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Reisetipps für einen Urlaub in Griechenland
Griechenland überrascht mit landschaftlicher Vielfalt. Rund um die Berge Olymp und Pindus ragen imposante Gebirgsmassive in die Höhe, während an den Küsten zahlreiche kleine Buchten zum Baden einladen. Auch in den Wintermonaten liegt die Meerestemperatur noch bei 15°C.
Kennzeichnend für Griechenland sind die vielen verschiedenen klimatischen Gegebenheiten. Mit ungefähr 300 Sonnentagen im Jahr und sehr hohen Sommertemperaturen ist Griechenland ein beliebtes Ziel für einen Badeurlaub. Demgegenüber stehen kalte Winter mit Minusgraden und Schneefall im Norden und Osten des Landes. So sind auf dem Olymp auch in den Sommermonaten oftmals noch Schneereste zu sehen.
Die Griechen essen gerne. Das gemeinsame Essen mit der Familie ist nicht nur der Anlass zur Nahrungsaufnahme, sondern auch ein geselliges Beisammensein bei einem guten Glas Wein. Die griechische Küche wird bestimmt durch einfache Zutaten, die meist unter der Verwendung von regional erzeugtem Olivenöl zubereitet werden. Sehr beliebt sind auch frische Fischgerichte. Der Urlauber, der in einer der Tavernen speist, bekommt zusammen mit der Rechnung zumeist noch einen der beiden traditionellen Schnäpse - Ouzo oder einen Raki - serviert.
Athen
Namensgeberin für Griechenland's Hauptstadt, die als die Wiege der Demokratie gilt, war Athene – die Göttin der Weisheit und der Klugheit. Wer durch Athen schlendert, dem begegnet an jeder Ecke die bewegte Geschichte der Stadt. Das Parthenon begeistert noch heute seine Besucher und der Hügel der Akropolis mit seinen altertümlichen Denkmälern ist ein Magnet für Touristen.
Die Athener Innenstadt ist mit ihren Geschäften, Cafes, Restaurants und Hotels ein bunter und lebendiger Treffpunkt für junge Leute.
Eine neue Attraktion hat Athen seit dem 20. Juni 2009: Nur einen Steinwurf vom Parthenon entfernt und in unmittelbarer Nähe vieler Hotels hat das neue Akropolis-Museum nach Abschluss der elf Jahre andauernden Bauarbeiten eröffnet. Auf einer Fläche von 25.000 Quadratmetern werden griechische Plastiken präsentiert und die Geschichte des Parthenon wird eindrucksvoll nacherzählt.
Die Ionischen Inseln
Die sieben Inseln dieser Gruppe bilden zusammen die geographisch kleinste Region in Griechenland. Die wohl bekannteste Ionische Insel ist Korfu, die zusammen mit Ithaka, Paxi, Lefkas, Kephalonia und Zakynthos im Ionischen Meer liegt. Korfu wurde schon einst von der Österreichischen Kaiserin Elisabeth („Sisi“) als Erholungsgebiet geschätzt. Sie ließ das Achillion erbauen, das heute ein beliebtes Ziel für Touristen ist. Sowohl für einen entspannten Badeurlaub im Ferienhaus an einem der malerischen Sandstrände als auch für einen Wanderurlaub in den Bergen ist Korfu mit seinen abwechslungsreichen Landschaften geeignet. Der Süden der Insel ist die Heimat für ungefähr 3 Mio. Olivenbäume, die das Landschaftsbild hier prägen. Die größte der Ionischen Inseln ist übrigens nicht, wie häufig vermutet, Korfu sondern das südlicher gelegene Kefalonia. Die Insel eignet sich gut für einen ausgedehnten Wanderurlaub, da Kafelonia Heimat ist für viele dichte Wälder, hohe Berge und klare Seen. Kythira wird meist auch den Ionischen Inseln zugeordnet obwohl sie etwas abseits am südlichen Pelononnes liegt.


Die Ägäischen Inseln
Mit Mykonos, Santorin, Samos, Rhodos und Kos gehören die beliebtesten Ferienorte Griechenlands zu den Ägäischen Inseln. Neben Pauschalurlaubsangebote gibt es auch viele Last Minute Reisen auf die wunderschönen ägäischen Inseln. Darüber hinaus besteht die Inselgruppe aus unzähligen Felseninseln, deren Klima sehr warm ist. Rhodos liegt 18 km vor der türkischen Küste und ist die viertgrößte griechische Insel. Mit seinen warmen und trockenen Sommern ist Rhodos ein bekanntes Ziel für Badeurlauber. Weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist der Wein der Insel Samos. Beliebtes Ausflugsziel auf der Insel ist das Heraion. Der Tempel wurde der Göttin Hera geweiht. Die wohl beliebtesten Postkartenmotive Griechenlands stammen von der Insel Santorin, die sich nördlich von Kreta gelegen durch einen Vulkanausbruch im Jahre 1220 v. Chr. in ihrer heutigen Gestalt herausgebildet hat. In der Mitte der sichelförmigen Insel befindet sich ein vulkanischer Krater, eine sogenannte Caldera. Vor allem im Sonnenuntergang sind die weißen Häuser mit den blauen Runddächern ein beliebtes Fotomotiv für Touristen. Weniger geeignet für Wanderer ist Mykonos, da die Insel ziemlich flach ist. Dafür ist Mykonos mit seinen unzähligen Sandstränden ein Traum für Fans von Badeurlaub und Partys für die zahlreiche Ferienwohnungen und Ferienhäuser zur Verfügung stehen. Zudem legen häufig Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Mykonos Stadt an. Die kleine Hauptstadt der Insel beeindruckt zudem mit ihren Windmühlen und den hübschen Flachdach-Häusern mit schön verzierten Fensterrahmen und Türen.
Kreta
Die flächenmäßig größte Insel Griechenlands ist Kreta im Süden des Landes. Hier befindet sich auch die südlichste Stadt Europas – Ierapetra. Durch die räumliche Nähe zu Afrika findet der Urlauber in der Altstadt rund um die alte Moschee viel afrikanisches Flair. Ein bekanntes Ausflugsziel auf Kreta ist die Samaria-Schlucht. Wer sie durchwandern möchte, braucht jedoch festes Schuhwerk um den 18 km langen Weg zu bewältigen. Erinnerungen an die minoische Zeit findet man in Hülle und Fülle in der Palastanlage Knossos im Umkreis der größten kretischen Stadt Heraklion. Im dortigen archäologischen Museum können auch Funde aus dem Palast des Königs Minos besichtigt werden. Ganz im Osten der Insel befindet sich das kleine beschauliche Städtchen Sitia. Weit ab vom touristischen Trubel, der die übrigen Städte der Insel beherrscht, können Urlauber hier am bunten Treiben in den schmalen Gassen teilnehmen. Eine ruhige Shoppingtour ist hier möglich um sich noch mit Strandutensilien einzudecken. Hier lassen sich Sonnenschirme, Sonnencremes und auch Strandsandalen günstig kaufen. Im Hafen ankern Fischerboote und Segeljachten. Abends bieten die Restaurants an der Promenade kretische Spezialitäten und regionale Weine an. Unweit von Sitia liegt der bekannte Dattelpalmenstrand von Vai, der im Hochsommer jedoch recht überlaufen ist. Wer die traumhafte Südseeatmosphäre weitgehend ungestört genießen möchte, sollte vor oder nach Beginn der Urlaubssaison, zum Beispiel im Mai, herkommen.
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