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Unterwegs in Ontario

- Ein Reisebericht -

Toronto

Kingston

Ottawa

Algonquin

Niagarafälle

Der Flug von Frankfurt nach Toronto war nach fast acht Stunden überstanden und wir betraten kanadischen Boden. Unser Mietwagen stand am Flughafen Toronto bereit und nach einer Fahrt von etwa 30 Minuten hatten wir unser Hotel am Bond Place mitten im Theaterdistrikt erreicht. Da wir in Toronto am Ende unserer Rundreise noch zwei Tage Aufenthalt hatten, machten wir uns am nächsten Morgen gleich auf den Weg nach Kingston am St. Lorenz Strom. Die Mündung des St. Lorenz Stroms wird zu Recht als das Land der „Thousand Islands“, der tausend Inseln bezeichnet. Der erste Höhepunkt war natürlich die Besichtigung von Fort Henry oberhalb der Stadt. Die Briten hatten dieses Fort bis zum Ende des 19. Jahrhunderts genutzt, um die Einfahrt in den St. Lorenz Strom zu überwachen. Heute ist es ein sogenanntes lebendiges Museum, in dem in der Saison Studenten aus ganz Kanada das historische Leben in einem britischen Fort nachstellen. Danach machten wir einen Bummel durch Kingston. Hochhäuser gibt es hier nicht. Der viktorianische Baustil prägt die Stadt und gibt ihr ein sehr verträumtes Aussehen. Wir hatten für Kingston nur eine Übernachtung eingeplant und machten uns am nächsten Morgen auf zur Fahrt in die kanadische Hauptstadt Ottawa. Die Landschaft, die wir durchfuhren, war geprägt von dichten Wäldern. Als wir Ottawa erreichten, waren wir sehr überrascht, wie grün die Stadt ist. Alles überragend ist das Parlamentsgebäude auf dem Parliament Hill mit einer Nachbildung von Big Ben, dem Londoner Wahrzeichen. Vom Sommerpavillon aus hat man einen wunderbaren Ausblick über die Stadt, die unmittelbar an die Provinz Quebec grenzt. Für die Besichtigung des Parlamentsgebäudes mussten wir uns einer offiziellen Führung anschließen und starke Sicherheitskontrollen über uns ergehen lassen. Äußerst beeindruckend ist die Parlamentsbibliothek. In dem runden Gebäude sind alle historischen Schriften über jede einzelne kanadische Provinz archiviert. Den Abschluss des Rundgangs bildete der Aufstieg auf den Turm mit einer abermals sehr beeindruckenden Aussicht über Ottawa. Wir haben eine Stadtrundfahrt gemacht in einem historischen Bus und hatten dabei sehr viel Spaß. Es ist sehr angenehm, dass man die Stadtrundfahrten in Ottawa an jedem beliebigen Punkt unterbrechen kann, um mit einem späteren Bus einfach weiterzufahren. So kann man verschiedene Sehenswürdigkeiten etwas genauer in Augenschein nehmen. Am nächsten Morgen machten wir uns auf die Reise nach Huntsville. Huntsville ist das Tor zum Algonquin Nationalpark, der ein El Dorado für Wanderfreunde und Kanuten ist. Unterwegs machten wir Rast an einem Resort, das direkt an einem idyllischen Waldsee lag. Huntsville erreichten wir am späten Nachmittag. Am nächsten Tag besuchten wir das Freilichtmuseum, das ebenfalls in der Sommersaison von Menschen in historischen Kostümen belebt wird. Unsere Rundreise führte uns weiter, vorbei an der beeindruckenden Skyline von Toronto, zu den Niagarafällen. Dieses beeindruckende Naturschauspiel darf man sich bei einem Aufenthalt in der kanadischen Provinz Ontario auf keinen Fall entgehen lassen. Dabei sind die hufeisenförmigen kanadischen Fälle auch wesentlich beeindruckender als die Fälle auf der US-amerikanischen Seite. Unbedingt empfehlenswert ist die „Journey behind the Falls“. Ausgestattet mit Regenmänteln fährt man mit Aufzügen direkt in die Felsen hinein. Aussichtsplattformen unterhalb der Wasserfälle bieten fantastische Eindrücke. Auch eine Bootsfahrt mit der „Maid of the Mist“, einem kleinen Ausflugsboot, das bis direkt unter die Niagarafälle fährt, ist ausgesprochen beeindruckend. Bei der Rückfahrt in Richtung Toronto machten wir Rast in dem bezaubernden Ort Niagara-on-the-Lake. Mitten in Kanadas bekanntester Weinbauregion findet man hier ausgezeichnete Eisweine und lokale Spezialitäten. Ein besonderer Anziehungspunkt ist der Christmas-Shop Shop. Hier wird das ganze Jahr über weihnachtliche Dekoration verkauft. Nachdem wir uns ausgiebig dort umgeschaut haben, fuhren wir zurück nach Toronto. Zwei Tage Sightseeing und Shoppen standen noch auf unserem Programm. Die Einkaufsmeilen von Toronto liegen zum Teil unter der Erde und bieten eine ungeheure Vielfalt an Geschäften. Besonders genossen haben wir es, ganz früh am Morgen mit einem Becher heißen Kaffees auf dem Bond Place das Erwachen der Stadt zu beobachten. Erholsam war der Tagesausflug nach Toronto Island. Ein großer Vergnügungspark, aber auch zauberhafte Grünanlagen und ein schöner Badestrand machen den Aufenthalt auf der Insel zu einem wirklichen Urlaubsvergnügen. Man kann von jedem Punkt der Insel aus ein Fährschiff zurück nach Toronto besteigen und auf der Insel fährt eine kleine Bahn die Besucher, die nicht alle Wege zu Fuß zurücklegen möchten. Das absolute Highlight unseres Aufenthaltes war natürlich die Fahrt auf den CN-Tower. Er ist 553 Meter hoch und verfügt über zwei Aussichtsplattformen. Wer schwindelfrei ist, kann sich auf einer Höhe von 342 Metern auf den Glasboden stellen und nach unten schauen. Das Drehrestaurant befindet sich etwa zehn Meter darüber und die höchste Aussichtsmöglichkeit bietet der CN-Tower mit dem sogenannten Sky Pod auf einer Höhe von 446,5 Metern. Bei klarem Wetter kann man vor dort oben aus die Niagarafälle sehen. Mit diesem beeindruckenden Erlebnis endete unsere elftägige Rundreise durch die kanadische Provinz Ontario.

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