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Zwei Franken im Norden oder: In Husum und um Husum herum - Urlaub in einer Ferienwohnung

- Ein Reisebericht -

Husum ist eine bunte Stadt am Meer

Ende Mai haben mein Mann und ich die Hafenstadt Husum in Schleswig-Holstein besucht. Gewohnt haben wir in einer netten Ferienwohnung, die von einer Familie vermieteten wird. Husum kann man gut zu Fuß erkunden. Von unserer Wohnung aus waren es durch den Stadtpark nur acht Minuten zum Hafen. In dieser hübschen kleinen Stadt gibt für jeden etwas zu sehen, so zum Beispiel das Schifffahrtsmuseum oder verschiedene Gedenkstätten für den Schriftsteller Theodor Storm. Sogar das älteste Freilichtmuseum Deutschlands, ein einzelnes Haus, ist hier zu besichtigen. Die Einkaufsstadt Husum hat nicht nur Angebote für Touristen. Auch Leute aus dem Umkreis shoppen gerne in der Fußgängerzone.

Unsere Stammkneipe, der Husum Pub

Zum Abendessen waren wir oft im Husum Pub, einem angenehmen Lokal am Hafen. Mal waren wir wegen dem Regen froh, dass wir innen sitzen konnten, dann wieder haben wir draußen die Sonne genossen. Zu essen gibt es frischen Fisch, Krabben und Fleischgerichte. Im Pub arbeiten lustige Leute. Irgendwann ist mir die kleine Regenbogenfahne am Eingang aufgefallen.

Auf Stadtrundfahrt und am Meer entlang

Husum liegt an der Nordsee, wer das nicht weiß, muss nur den Tidenhub im Hafenbecken beobachten. Bis zum Deich ist es aber noch ein gutes Stück. Um zur Badestelle zu kommen, braucht man zumindest ein Fahrrad. Baden und duschen ist umsonst.

Zum Baden gehen war es uns leider zu kalt, wir haben lieber an einer Stadtrundfahrt teilgenommen. Die Touristinfo hat ein schönes altes Fahrzeug, einen gelben Postbus. Nachdem wir die Stadt gesehen hatten, fuhr der Bus in nördlicher Richtung den Deich entlang. Irgendwann schauten wir über das Weideland und sahen dahinter die Nordsee wie einen großen See. Das gibt es nur hier, da hat die Nordsee tatsächlich keinen Deich. Eine Überraschung für uns.

Die Wikinger sicherten einen Handelsweg von der Ostsee zur Nordsee

Auch die Ostsee ist nicht weit weg, das fiel schon den Wikingern auf. Sie betrieben einen wichtigen Handelsweg von der Ostsee zur Nordsee. Zur Sicherung des Handels bauten sie einen Wall und eine Hafenstadt, Haithabu. Haithabu lag an der Schlei, einem Arm der Ostsee und war zur Zeit der Nordmänner sehr bedeutend. Heute ist ein Museum und ein Museumsdorf zu bewundern. In unserer Zeit wurde in Haithabu experimentelle Archäologie betrieben, das bedeutet: Als die heutigen Handwerker einige Häuser nachgebaut haben, benutzen sie nur die Art von Werkzeugen, die den auch Wikingern zur Verfügung stand. Die heutigen Handwerker mussten sich umgewöhnen, besonders schwierig war, dass die Wikinger noch keine Sägen hatten.

Auch im Norden werden die Beine müde

Wir sind dann noch den kleinen Rundweg um die Schlei gegangen und waren ganz erstaunt, wie lang dieser Rundweg doch ist, und wie oft es rauf und runter geht. Wir dachten bisher, der Norden ist flach, denn Hügel gibt ja schon daheim in Franken. Dafür wir wurden immer wieder von der schönen Aussicht über die Schlei und die Landschaft belohnt.

Eine Schifffahrt übers Wattenmeer

Natürlich sind wir auch bei einer Schifffahrt über das Wattenmeer mitgefahren. Wir fuhren extra an Sandbänken vorbei, auf denen die Seehunde gemütlich herumlungern. Sie hatten in dieser Zeit noch sehr kleine Jungen und wir durften sie nur aus einiger Entfernung bewundern.

Am Ende der Fahrt besuchten wir die Hallig Nordstrandischmoor, das war für uns Landratten ein besonderes Erlebnis. Es gibt nur wenige Pflanzen, die auf der salzigen Hallig wachsen können und natürlich viele Seevögel. Als Mensch kann man auf Nordstrandischmoor schön Kaffee trinken. Übrigens gibt es bei Ebbe auch einen Weg durchs Watt von Nordstandischmoor zum Festland.

Im Rückspiegel betrachtet

Unser Urlaub in Husum war abwechslungsreich und zu kurz. Manchmal hatten wir nichts vor, dann waren wir einfach in Tines Cafe am Hafenbecken und schauten den Dohlen zu. Wenn mal ein schöner Krümel am Boden lag, hat eine Dohle einen Sturzflug vom Sonnenschirm riskiert um ihn aufzupicken. Am Abend versammeln sich die Dohlen im Stadtpark und machen in den Bäumen ein schier endloses Palaver.

In der Ferienwohnung fanden wir alles vor, was man braucht um ein schönes Frühstück zu machen. Wir hätten auch eine kleine Mahlzeit kochen können. Die Ferien-Wohnung war preisgünstig und gemütlich.

Anonym

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