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Dieksanderkoog

Der Dieksanderkoog ist eine Siedlung im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein, an der Nordseeküste. Mit „Koog“ bezeichnet man an der Nordseeküste Marschland, das dem Meer durch Entwässerung und Deichbau abgewonnen wurde. Der Dieksanderkoog, der nordwestlich von Brunsbüttel liegt und heute ein Ortsteil von Friedrichskoog ist, entstand durch die Deichschließung im Jahr 1935 und erhielt den Namen Adolf-Hitler-Koog. Er sollte ein nationalsozialistischer Musterkoog werden. So wurden nur überzeugte Nationalsozialisten als Siedler ausgewählt, die eine Mustergemeinschaft bilden sollten. Das Reichspropagandaministerium nutzte diese Idealgemeinschaft und machte den Dieksanderkoog und die friedliche Landgewinnung im ganzen Land bekannt. Die Häuser im Dieksanderkoog orientieren sich am Ideal eines germanischen Bauernhauses und ähneln einer Reihenhaussiedlung. Dominiert wird der Koog durch die 1936 erbaute Neulandhalle, die als Versammlungs- und Schulungsraum der nationalsozialistischen Bauerngemeinschaft diente und heute als kirchliches Jugendfreizeitzentrum genutzt wird.
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Dieksanderkoog