Andalusien

- Ein Reisebericht -

Andalusien, mit seinen endlosen Sandstränden, den weißen Dörfern auf Bergspitzen, maurischer und christlicher Tradition, das ist die aus unserer Sicht schönste Ecke Spaniens. Diesmal haben wir eine Pauschalreise an der Südküste Andalusiens ca. 20 km östlich von Cadiz Jerez de la Frontera. Die Stadt ist zum einen durch das alljährliche Automobilrennen, die Königlich-Andalusische Reitschule und durch seinen Sherry berühmt geworden. Zum ersten Mal besuchen wir die Stadt und fragen uns, warum wir diese Stadt nicht schon viel früher entdeckt haben. Jerez ist provinziell, aber bietet für einen ruhigen Tag alles, was man von einer andalusischen Stadt erwartet. Den obligatorischen Marktplatz mit Säulengängen, Wasser und ausreichend viele Bars in die man einkehren kann und Tapas genießen kann.

Nachdem wir uns ein wenig haben treiben lassen, besichtigen wir die Kathedralen des Weins – die Produktionsstätten des andalusischen Sherrys. Dieser reift über Jahre in alten Eichenfässern und bekommt so seine charakteristische Farbe, die intensiver wird, je länger der Sherry in den Wässern reift. Aber die schiere Größe der Hallen mit den gelagerten Eichenfässern erschlägt uns. Endlose Reihen von Fässern, die in mehreren Reihen übereinander gestapelt sind, verteilt über mehrere Hallen geben einem einen Überblick wie bedeutsam und vor allem auch langwierig der Prozess der Reifung ist. Gekrönt wird das ganze natürlich durch die Verkostung vor Ort und dem natürlich nett ausgeübten „Zwang“ auch etwas vom Sherry aus dem eigenen Laden vor Ort zu kaufen. Allerdings sollte man hier zweimal hinschauen, denn der Kauf direkt beim Erzeuger ist nicht wirklich ein Schnäppchen, es sei denn, man ist auf der Suche nach einer ganz besonderen Sorte.

Wir fahren mit unserem Mietwagen, den wir übrigens schon bei Buchung der Reise mitbestellt haben, wieder zurück ins Hotel um am Abend direkt am Strand mitten im Sand bei untergehender Sonne zu essen. Das kleine Lokal am westlichen Strandende Conils, das wir vor über zehn Jahren als Geheimtipp kennenlernen durften, ist diesem Geheimnis längst „entronnen“ und mittlerweile stark kommerzialisiert. Aber trotzdem sitzt man weiterhin mit Stühlen im Sand, trinkt Wein, schaut der im Meer versinkenden Sonne nach und genießt wunderbare Meeresspezialitäten.

Am nächsten Tag heißt es dann für uns wieder Koffer packen und zurück in die Heimat. Wie gewohnt werden wir pünktlich am Hotel abgeholt und starten mit einer Stunde Verspätung wieder zurück Richtung Heimat.

Jürgen Klose

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