Von Ahmedabad nach Agra
- Ein Reisebericht -
Ich möchte von meiner wunderschönen Pauschalreise im März diesen Jahres berichten. Anfangen möchte ich mit Indien, denn allein der Anflug war schon ein Erlebnis für sich selbst. Als die Maschine niedersank auf den Sardar Vallabhbhai Patel International Airport sah alles sehr trocken aus und man konnte auch nur alte und teilweise zerfallene Gebäude erblicken. Da stellte sich die Frage, wo ist die Großstadt mit über 8 Millionen Einwohnern. Doch das sollte sich schnell klären, als ich das Gebäude des Flughafens betrat, alles modern und im europäischen Stil.
Als nächstes bekam ich einen Schock, als ich aus dem Flughafen Gebäude trat, es war ein Wärme- Schock, denn im März beginnt der Sommer und so wird man schon am Morgen mit ca. 40 Grad begrüßt. Mein „persönliches“ Taxi wartete schon und brachte mich direkt nach Ahmedabad City. Vom Auto erblickte ich ein buntes Treiben, Gemüsehändler mit Handkarren, von denen aus sie ihre Ware verkauften, Kamele die Karren zogen, Kühe auf der Straße und Affen überquerten die Fahrbahn und das alles zwischen Hochhäusern und Einkaufs-Malls.
Den Tag verbrachte ich dann in Ahmedabad und nahm dann am Abend mein erstes indisches Mahl zu mir, selbstverständlich nach indischer Sitte mit den Händen. Am nächsten Morgen machten mein Reisebegleiter, ein Einheimischer und ich uns mit dem Auto auf den Weg Richtung Agra.
Die Strecke von rund 880 Kilometern legten wir in zwei Etappen zurück. In Agra war unser Ziel das berühmte Taj Mahal. Dieses ist ein Liebesbeweis, den der Großmogul seiner Lieblingsfrau machte, nachdem sie bei der Geburt des 14. Kindes gestorben war. Noch heute steht es als Symbol der Liebe und wird vor allem von frisch verheirateten Paaren besucht, die damit ihrer Liebe eine immerwährende Beständigkeit geben wollen.
Unser erster Stopp war nach ca. 255 Kilometern und 4,5 Stunden Autofahrt über einen sehr modern ausgebauten Highway. Hier konnte man immer wieder Kühe sehen konnte, die die Straße überquerten, Fußgänger und Ziegenhirten oder auch Kamelkarren. Es war nichts zu sehen von dem Glanz, den Bollywood doch immer wieder in den Filmen zeigt.
Übernachtet haben wir in einem wunderschönen Hotel in Udaipur, dem „Shikarbadi“. Es ist gelegen außerhalb von Udaipur und verfügt über tolle Zimmer, die im indischen Stil eingerichtet sind. Dazu gibt es ein Essen, wovon man träumen kann. Wer in Udaipur verweilt, der sollte sich unbedingt im Stadtpalast die Kristallgalerie anschauen, die einmalig auf der Welt ist. Dort sieht man nicht nur „normales“ Kristall, sondern auch ein Bett, einen Sekretär und vieles mehr.
Leider war es im März nicht möglich auf dem See, am Stadtpalast einen Bootsausflug zu machen, da dieser nicht genügend Wasser führte. Aber man hat von da einen herrlichen Ausblick auf den „Palast der Winde“ der im See liegt und heute ein Hotel ist. Fortsetzung folgt...
anonym
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