Alle Wege führen nach Rom!

- Ein Reisebericht -

Nach wochenlanger Vorfreude gingen wir endlich auf Italienreise. Wir hatten einen Reisebus samt Fahrer gemietet, der uns auf unserer Rundreise begleiten sollte.

Wir starteten bei Morgengrauen und 16 Grad Lufttemperatur im bewölkten Deutschland - bereit den Regen hinter uns zu lassen.

Nach einigen Stunden Busfahrt hatten wir die Alpen überquert und nach 11 langen Stunden waren wir endlich in unserem Hotel in Bussolengo am Gardasee angekommen.

Aber keine Verschnaufpause wartete auf uns. "auf nach Verona", hieß es und so saßen wir schneller wieder im Bus, als erwartet.

Wir sahen Rom. Im Bus sahen wir uns Dokumentationen über Rom an um uns menthal auf diese pompöse Stadt einzustimmen.

In Rom erwartete uns ein 2 Sterne Hotel, was uns von seiner Qualität positiv überraschte.

Die vier Tage, die uns für unsere Rombesichtigung zur Verfügung standen wollten wir vollends nutzen. Gleich nach der Ankunft fuhren wir mit der Metro, besichtigten den Trevibrunnen, der so gewaltig ist, dass man seine Größe nicht auf Fotos bannen konnte und die Spanische Treppe.

Man sagt, dass, wenn man 3 Münzen mit der rechten Hand über die linke Schulter wirft, man die Liebe seines Lebens trifft. Diesem Ritual wollte ich gerne nachgehen, doch mir fehlten zwei Münzen. Also warf ich nur eine, was bedeutet, dass man nach Rom zurückkehrt. Damit konnte ich mich mit 17 Jahren erst einmal zufrieden geben.

Fünf Minuten später entdeckte ich die gigantischste Gelateria, die ich je gesehen hatte: 120 verschiedene Eissorten konnte man hier probieren. Es war das beste Eis, was ich in Italien bisher gegessen habe.

Später besichtigten wir das Pantheon und den Piazza Navona, wo sich wildes Getümmel und Markttreiben abspielte.

In den nächsten Tagen erhielten wir einen genauen Überblick über Rom. Da alles zu Fuß erreicht werden musste, waren wir nach acht bis neun Stunden intensiver Sightseeingtour bei 37 Grad sehr geschafft. Die Füße dampften!

In diesen vier Tagen sah ich das Collosseum, die Trajanssäule, den Vatikan, den St. Petersplatz samt Ptersdom, Ostia und vieles mehr.

Pro Tag besichtigten wir außerdem bis zu 6 Kirchen.

Das Highlight meiner Romreise war ganz unverhofft den Papst zu treffen. Direkt vor unserem Hotel fand eine Gottesdienst statt, weshalb wir die Straße nicht überqueren konnten. Plötzlich fuhr auf der Straße das Papamobil entlang und dann stand ich 3 Meter vor dem Papst! Draßen war es schon finster, tausende Menschen standen an den Absperrungen, aber niemand sagte etwas. Es herrschte Totenstille. Nur ein Kirchenchor stimmte zarte Lieder an. Hier und da hörte man dezentes Händeklatschen.

Es war der pure Wahnsinn, man fühlte sich in einer anderen Welt.

Am nächsten Morgen ging es dann schon wieder zurück in Richtung Heimat. Wir machten wieder Halt in Bussolengo, wo die gelungene Reise ausgiebig gefeiert wurde.

In Deutschland angekommen, waren wir wieder mitten im Regen- und Wolkengewirr.

Ciao bella Italia!

Melissa B.

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