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Reisetipps für den Urlaub in der Normandie
Die Normandie hat neben ihrem historischem Platz in der Geschichte ebenfalls einen Platz im Herzen eines jeden Touristen, der schon einmal diese Region in Frankreich bereiste. Wenn sie einen Urlaub in der Normandie buchen, können Sie sich sicher sein, herrliche kulturelle Sehenswürdigkeiten, kilometerlange Sandstrände, Sportmöglichkeiten und eine wunderschöne Natur zu erleben. Die Normandie entwickelte sich bereits im 19. Jahrhundert zu einem sehr beliebten Reiseziel. Napoleon Bonaparte selbst war beeindruckt von der Vielfalt, die diese Region bietet. Vor allem war er von den romantischen Burgen und Abteien begeistert.
Im Jahre 1956 wurde die Normandie in zwei Gebiete unterteilt. Einmal in Haute-Normandie, das untere Seinegebiet nördlich gelegen von Paris und zum Anderen das Land in Richtung Westen, genannt Basse-Normandie. Für einen Erholungsurlaub ist die Normandie ein ideales Reiseziel, da diese Region weniger überlaufen ist als der Süden Frankreichs. Im Sommer ist es ebenfalls sehr warm und zudem ohne die hohe Luftfeuchtigkeit, wie sie beispielsweise an der Cote a D'zur herrscht. Ein herrlicher Sommerurlaub ist da garantiert.
Reisen mit dem Auto
Gerade für Touristen die mit dem Auto das erste mal in Frankreich einreisen, ist es erwähnenswert, dass die Autobahnen mautpflichtig sind. Die Kontrollhäuschen der Mautstationen sind mit jeweiligen Signalschildern gut von weitem zu erkennen. So bedeutet ein grüner Pfeil, dass Personal im Kontrollhäuschen sitzt. Auch wenn diese Personen meist kein Englisch können, kann es doch bei Problemen hilfreich sein. Das Signalschild "CB" bedeutet, dass mit (Kredit-)Karte an dem Mautautomaten bezahlt werden muss. EC-Karten werden nicht akzeptiert. Das Zeichen "T" ist für Autofahrer, die ein Abo haben, meist Einheimische Vielfahrer, denen per elektronischem Chip die Maut am Jahresende berechnet wird. Die Autobahnstrecken selbst werden von privaten Gesellschaften betrieben, weshalb man an der Mautstation keine Vignette bezahlt, sondern einen Betrag nach zu fahrenden Kilometern entrichtet. Die meisten ausländischen Touristen reisen übrigens aus Großbritannien, Belgien und Deutschland an.
Das Benediktinerkloster auf Mont Saint Michel
Im nördlichen Teil, in der Nähe von Avranches, etwa einen Kilometer vor der Küste der Normandie, gibt es eines der beeindruckensten Kloster weltweit zu besichtigen. Aus mitten dem Wattenmeer erhebt sich der Mont Saint Michel, ein kleiner Berg auf dessen Felsen das Kloster Saint Michel errichtet wurde. Laut Legende soll im 7. Jahrhundert dem Bischof von Avranches der Erzengel Michael erschienen sein, der ihn mit dem Bau einer Kirche auf dem Felsen beauftragt haben soll. Heute leben noch etwa ein Dutzend Benediktinermönche auf der Insel die sich mit einem Besucherstrom von rund drei Millionen Touristen jährlich auseinandersetzen müssen. Selbst Hollywood wurde durch den imposanten Klosterbau inspiriert. So diente der Mont Saint Michel dem Regisseur von „Herr der Ringe“ als Vorlage für die im Film benannte Festung „Minas Tirith“.
Gastronomie
Die normannische Küche ist berühmt für ihren Cidre, Calvados und Camembert, denn durch das feucht milde Klima herrschen ideale Voraussetzungen für die Viehhaltung und den Anbau von Äpfeln. Wer möchte, genießt die kulinarischen Köstlichkeiten ganz entspannt in seinem gemieteten Ferienhaus, in den historischen Städten im Hinterland wie Rouen, Caen, Bayeux oder in den kleinen Restaurants und Bistros entlang der malerischen Buchten. Durch das idyllische Ambiente kommen hier nicht nur Gourmets und Romantiker auf ihre Kosten. Einmal im Leben einen Sommerurlaub in einem Ferienhaus der Normandie zu verbringen ist ein muss für jeden Frankreich Touristen.
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