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Reisetipps für das Urlaubsziel Berlin
Die Bundeshauptstadt Berlin ist einer der meistbesuchten Städte Europas. Mit 3,4 Millionen Einwohnern ist sie die größte Stadt Deutschlands, sowie nach Einwohnerzahlen die zweitgrößte der Europäischen Union. Die Metropole an der Spree ist wichtiges Zentrum von Politik, Kultur und Medien in Deutschland und Europa. Die historischen Sehenswürdigkeiten, die Museen, die dramatische, sehr wechselhafte Geschichte der Stadt, die unbegrenzten Einkaufsmöglichkeiten und das
lebendige Nachtleben führen zu immer neuen Besucherrekorden bei Städtereisen nach Berlin. Ganzjährig beliebt sind Tagesreisen oder Kurztripps in Berlin. Das Angebot an Hotels, Ferienwohnungen und Apartments in Berlin wächst ständig. Wer eine Unterkunft in Berlin buchen will, findet für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel ein große Auswahl. Es gibt Hostels für den preiswerten Wochendtripp nach Berlin bis hin zu Luxussuiten in den besten Hotels der Stadt. Unterkünfte gibt es direkt im historischen Zentrum, in der City-West oder in einem der grünen Außenbezirke. Auch aus dem europäischen Ausland strömen seit Beginn der 2000er Jahre zunehmend mehr Besucher in die Hauptstadt. Der Anteil der internationalen Gäste in Berlin liegt bereits bei rund 40%.Geschichte von Berlin
Der Aufstieg Berlins beginnt im 18. Jahrhundert mit der Machtübernahme durch Friedrich I. - König in Preußen. Der König vereinigte die bisherigen selbstständigen Städte Berlin, Cölln, Friedrichstadt, Dorotheenstadt und Friedrichswerder 1710 zur Königlichen Haupt- und Residenzstadt Berlin. Es entwickeln sich neue Vorstädte um das Zentrum, spätere Stadtteile werden größer. Mit der industriellen Revolution wird Berlin zu einer der bevölkerungsreichsten Städte Europas. Mit der Gründung des Deutschen Reichs 1871 unter preußischer Führung wird Berlin Hauptstadt des Reiches und bleibt es bis zur Deutschen Teilung nach dem 2. Weltkrieg. Am Ende des 19. Jahrhunderts ist Berlin längst eine industrialisierte Großstadt. Um den wachsenden Verkehr zu bewältigen werden U-Bahnen und die späteren S-Bahnstrecken in die Vororte gebaut. 1920 wird verwaltungsmäßig das nachvollzogen, was längst Realität ist. Das alte Berlin wird mit seinen umliegenden Nachbarstädten sowie diversen Landgemeinden zu Groß-Berlin vereinigt. So existiert das Stadtgebiet noch heute.Die Nationalsozialisten wollen Berlin zur Welthauptstadt Germania machen. Der folgende Krieg zerstört die Stadt stark. Die deutsche Teilung ist nirgendwo so sehr sichtbar wie in Berlin: Die Berliner Mauer teilt von 1961 bis 1989 die Stadt auf brutalste Weise in zwei Teile. Mit der Deutschen Wiedervereinigung 1990 kann Berlin jedoch seinen Status als Hauptstadt wiedererlangen. Noch heute ist die Geschichte der Stadt an vielen Stellen unmittelbar erlebbar. Machen Sie zum Beispiel einen Mauerspaziergang an der alten Grenzlinie oder besuchen Sie die alten Schlösser wie Schloss Charlottenburg oder Schloss Sanssoucci im nahen Potsdam und erleben Berlin in einem kleinen Geschichtsurlaub.
Sehenswürdigkeiten in Berlin
Im historischen Zentrum von Berlin ist das Brandenburger Tor die touristische Sehenswürdigkeit Nummer eins. Als Symbol der Wiedervereinigung liegt es ganz am Westende des Boulevard Unter den Linden. Ebenfalls unmittelbar an dieser Straße liegen der Berliner Dom, die Humboldt-Universität und die Museumsinsel. Nutzen Sie die Zeit für einen Kultururlaub in Berlin und besuchen Sie die zahlreichen Ausstellungen dort. Ein sehr schönes städtebauliches Ensemble bildet auch der Gendarmenmarkt südlich der Straße Unter den Linden. Direkt nördlich vom Brandenburger Tor liegt das
Reichstagsgebäude und das neu erstandene Regierungsviertel. In Sitzungswochen mag dem Berlin-Besucher hier durchaus der ein oder andere bekannte Politiker über den Weg laufen. In gerader Achse südlich davon trifft man auf den Potsdamer Platz. Das Areal wurde vor wenigen Jahren komplett neu bebaut, mehrere Großkonzerne errichteten hier ihren Unternehmenssitz. Für die Öffentlichkeit ist besonders das Sony-Center sowie die angrenzenden Großkinos interessant. Am östlichen Ende der Linden befindet sich das Zentrum Ost-Berlins, der Alexanderplatz mit dem berühmten Berliner Fernsehturm. Von der Aussichtsplattform hat man den wohl besten Blick über die Stadt. Während der Berliner Teilung entwickelte sich das Gebiet um Kurfürstendamm, Bahnhof Zoo und Tauentzienstraße zum westlichen Gegenpol des Alexanderplatzes. Nicht nur das Kaufhaus des Westens (KaDeWe) lockt hier die Besucher an. Nachtleben in Berlin
Beim Ausgehen in Berlin kommen keinen Interessen zu kurz. Egal ob Theater, Kino, Konzerte, Clubs, Diskos oder einfach die nette Bar oder ein tolles Restaurant – in Berlin gibt es in jedem Bereich eine große Vielfalt. Genießen Sie die original Berliner Currywurst oder eine nobles Mehrgängemenü. Nahezu jedes Viertel hat seine eigenen kultigen Kneipen und angesagten Restaurants. Daneben haben sich in der Stadt einige Ausgehmeilen entwickelt, die das Nachtleben in Berlin zum Erlebnis machen. Besonders die Gegend um die Schönhauser Allee im Bezirk Prenzlauer Berg hat eine rasante Entwicklung hinter sich. Die Vielzahl der Cafés und Kneipen ist einmalig. Ein junges Publikum fühlt sich vorallem von der Oranienstraße in Kreuzberg angesprochen. Das kulinarische Angebot ist absolut multikulturell. Beliebter Promi-Treffpunkt ist der Savigny-Platz in Charlottenburg. Gerade bei sommerlichem Wetter lädt der Platz zum Draußensitzen in schöner Kulisse ein. Neue Clubs gibt es auch in Friedrichshain, am Potsdamer Platz und in Schöneberg. Letzterer Stadtteil ist gerade auch bei der schwulen Szene ein beliebter Ausgehort.Öffentlicher Verkehr in Berlin
In Berlin brauchen Sie kein Auto. Die Stadt hat eines der besten und dichtesten öffentlichen Nahverkehrsnetze überhaupt. Zahlreiche U-Bahnen, S-Bahnen, Bus- und Tramlinien verbinden die einzelnen Stadtteile und die Vororte miteinander. Als zentrale Ost-West-Verbindung dient die S-Bahn auf der Stadtbahn mit ihren alten Viadukten. Von West nach Ost gelangt man so von Charlottenburg, über den Bahnhof Zoologischer Garten, durch den Tiergarten, am Schloss Bellevue entlang zum neuen Hauptbahnhof, und weiter über die Friedrichstraße, Hackescher Markt und Alexanderplatz zum Ostbahnhof. Die gesamte Innenstadt wird von einer Ringbahn umschlossen, auf der die Züge sowohl mit als auch gegen den Uhrzeigersinn in kurzen Abständen fahren. Alle anderen S- und U-Bahnlinien kreuzen an mindestens einem Punkt diese Trassen. Hinzu kommen unzählige Bus- und auch Straßenbahnlinien, die teilweise auch nachts verkehren. In den Wochenendnächten steht dem Berlin-Besucher dazu nachts das fast komplette S- und U-Bahnnetz zur Verfügung, so dass Sie ihren Wochenendurlaub in Berlin entspannt genießen können.Zurück zu den Reisetipps