Aufwärtstrend bei Auslandsreisen

Urlaub im europäischen Ausland ist wieder beliebter bei den Europäern: Im Gegensatz zum Vorjahr verzeichnet die Reisebranche bei Reisen ins nah gelegene Ausland ein Wachstum von 3 Prozent.

Aufwärtstrend bei Auslandsreisen Der Europäische Fremden-verkehrsverband (ETC) legte kürzlich einen Quartalsbericht vor, in dem deutlich wird, dass Europäer gegenwärtig einen eher kürzeren Urlaub in näher gelegenen Reiseregionen bevorzugen. Musste Europas Reisebranche 2009 bei diesen Reisen noch einen Rückgang von ganzen 6 Prozent hinnehmen, setzte sich der Abwärtstrend 2010 aber nicht fort. Im Gegenteil, Reisen ins europäische Ausland verzeichneten einen Zuwachs von 3 Prozent.

Vor allem Niederländer und Deutsche setzen demnach auf den Urlaub innerhalb Europas. Zu den klaren Lieblingszielen der Deutschen Urlauber zählten dabei vor allem die direkten Nachbarländer: die Niederlande, Österreich und Polen. Darüber hinaus buchten auch viele Nicht-Europäer einen Urlaub in einem der Länder der EU. Laut Daten der European Travel Comission stiegen die Besucherzahlen vor allem bei Reisenden aus Russland. Die europäischen Länder, die den größten Zuwachs an Urlaubern aus dem Ausland verzeichnen konnten, waren Estland, die Niederlande, Portugal und auch Deutschland.

Deutlich wurden im Quartalsbericht auch die Auswirkungen der durch den Vulkanausbruch auf Island verursachten Aschewolke, die im April und Mai diesen Jahres den Flugverkehr zeitweise völlig zum Erliegen brachte. Vor allem die Reisebranche in den Ländern Großbritannien, Irland und Norwegen mussten deutliche Einbußen hinnehmen. Laut ETC beläuft sich der durch die Aschewolke entstandene Schaden für die gesamte Tourismusbranche und die Luftfahrtunternehmen auf rund 1,7 Milliarden Euro.

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