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Verbotene Stadt (Peking)

Die Verbotene Stadt in China

Die Verbotene Stadt befindet sich mitten in Peking in China und ist am nördlichsten Punkt des Platzes des Himmlischen Friedens gelegen. Ihren Namen trägt sie, weil sie bis zur Revolution im Jahre 1911 als Wohnsitz der herrschenden Kaiser diente und von dem einfachen Volk nicht betreten werden durfte. Sie kann als Sinnbild und Meisterwerk der chinesischen Architektur gelten und wurde 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.


Den Anfang der Bauarbeiten initiierte Yongle, der dritte Kaiser der Ming-Dynastie Anfang 1400. Historiker schätzen, dass teilweise über eine Millionen Sklaven und einhunderttausend Kunsthandwerker am Bau beteiligt waren, wodurch der Bau nach knapp 16 Jahren bereits abgeschlossen werden konnte. Zu dieser Zeit versinnbildlichte der Bau die Macht des Kaisers. Der Grundriss war an der Nord-Süd-Achse ausgerichtet und ähnelte der Form eines Schachbretts. Neben den Palästen der Kaiser befanden sich in der Verbotenen Stadt verschiedene weitere Paläste und Pavillions. Die Dächer waren zum Teil vergoldet und die Dachziegel waren in der kaiserlichen Farbe gelb gefärbt. Folgende Bauten durften die Gebäude der Verbotenen Stadt nicht überragen.

Der damals entstandene Grundriss ist bis heute erhalten und die nachfolgenden Kaiser veränderten zu Zeiten der Ming-Dynastie lediglich Kleinigkeiten an dem imposanten Bauwerk.
Auf die Ming-Dynastie folgte Mitte des 17. Jahrhunderts die Zeit der Qing-Dynastie. Diese wurde mit einer Revolution eingeläutet, bei welcher ein Großteil der verbotenen Stadt abbrannte. Teilweise wurden die zerstörten Gebäude wieder hergerichtet und es wurden lediglich einige Gebäude umbenannt, wodurch die Grundstruktur der Verbotenen Stadt beibehalten wurde.

Es folgten weitere Besetzungen der Verbotenen Stadt, bei welcher die Bauwerke jedoch größtenteils verschont blieben. Im Jahr 1912 musste schließlich der letzte Kaiser Pu Yi von seiner Machtstellung zurücktreten und den Kaiserpalast in der Verbotenen Stadt verlassen. Seit 1924 konnte schließlich das architektonische Meisterwerk von der gesamten Bevölkerung bewundert werden.

Die Verbotene Stadt erreicht imposante Ausmaße. So weist sie eine Fläche von über 700.000 Quadratmetern auf, wobei 150.000 Quadratmeter bebaut sind. Es lassen sich 890 Paläste und unzählige Pavillons finden. Insgesamt hat die Verbotene Stadt 9.999 ½ Räume. Diese Anzahl hat einen symbolischen Charakter, da der chinesischen Mythologie zufolge nur der Himmel 10.000 Räume haben dürfe, wodurch die Kaiser – auch „Söhne des Himmels“ genannt“ – nur 9.999 ½ Räume besitzen durften.
Das Bauwerk ist von einem Wassergraben, wie auch einer zehn Meter hohen Mauer umgeben und kann lediglich durch insgesamt vier Tore, welche jeweils auf eine Himmelsrichtung ausgerichtet sind, betreten werden. Der Haupteingang ist das so genannte Mittagstor.

Heutzutage beherbergt die Verbotene Stadt unter anderem das Palastmuseum in Peking, welches eine beliebte Touristenattraktion ist.

*Alle Informationen und Angaben ohne Gewähr. Irrtümer und zwischenzeitliche Änderungen vorbehalten.

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