“Goldener Herbst” bringt mehr Gäste

Der warme Herbst bringt der Tourismusbranche zusätzliche noch einmal Gäste. Nicht nur Ferienhäuser und Ferienwohnungen werden in diesem Herbst für einen Kurzurlaub öfters gebucht. Ebenfalls die noch geöffneten Ferienbetriebe sind mit der Buchungsauslastung sehr zufrieden. Es gab zwar von Mai bis August insgesamt ein Minus von 2,3 Prozent. Aber die Tourismusbranche hofft, dank der milden Temperaturen im Oktober, dass die Nachsaison dieses Ergebnis noch mildern wird. Neben den Wanderregionen in Deutschland kann auch so mancher Betrieb abseits der deutschen Tourismuszentren nochmal punkten. So wird der Ort Diex in Kärnten derzeit seinem Ruf als sonnenreichster Ort Österreichs gerecht. So konnten z.Bsp. im Landgasthaus Petschnig die Gäste noch im Oktober auf der Terrasse ein Sonnenbad nehmen oder in Gruppen den Reitplatz nutzen. Andere sind von ihrem Ferienhaus aus zum Wandern aufgebrochen.
Der Betrieb in Diex ist Mitglied in der Touristikgruppe “Urlaub am Bauernhof”. Insgesamt 8.400 Betten auf fast 600 Höfen gehören in Kärnten dazu. So passt das Preis-Leistungs-Verhältnis offenbar auch in Zeiten der Finanzkrise.

Der Bauer und Wirt Gerwald Kitz sagt: “Wir waren von Mai bis Mitte September komplett ausgebucht, jetzt immerhin noch zu 50 Prozent.” Der “Urlaub am Bauernhof” entwickelt sich zum Ganzjahresangebot. Demnach sind selbst die Kleinbetriebe mit der Nachsaison zufrieden.

Mit einem Belegungssplus von acht Prozent rechnet die Geschäftsführerin Edith Kerschbaumer-Sabath in dieser Saison. Die Nachfrage für die Herbstferien ist sehr gut, jedoch gebe es zu wenige offene Betriebe an den Seen. Im Oktober haben am Klopeiner See gerade noch etwa 30 Hotels offen. Der Großteil aber hat die Saison mit Ende September beendet – obwohl das Wasser noch 20 Grad hat. Der Tourismuschef Helmuth Micheler sagt hierzu: “Wir sind halbwegs zufrieden, die Zahl der im Herbst geöffneten Betriebe müsse aber besser werden, damit die Saison verlängert werden könne“.

Um die Ferienbetriebe ganzjährig offen zu halten sei es das Ziel, die anliegenden Golfplätze und Wanderberge besser zu vermarkten und dadurch ein Besucherplus zu erzielen.

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