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Wanderurlaub in der Nordweststeiermark

- Ein Reisebericht -

Krakauschatten

Großsölk

Murau

Wanderurlaub in den Bergen, das ist unser Standardurlaub. Wir mieten uns immer eine kleine Ferienwohnung in einem abgelegeneren Dorf ohne Durchgangsverkehr und achten darauf, dass auch die kulinarische Versorgung nicht zu kurz kommt. Ein Schwimmbad sollte in der Gegend sein für heiße Tage, sonst wird gewandert.

Die Landschaft wird hügeliger, die Dächer der Häuser dafür flacher. Voralpenland. In der Ferne kann man schon schroffe Felsen erkennen, der Blick ist gut heute. Allein schon der Anblick lässt Urlaubsstimmung aufkommen. Weiter geht es auf der Autobahn und kurz vor der österreichischen Grenze runter, weiter auf Bundesstraßen und noch kleineren Landstraßen. Vorbei an Seen und Kühen, die uns keines Blickes würdigen, geht es tiefer in die Alpen hinein. Das Sölktal befahren wir von Norden kommend. Am Anfang schlängelt sich der Weg gemächlich am Fluss entlang durchs Tal. Kleinere Dörfer und einzelne Höfe liegen am Wegesrand. Plötzlich geht es in steilen und engen Serpentinen aufwärts. Kühe kreuzen die Fahrbahn, wir müssen warten. Oben angekommen sind wir überwältigt von der Aussicht. Ein kleiner Parkplatz lädt zum Verweilen ein. Wir besichtigen die Kapelle und vertreten uns die Füße, Wanderer kreuzen unseren Weg. Nach der Pause geht es auf der anderen Seite wieder in Serpentinen bergab in die Steiermark und zu unserer Ferienwohnung in Krakauschatten.

Der höchste Berg der Gegend ist der Preber. Wir sind nicht gerade geübt, daher wagen wir gar nicht uns vorzunehmen, den Berg zu bezwingen. Trotzdem wollen wir es nicht unversucht lassen und nehmen uns die Grazer Hütte auf halber Höhe vor. Der Weg ist schön zu laufen, er führt durch Wälder und Wiesen. In sengender Hitze geht es eine Skipiste hinauf, nicht anstrengender als andere Passagen, aber viel heißer. Zum Glück sehen wir weiter oben den rettenden Tannenwald. Weiter geht der Anstieg im kühlenden Wald. Langsam wird es lichter, steiler und felsiger. Auf schmalen Pfad geht es nun weiter, Preiselbeersträucher säumen den Wegesrand. Wieder ein kleines Waldstück und nun wird es richtig steil. Wir kraxeln zwischen den Felsen und Latschen nach oben. Nach dieser Anstrengung wird es fast flach und wir gehen gemütlich auf die Hütte zu. Auf der Alm und den Preber hoch grasen Kühe gemütlich vor sich hin. Ab und an hört man Kuhglocken. Wir kehren ein, genehmigen uns eine deftige Brotzeit. Dann machen wir uns an den Abstieg.

Heute ist uns nicht zum Wandern zumute. Wir gehen nach Murau, der größten Stadt in der Nähe. Der Marktplatz ist schön, Läden, Banken und Gasthäuser umrunden den schönen Brunnen. Etwas versteckt entdecken wir ein Café. Nicht nur einfach ein Café, nein, eines, das sich den Wienern Kaffeehäusern verpflichtet fühlt. Wir kehren ein, genießen eine Wiener Kaffeespezialität und dazu ein Stück leckere Torte. Dann fragen wir nach dem Weg zum Bahnhof, denn wir wollen mit der Murtalbahn fahren. Das ist eine alte Schmalspurbahn, die Tamsweg in Salzburg mit Unzmarkt in der Steiermark verbindet. Für die Touristen fährt die alte Dampflok ab Murau, ein wirkliches Erlebnis, nicht nur für alle Kinder.

M.Fuchs

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