Buchen Sie Ihr Ferienhaus oder Ferienwohnung bei tourist-online.de - Über 766.300 Ferienhäuser und Ferienwohnungen bei tourist-online.de

0800 32 32 4 32

(kostenlose Hotline)

+49 251 38480 800

(aus dem Ausland)
Heute von 08:00 - 22:00 Uhr telefonisch erreichbar!

Urlaub in Japan

- Ein Reisebericht -

Kyōto

Endlich war der Tag gekommen, auf den ich so lange gewartet hatte. Der Tag, an dem ich meine selbstorganisierte Reise nach Japan antreten durfte.

11:00 Uhr Morgens, Hamburger Flughafen. Ich hielt die Tickets in der Hand mit denen ich nach Japan fliegen konnte, um meine Freundin zu besuchen. Das Flugzeug startete und ich begab mich auf eine 14 Stündige Reise um die halbe Welt. Leider begleitete mich bei dieser Reise ein typischer Japaner, wie ich später feststellen sollte. Er setzte sich zu Beginn der Reise neben mich und schlief sofort (schnarchend!) ein, blieb bis zum Essen starr wie ein Roboter und wachte dann, wie durch ein Wunder wieder auf um zu essen. Dann schlief er bis zum Ende der Reise weiter. Ich konnte zu meinem Bedauern leider nicht eine Sekunde schlafen.

Endlich angekommen auf dem Flughafen in Osaka. Erstmal brauchte ich etwas zu trinken. Wie überall in Japan (selbst auf dem höchsten Berg, dem Fuji-san) stehen auch in der Flughafenhalle in Osaka Getränkeautomaten. Ich suchte mir einen Eistee aus, um meine getrocknete Kehle zu befeuchten. Leider war das Getränk keine Eistee.

Eine Mischung aus Kräutermixtur, Medizin und Ekelt erreichte meine Geschmacksknospen und da mir nach dem Flug eh schon schlecht war, war mir nun richtig übel. Müde setzte ich mich auf eine Bank, um auf meinen Bus zu warten, der mich nach Kyoto bringen sollte. Dabei schlief ich ein.

Nach einer Stunde wachte ich wieder auf, mitten auf dem Flughafen und wie durch ein Wunder hatte ich meinen Bus auch noch nicht verpasst und mein Gepäck?! Mein Gepäck lag immer noch dort, wo es auch schon vorher lag, sowie mein Laptop und meine Tasche mit Wertsachen darin. Man muss schon sagen, so sicher wie in Japan habe ich mich noch nirgends auf der Welt gefühlt.

Ich nahm den Bus nach Kyoto und kam schließlich beim Kyoto Eki (Eki steht für Bahnhof) an.

Es regnete in Strömen und inzwischen wurde es auch noch dunkel. Irgendwie fand ich den Bus der mich zum Utano Youth Hostel brachte. Nach einer Stunde Fahrt kam ich endlich im Youth Hostel an.

Nach dem Check in wurde ich zunächst von der Schönheit der Jugendherberge überrascht. Die meisten Wände bestehen aus Glas, sodass viel Licht in das Youth Hostel kommt. Es gibt einen großen Essensraum mit LCD Fernseher und günstigem Essen und die Zimmer sind sauber. Zudem gibt es ein riesiges Highlight im Utano Youth Hostel: Das Onsen. Ein Onsen ist ein japanisches Bad. Man geht hinein und duscht erstmal im sitzen, wenn man sauber ist kann man sich in ein riesiges Becken aus Stein setzen, indem heißes Wasser ist (ca. 38-45 C°). Eine entspannende Angelegenheit, die ich nur jedem empfehlen kann.

In den nächsten Tagen erkundete ich nun die Stadt zusammen mit meiner japanischen Freundin. Eine wirklich sinnvolle Sache in Kyoto ist das Tagesticket für die Busse. Dieses Ticket kann man beim Fahrer selbst erlangen. Für 500 Yen kann man den ganzen Tag die Busse in Kyoto nutzen und umherfahren. Ansonsten zahlt man für eine Fahrt 200 Yen. Zunächst noch eine Kleinigkeit. In Kyoto steigt man hinten in den Bus ein und bezahlt erst wenn man hinausgeht. Entweder man kauft das Tagesticket beim Fahrer oder wirft passend 200 Yen in den Automaten der sich vor dem Fahrer befindet.

Das erste Ziel für uns war Kyou Mizu. Der Tempel mit dem heiligen Wasser. Wir gingen erstmal eine knappe Stunde immer nur einen Berg nach oben. Auf dem Weg dorthin kommt man an vielen kleinen Souvenir- und Snackshops vorbei. Wenn man am Kyou Mizu Dera (Dera steht für Tempel) ist, sollte man unbedingt einmal Yatsuhashi probieren. Das sind kleine Dreieckige Süßigkeiten, die man an jeder Ecke kaufen kann und die es auch nur in Kyoto gibt. Es gibt sie in allen Geschmacksrichtungen und sie sind sehr lecker. Am Tempel angekommen zahlt man einen kleinen Eintrittspreis und kann sich dann auf einen Rundweg um die riesige Tempelanlage begeben. Ein wunderschöner Ausblick ist die Belohnung. Zudem gibt es dort den Tempel der Liebenden und das heilige Wasser, das man mit einer Kelle auffängt, trinkt und sich etwas wünscht. Bei mir ist dieser Wunsch sogar wahr geworden.

In den nächsten Tagen besuchten wir noch Kinkaku-ji der goldene Pavillon. Dort kann man ein paar Erinnerungsfotos schießen. Ginkaku-ji der silberne Pavillon, der mit seinem sehr schönen japanischen Garten und der Natur unvergesslich bleibt. Es gibt Türme aus Steinen, frisches grünes Gras und Moos, das an den Steinen wächst und viele Quellen mit frischem Wasser aus den Bergen. Hier kann man die Seele baumeln lassen.

Nach einiger Zeit hat man allerdings genug von Tradition und Kultur es geht ans Eingemachte: Shopping. Kyoto hat in der Innenstadt eine Vielzahl von Geschäften. Kleider, Souvenirs, japanische Haushaltswaren, Kino (alle Filme gibt es auf Englisch) und besonders wichtig: Restaurants. In Japan sind Restaurants sehr billig, daher sind wir jeden Tag essen gegangen. Besonders zu empfehlen ist hier das kleine Sushi Restaurant an der Sanjou-dori. Frisch und lecker werden die Sushi direkt vor unseren Augen zubereitet, es läuft einem das Wasser im Munde zusammen.

Als letzten Höhepunkt in Kyoto haben wir uns dann Arashiyama angesehen. Im Utano Youth Hostel kann man sich Fahrräder leihen.

Mit dem Fahrrad nach Arashiyama sind es nur 15 Minuten und auf dem Weg dorthin wird man von der atemberaubenden Schönheit der Natur erfasst, die ich mein Leben lang nicht vergessen werde. Arashiyama ist das Paradies auf Erden. Abgesehen von der Schönheit der Natur gibt es dort noch einen Affenpark und ein Tempel, der als Weltkulturerbe gilt. Natürlich wollte ich die Affen sehen. Um Affen zu sehen, muss man erst einmal eine Stunde einen Berg hoch klettern, Latschen werden mir gestellt (da viele Japanerinnen zu einem Date auf dem Affenpark High Heels anziehen). Also klettern wir eine Stunde hoch. Oben angekommen laufen die Affen frei und die Menschen sammeln sich in einer Gartenlaube mit Gittern an den Fenstern und füttern von innen die Tiere.

Ein sehr witziger Anblick und den schönen Ausblick vom Berg auf ganz Kyoto gibt es gratis dazu.

Danach kann man wieder zurückgehen, da es aber Bergab geht dauert der Rückweg nur ca. 30 Minuten.

Nach diesen Tagen in Japan bin ich wieder zurückgeflogen. Es war einer der schönsten Urlaube meines Lebens.

Anonym

Ferienhäuser in der Umgebung

weitere Ferienwohnungen und Hotels nahe Urlaub in Japan

Unsere Experten

Heute von 08:00 - 22:00 Uhr für Sie am Telefon:

Auszeichnungen & Feedback

Testurteil
"sehr gut"
Berechnet aus
4.464
Bewertungen
Berechnet aus
8.333
Bewertungen
 
43.580
Personen gefällt
tourist-online
 
1.073 Personen
empfehlen
tourist-online