Brisbane: nach Überschwemmung bleiben Urlauber aus

Die Region Queensland mit der Stadt Brisbane war für viele Urlauber und deutsche Rucksacktouristen die beliebteste Ferienregion in Australien. Nach den starken Regenfällen und den wochenlangen Überschwemmungen in der Stadt bleiben die Touristen nun aus.

Brisbane: nach Überschwemmung bleiben Urlauber ausIm Dezember 2010 wurden die Stadt Brisbane und Teile des Staates Queensland von Dauerregen überflutet so dass viele Urlauber und Einheimische während der Überschwemmungen evakuiert werden mussten. Aktuell sind die Einheimischen mit Aufräumarbeiten beschäftigt, denn durch die Regenfälle wurden nicht nur viele Häuser, sondern auch zahlreiche Hotels, Pensionen und Cafés beschädigt. Erhebliche Auswirkungen hatten die Überschwemmungen zudem auf den Tourismus: Während vor dem Unwetter jährlich Millionen von Urlaubern aus aller Welt die Region aufgrund der Sandstrände, dem tropischen Regenwald und dem Great Barrier Reef besuchten, meiden Urlauber aktuell Brisbane. Experten erwarten nun, dass aufgrund der Überschwemmungen die Region im Jahr 2011 rund 75 Millionen Euro weniger an Einnahmen erhalten wird.

Obwohl nicht alle Teile der Region von den Unwettern betroffen waren und beispielsweise die Tourismusattraktionen Goldcoast und Cairns die Katastrophe unbeschadet überstanden, bleiben die Touristen aus. Viele Urlauber, die eine Reise in diese Region geplant hatten, verbringen ihren Urlaub nun in anderen Teilen des Landes. Hotels, die vor der Flut voll ausgebucht waren, stehen nun leer. Dabei ist die Stadt Brisbane auf die Einnahmen von Rucksacktouristen angewiesen. Vor allem jetzt, da große Teile der Stadt durch das Hochwasser beschädigt wurden und Schlamm sowie Unrat die Stadt prägen. Aber nicht nur die ausländischen Touristen, sondern auch die einheimischen Urlauber bleiben derzeit aus – Auch die Australier reisen aktuell lieber ins Ausland.

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