Österreich: Positive Bilanz der Sommermonate

Gewisse Einbußen mussten die österreichischen Tourismusbetriebe jedoch trotzdem einstecken. Andererseits fallen diese geringer aus als erwartet wurde: Von Mai bis August ist die Anzahl an Übernachtungen von Gästen in Österreich um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 46 Millionen Nächtigungen zurückgegangen. In den ersten beiden Sommermonaten Mai und Juni lag das Defizit noch bei 4,9 Prozent, der August (plus 4,1 Prozent) hat den Rückgang gebremst.

Wenig überraschend für den August ist, dass die Gäste Kurzreisen oder einen Zweiturlaub streichen und sich nur den Haupturlaub im Sommer gönnen. Auch im Urlaub an sich sparen die Gäste: So verbuchten die Hotels etwa einen Rückgang von 2,6 Prozent, während privat vermietete Ferienwohnungen ein Plus von 4,5 Prozent bei den Übernachtungen verzeichneten. Die Prognose ist daher weiterhin, dass der Tourismus dieses Jahr in Summe ein Umsatzminus von etwa fünf Prozent verzeichnet, im Sommer dieses aber es etwas geringer wird.

Bei den Übernachtungen von Gästen musste die Hauptstadt Wien bisher mit einem Minus von 4,3 Prozent die größten Einbußen einstecken. Die nicht vorhandenen Städteurlauber haben sich zudem in Salzburg bemerkbar gemacht: minus 3,2 Prozent, heißt das Fazit hier. Nur die Steiermark, das Burgenland und Vorarlberg konnten leichte Zuwächse bei den Übernachtungen verzeichnen.

Die Hoffnung der Touristikbrache, Gäste aus Österreich und seinen Nachbarländern ins Alpenland zu holen, die dieses Jahr auf Ferien in der Ferne verzichten, scheint wenigstens teilweise aufgegangen zu sein: In den ersten zwei Dritteln der Saison verbrachten Inländer mit 14,51 Millionen so viele Urlaubsnächte in Österreich wie noch nie, was einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die Zahl der Urlauber aus dem Ausland hat um 2,9 Prozent abgenommen. Die bedeutsamsten Gäste, die Deutschen, sind auch dieses Jahr wieder gekommen, die Zahl der Übernachtungen ist mit einem Minus von 0,2 Prozent einigermaßen stabil geblieben. Bei Gästen aus den Niederlanden wurde ein Minus von 1,5 Prozent verzeichnet. Aus Frankreich, Belgien, Italien und der Schweiz sind in diesem Jahr mehr Gäste gekommen als noch in dem davor. Britische Urlauber (minus 22 Prozent), Schweden und Russen (je minus 36 Prozent) haben das Reiseland Österreich eher gemieden.

Österreich: Positive Bilanz der Sommermonate Kommentar bis jetzt

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