöne Steine erinnern meinen Mann und mich noch heute an diese wunderbare Fahrt entlang der Kreideküste.

Einen sehenswerten Meeresblick genossen wir beim Abendessen im Hotel Lohme. Das Panorama war ein köstlicher Anblick, ebenso wie die einheimische Küche. Frische Zutaten aus der Region und ein Hauch von südlichem Aroma - das Konzept der Küche sowie der freundliche Sevice rundeten das Ambiente des Abends ab.

Am kommenden Abend wurden wir entführt - in die Piratenwelt der Legende Klaus Störtebecker. Der Kampf um Freiheit, Ehre und Liebe zog uns für einige Stunden in seinen Bann. Kanonenschüsse, spektakuläre Stunts und ein romatisches Feuerwerk am Ende de Abends begeistern mich schon seit meiner Kindheit. Ebenso spannend wie die Abenteuer des Klaus Störtebeckers ist auch die Geschichte des Helden. Im Jahre 1401, so erzählt man sich, wurde Störtebecker geköpft, da er für sein Heimatvolk raubte und plünderte. Doch es gelang ihm, der Legende nach, 12 Meter ohne Kopf geradeaus zu laufen und somit einige seiner Kumpanen vor dem sicheren Tod zu bewahren...

Man sollte sich vor dem Festspiel Zeit für einen kleinen Spaziergang nehmen, denn in der Nähe der Naturbühne liegt das Gestüt, auf dem die Pferde für das Spektakel trainiert werden. Ein besonderes Erlebnis für mich als Pferdeliebhaberin war es, Störtebeckers Friesenhengst persönlich kennenzulernen.

Ein Tag am Strand, ein Spaziergang in den Wäldern, eine Fahrt mit dem Schiff zu den Kreidefelsen und ein romantisches Abendessen an der Promenade des monänden Ostseebades Binz - unsere Tage waren angefüllt mit Urlaubsspaß und Erholung. Heimweh hatten wir nie, wir fühlten uns am Meer wie zuhause, vertraut und geborgen. Zum Abschied genossen wir ein köstliches Eis in Altefähr, der Blick auf die Skyline von Stralsund stimmte uns ein wenig wehmütig. Waren zwei herrliche Wochen wirklich so schnell vorbei?

"Hev nu Frieden funden, doch de Sehnsucht blew.

Sehnsucht na dat lütte, stille Inselland,

wo de Wellen trecken an den Strand,

wo de Möwen schrie´n im Stormgebrus, -

denn da is mine Heimat, da bün ick to Hus..."

Und während ich meine Erinnerungen an diesen Ostseeurlaub niederschreibe, höre ich die Wellen rauschen und mein Herz klopft vor Freude auf die nächsten Ferien am Meer...

Anonym

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