Istanbul

- Ein Reisebericht -

Verzaubert von Istanbul waren wir bereits auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel, als das nächtliche Lichtermeer an uns vorbeizog und wir auf einer riesigen Brücke den Bosporus überquerten. Vier Tage Istanbul mit Flug, Hotelübernachtungen und Frühstück sowie eine Bootsfahrt auf dem Bosporus hatten wir gebucht. Eigentlich zu wenig Zeit für eine so riesige Stadt wie Istanbul, aber unsere Pauschalreise war preiswert und gerade richtig, um sich einen ersten Eindruck von der märchenhaften Stadt mit ihrer wechselhaften Geschichte zu verschaffen und sich in sie zu verlieben.

Am ersten Morgen standen wir auf der Dachterrasse unseres Hotels und blickten fasziniert über die Dächer des russischen Viertels bis auf das Marmarameer, auf dessen Wellen viele Schiffe schaukelten. Unser erstes Ziel war der wohl älteste und berühmteste Bau Istanbuls, die Hagia Sophia. Die ehemalige griechisch-orthodoxe Kirche, die nach der türkischen Eroberung Konstantinopels zur Moschee umgewandelt wurde, existiert bereits seit dem 6. Jahrhundert. Schon beim Eintritt in die Vorhalle waren wir begeistert von der Deckenmalerei. Das Hauptschiff mit seiner imposanten Kuppel überwältigte uns dann völlig. Das Spiel von Licht und Schatten gab dem Inneren der Hagia Sophia eine verzauberte Atmosphäre. Wir bewunderten die zahlreichen Mosaike aus byzantinischer Zeit, besonders das Wandbild des Christus Pantokrator.

Die Hagia Sophia ist die Sehenswürdigkeit Istanbuls, die bei uns den tiefsten Eindruck hinterlassen hat. Darüber hinaus ist das Stadtbild geprägt von unzähligen Moscheen, von denen wir einige besuchten. Die blaue Moschee war sehr beeindruckend, doch uns waren einfach zu viele Touristen dort. Deshalb besichtigten wir lieber einige kleinere und unbekannte Moscheen, wo wir die Atmosphäre der islamischen Gotteshäuser viel besser kennenlernen und aufnehmen konnten.

Es waren jedoch nicht in erster Linie die Sehenswürdigkeiten Istanbuls, die uns anzogen - wir wollten vielmehr die Stadt und ihr Lebensgefühl ein wenig kennenlernen. Auf früheren Städtereisen hatten wir die Erfahrung gemacht, dass dies am besten funktioniert, wenn man die Stadt etwas abseits der Touristenpfade zu Fuss erkundet. Dies taten wir auch in Istanbul und waren besonders von den ärmeren Vierteln begeistert mit ihrem Gassengewirr und den verwinkelten Häusern mit den oft schiefen und verwitterten Holzvorbauten. Fasziniert waren wir von dem Leben in Istanbuls Straßen, das wir so in Europa nicht kennen. Karrenschieber, Autos, Fahrräder und Fussgänger schoben sich durch enge Straßen. Händler priesen lautstark Tee, Melonen, Eis und viele andere Leckereien an. Der Lärm und das Gedränge reichten oft nah an die Stressgrenze heran, aber wir waren trotzdem begeistert, eine völlig neue Welt tat sich uns auf.

Ein letztes Highlight unserer Pauschalreise nach Istanbul war die Bootsfahrt auf dem Bosporus. Wir wussten gar nicht, wo wir hinschauen sollten - sowohl das europäische als auch das asiatische Ufer boten unzählige sehenswerte Bauten. Überwältigend war die Fahrt unter den beiden imposanten Bosporusbrücken hindurch. Uns hat Istanbul mit seinen vielen Gesichtern so gut gefallen, dass wir wiederkommen möchten, das nächste Mal mit etwas mehr Zeit.

Inka

Istanbul

Unsere Servicezeiten:
Montag - Donnerstag: 09:00 - 22:00 Uhr
Freitag - Samstag: 09:00 - 20:00 Uhr
Sonn- & Feiertage: 11:30 - 20:00 Uhr

Jetzt anrufen!