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Urlaub im Valle Gran Rey auf La Gomera

- Ein Reisebericht -

Das Reiseziel

Mein Bruder und ich entschlossen uns Anfang Juli kurzfristig Ende des Monats eine selbstorganisierte Urlaubsreise zu machen. Unser Ziel hatten wir dabei schnell gefunden, denn zu dieser Zeit weilte einer unserer Freunde auf der Kanareninsel La Gomera, dessen Besuch wir mit unserer Reise verbinden wollten. La Gomera ist eine der kleineren und eher unbekannten Kanareninseln. Das Eiland liegt etwa eine Stunde Fährfahrt von Teneriffa entfernt. Unser genaues Ziel war der touristische Hauptort La Gomeras: der Ort Valle Gran Rey, der im gleichnamigen Tal im Westen der Insel liegt, hat vor allem in den 1970er und 1980er als Aussteiger-Paradies einige Bekanntheit erlangt. Heute ist der Hippie-Aussteiger-Charme jedoch weitestgehend einem sanften Tourismus gewichen, der die Haupteinnahmequelle für Einheimische und die vormaligen Aussteiger bildet. Valle Gran Rey heißt übersetzt "Tal des großen Königs". Valle Gran Rey

Warum ins Valle Gran Rey?

Wir entschieden uns einerseits für Valle Gran Rey auf La Gomera, da, wie bereits erwähnt, einer unserer Freunde dort weilte, andererseits aber auch aufgrund der atemberaubenden Natur und der tollen Wandermöglichkeiten vor Ort. Das Valle Gran Rey ist ein "Barranco" (spanisch für "Tal") mit steil und schroff ansteigenden Seiten, das sich zum Meer hin öffnet und eine imposante Kulisse für ausgedehnte Wandertouren bietet.

Unsere Unterkunft

Wir wohnten während unseres Aufenthaltes in einem Apartment der Apartmentanlage "Apartamentos Nelly" im Ortsteil "El Guro", der etwas mehr als einen Kilometer vom Meer entfernt liegt. Die Apartmentanlage war sauber, großzügig und verhältnismäßig billig, da in La Gomera im Juli Nebensaison ist. Zudem verfügte sie über einen kleinen, aber feinen Pool, der bei den durchweg warmen Temperaturen von 25 bis 34 Grad Celsius immer wieder Gelegenheit zu einer angenehmen Abkühlung bot.

Bademöglichkeiten

Da unsere selbstorganisierte Reise keine Badereise, sondern eher eine Wanderreise werden sollte, legten wir auf den Aspekt "Badestrand" bei der Wahl unseres Reisezieles eher weniger Wert. Valle Gran Rey hat mit "La Playa" und dem "Playa del Inglés" zwar zwei Badestrände zu bieten, die jedoch wegen ihres sehr heißen, schwarzen Sandes, vieler Felsen im Wasser und starker Strömungen durchaus kein Badeparadies boten.

Ausflugsziele

Dafür boten das Tal und der Rest der Insel andere Schätze der Natur, die zu erkunden sich absolut gelohnt hat. Vor allem der Nebelwald im Inselinneren war absolut sehenswert. Er besteht vor allem aus uralten Lorbeerbäumen, die immer wieder mystisch von dicken Nebelschwaden umspielt werden, sodass eine magische Atmosphäre entsteht. Zentrum des Nebelwaldes, der den Nationalpark "Bosque del Cedro" umfasst, ist der Garajonay, der mit rund 1500 Metern höchste Berg der Insel. Der Berg ist komplett zu erwandern und hat folgende Geo-Koordinaten:

Garajonay

Neben dem Nebelwald und dem Garajonay ist auch die Insel-Hauptstadt “San Sebastián de LA Gomera“ absolut sehenswert.

Fazit

Wir verbrachten insgesamt zehn Tage auf La Gomera und haben unseren Aufenthalt auf dieser von Naturwundern gespickten Inseln sehr genossen. Die Insel an sich und ihr touristisches Zentrum, das Valle Gran Rey, sind absolut eine Reise wert.

Daniel K.

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